Nistkasten

Wer einen Igel gefunden hat, sollte bei der Ernährung nicht vergessen, dass dieses Tier ein Insektenfresser ist. Zu seinen bevorzugten Speisen zählen dabei Regenwürmer, Ohrwürmer und die Larven von Nachtschmetterlingen.
Da viele Gartenbesitzer ihren Garten für den Winter extra ordentlich aufräumen, fällt es dem Igel schwer, für den Winterschlaf den geeigneten Platz zu finden. Daher ist es sinnvoll, wenn der Igelfreund dem willkommenen Gast ein geeignetes Zuhause zur Verfügung stellt.
Im Herbst machen viele Gartenbesitzer eine interessante und schöne Entdeckung. Sie finden Igel vor, die sich auf die Suche nach einem geeigneten Unterschlupf begeben haben. In der Regel landen die Igel auf der Suche nach diesem Ort in einem Holzstapel, einem Laubhaufen, vielleicht aber auch in einem Geräteschuppen oder einem Keller.
Wer einen Igel in seinem Garten findet und sich dazu entschließt, das Tier den Winter über zu pflegen, sollte stets bedenken, dass das Ziel des Ganzen einzig jenes ist, den Igel nach dem Winter wieder in die Freiheit zu entlassen. Daher ist es wichtig, dass man das Tier einzeln hält.
Rotkehlchen sind nützliche NischenbrüterRotkehlchen erfreuen nicht nur mit ihrer leuchtenden Brustfärbung und ihrem Gesang, sie sind im Garten auch ausgesprochen nützlich und halten schädliche Insekten im Schach. Wer die Rotkehlchen im Grünen durch zusätzliche Fütterung und einen geeigneten Nistkasten begrüßt, gewinnt also effektive Helfer.
Früher hielt man den Gartenrotschwanz für die Sommervariante des Rotkehlchens. Heute kennen viele Menschen den farbenprächtigen Vogel gar nicht mehr. Das liegt daran, dass er in unseren Gärten kaum mehr anzutreffen ist. Um die dringend erforderliche Hilfe für den Vogel anzukurbeln, wurde der Gartenrotschwanz zum "Vogel des Jahres 2011" gewählt.
Blaumeise brüten früh - Nisthilfen erleichtern ihnen die AufzuchtBlaumeisen suchen schon ab Februar geeignete Nistplätze. Sie beginnen relativ zeitig mit dem Nestbau, meist im März oder spätestens im April. Die Vögel nehmen gern die Nistkästen an, die überall für sie aufgehängt werden. Zwar könnten sie auch in natürlichen Baumhöhlen brüten, aber da gibt es viel Konkurrenz. Wie kann man sie als Hobbygärtner unterstützen?
nistkastenVögel im eigenen Garten als Gäste – das ist das, was sich sehr viele Gartenbesitzer wünschen. Vögel sind Synonym für naturnahes Wohnen, man kann sie wunderbar beobachten und sie bereichern jedes Gärtchen durch ihren Gesang.
VogelvillaJedes Hobby kostet Geld. Das ist so und wir geben es für unser Hobby auch gerne aus und erfreuen uns an dem Ergebnis. Das kann man bei allen Menschen, die ein Hobby betreiben, beobachten, egal, ob es sich um Briefmarken handelt, Hunde, Pferde oder Fische.
Schwalben sind gern gesehene Glücksbringer und nützlich dazu. In Deutschland kennen wir Rauch-, Mehl- und Uferschwalben. Rauch- und Mehlschwalben siedeln gern in der Nähe von Menschen. Sie brauchen ein großes Angebot an Insekten.
Wellensittiche leben bei uns in Gefangenschaft. Wenn man züchten möchte, sollte man den Vögeln als Ersatz für die Höhlen und Löcher in den Bäumen der Wildnis einen Nistkasten bereit stellen.
Der Kleiber ist auf alte Baumbestände als Nistmöglichkeit angewiesen. Alte, morsche Bäume werden aber meist gefällt und beseitigt. So fehlen dem Kleiber häufig Nistmöglichkeiten.
Spechte leben im Wald und ziehen ihre Jungen in der Regel in Baumhöhlen auf. Durch die uniformen Nutzungsforste oder Stadtparks, in denen ältere oder morsche Bäume regelmäßig ausgeholzt werden, verlieren Spechte die Möglichkeit, Nester zu bauen. So muss der Mensch mit Nistkästen aushelfen.
Bis auf den Waldkauz sind alle europäische Eulenarten in ihrem Bestand gefährdet. Der Grund sind die Veränderungen der Kulturlandschaft. Dies hat den Entzug der Nahrungsgrundlagen zur Folge und einen Mangel an Brutstätten, Nistkästen und Nisthilfen.
Kohlmeisen leben bevorzugt in Mischwäldern. Sie sind aber sehr anpassungsfähig und kommen auch in Parks, Gärten und Alleen vor. Sie bauen ihre Nester in Baum- und Mauerhöhlen oder andere Hohlräume der Landschaft.
Der dämmerungs- und nachtaktive Waldkauz bevorzugt lichte Wälder und Parks. Er nimmt gern große Spechthöhlen in Beschlag. Der Waldkauz ist ein Baumhöhlenbrüter.
VogelDer Zaunkönig nistet normalerweise in Büschen und im dichtesten Dickicht. Nistkästen werden angenommen, wenn sie tief genug befestigt werden. Die Nester liegen immer in Bodennähe, oft in Stroh- bzw. Reisighäufen. Als Nistkästen bevorzugen Zaunkönige Halbhöhlen.
SpatzDie bei uns bekanntesten Sperlingsarten sind der Haussperling und der Feldsperling. Für Sperlinge gibt es spezielle Nistkästen, die Sperlingskolonie.
Früher ausgesprochen häufig anzutreffen, ist der Spatz heute selten geworden. Inzwischen steht der Haussperling auf der Vorwarnliste der bedrohten Vogelarten.
Amseln leisten uns im Garten gerne GesellschaftGarten ein Rascheln im Laub oder ein wunderschöner Vogelgesang zu hören ist, dann handelt es sich in den meisten Fällen um eine Amsel. Während der Vogel früher scheu und zurückgezogen in Wäldern lebte, hat er sich immer mehr an die Nähe zu Häusern gewöhnt und nistet sogar dort.
Mauersegler werden immer seltener. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Vögel immer weniger Nistmöglichkeiten finden. Wegen Energiesparmaßnahmen werden alle Ritzen und Spalten der Häuser zugemacht und die Mauersegler finden kaum noch Nistplätze - Abhilfe schafft ein Mauerseglerkasten.
Klassischer Nistkasten wie ihn Stare mögenDie einheimischen Vogelarten, darunter auch der Star, werden in ihrem Lebensraum immer mehr verdrängt. Durch die hohe Infrastruktur und immer weniger Nistmöglichkeiten ist es für Stare nicht einfach, ihre Jungen zu versorgen. Hier kann ein Nistkasten helfen, der sich anhand der Anleitung einfach selber bauen lässt.
Meisen sind in Gärten, Parks, Wohnsiedlungen, auf Hinterhöfen und Plätzen anzutreffen. Zwar finden sie fast überall ausreichend Futter, doch leider fehlt es ihnen oft an Nistmöglichkeiten. Gerade Meisen sind Höhlenbrüter und nehmen gern Nistkästen, die von netten Menschen bereitgestellt werden, an.
NistkastenNicht die Geschmäcker und Vorstellung eines Menschen sind maßgebend bei der Auswahl eines Vogelhäuschens. Es ist der Vogel, dessen Vorlieben und Wünsche darüber entscheiden, was eine gute Stube für ihn ist und was eben nicht.
NistkastenWer die Vögel seines Gartens mit einem Nistkasten eine Freude machen will, betreibt aktiven Naturschutz, denn vor allem höhlenbewohnende Vögel finden kaum noch Plätze zum Ausbrüten ihrer Jungen.
VogelDer Handel bietet eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt an Futterhäuschen an, die sich weniger an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere orientieren, sondern vielmehr an den Geschmäckern, Ansprüchen und Geldbeuteln der Käufer.
VogelfutterhausDas richtige Füttern der heimischen Vögel ist mehr als nur eine Ladung Körner in den Garten zu schütten. So sollte nur immer so viel gefüttert werden, wie tatsächlich gefressen wird, denn sonst beginnt das Futter zu schimmeln und zu vermodern.
VogelfutterhausSo unterhaltsam es auch ist, die heimischen Gartenvögel beim Fressen und Streiten im Futterhäuschen zu beobachten: Wenn Katzen die gefiederten Piepmätze entdecken, hört der Spaß schnell auf. Katzen lieben es, zu jagen. Auf seltene Arten oder wunderhübsch anzusehende Sangeskünstler nehmen sie dabei keine Rücksicht.
VogelfutterhausEbenso wie Vogelhäuschen kann man auch Vogelfutterhäuser selber bauen. Man kann sie natürlich auch schon fertig kaufen. Diese Vogelfutterhäuschen findet man vor allem im Winter in Fachgeschäften, aber auch in Märkten, bei Versandhäusern und im Internet.
NistkastenVor allem in Norddeutschland trifft man sie noch an, die traditionellen Fachwerkhäuser mit dem Reetdach. Das Reetdach ist ein Symbol für gemütliches Wohnen und wird auch immer noch auf Neubauten im traditionellen Stil angebracht.
VogelhausEs gibt Vogelhäuser in allen möglichen Qualitäten, Materialien, Preisen und Ausführungen. Auch Design Modelle sind darunter. Bei diesen besonderen Modellen werden außergewöhnliche Materialien verarbeitet.