Birken - BetulaDie Birke wirkt allgemein blutreinigend, harntreibend. Deswegen werden die Blätter und
die Blattknospen für die Medikamentenherstellung „angezapft“. Bei Erkrankungen der Nieren und Harnleiter, sowie bei unzähligen Erkrankungen der Haut, bei Haarausfall, Rheuma, Gicht, Allergien, Diabetes, Durchfall und auch bei der allseits unbeliebten Frühjahrsmüdigkeit werden die Wirkstoffe seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Birkentee und Birkensaft kann man auch zu Hause gut herstellen. Birkenkohle und Birkenteer sind allerdings nichts für den Laien. Diese Produkte kann man jedoch in den Apotheken bekommen.

Birkenprodukte kann man innerlich, sowie äußerlich verwenden, je nach Art der Erkrankung, die man bekämpfen möchte. Dem Birkentee wird sogar nachgesagt, wenn man ihn regelmäßig trinkt (2-3 Tassen täglich), kann er sogar Nierensteine
auflösen. Der Birkensaft wirkt gut gegen die Frühjahrsmüdigkeit (täglich 2-3 Schnapsgläser trinken), sowie gegen Haarausfall (in die Kopfhaut regelmäßig einreiben), aber auch gegen Ekzeme (auch in dem Fall für die äußerliche Verwendung bestimmt). Einige Arten finden allerdings auch in die Gärten Einzug. So zum Beispiel die Hängebirke. Ein Baum, der in vielen Vorgärten zu finden ist.

Nicht selten untergepflanzt mit Schneeglöckchen, Maiglöckchen und anderen zarten Pflanzen. Die Unterpflanzung hebt den Baum in ihrer Mitte deutlicher hervor. Gewöhnliche Birken findet man nicht selten in den Städten, wo sie gerne als Alleebäume gepflanzt werden. Ihre weiße, weiche Rinde ist unverwechselbar. Aus den Zweigen der Birke wurden früher Besen hergestellt. Solche Birkenzweigbesen sind jedoch bis Heute erhältlich, oder man stellt sie selber her. Sie sind ideal im Herbst, um die heruntergefallenen Blätter von den Terrassen und den Gehwegen zu fegen.