Die Hauptunterteilung zur Systematisierung der Rosengewächse erfolgt in die drei Unterfamilien Rosoideae, Dryadoideae und Spiraeoideae.

Gattungen der Rosengewächse (Rosaceae)

Die Rosengewächse haben ihre Heimat hauptsächlich auf der

nördlichen Halbkugel. Sie wachsen in den unterschiedlichsten Regionen, die klimatisch von Halbwüsten über Regenwälder und gemäßigten Zonen bis hin zu alpinen Regionen reichen. Allesamt sind sie krautige Pflanzen und bei den meisten von ihnen stehen die Blätter wechselständig. Sie können sowohl immergrün wie auch laubabwerfend sein und haben Blätter, deren Rand häufig gesägt ist. Diese Pflanzenfamilie, zu der zahlreiche Zierpflanzen, aber auch Nutzpflanzen gehören, wird in drei Unterfamilien eingeteilt.
  • Die Unterfamilie der Rosoideae besteht aus der Gattung Filipendula, zu der alle Mädesüß-Arten gehören und der Gattung Rosoideae, zu der alle anderen Vertreter dieser Unterfamilie gehören. Zu letzterer zählt man sowohl die Rosen wie auch zum
    Beispiel die Fingerkräuter, die Nelkenwurzen und die Erdbeeren.
  • Bei der Unterfamilie Dryadoideae handelt es sich um Bäume, Sträucher und Zwergsträucher, zu denen beispielsweise die Silberwurzen gehören.
  • Die Unterfamilie Spiraeoideae umfasst eine große Anzahl Bäume und Sträucher, darunter auch einige Kern- und Steinobstgewächse wie Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschbäume. Daneben gehören zu dieser Gruppe zum Beispiel auch die Spiersträucher und die Federspiere.

Pflanzzeit für Rosen

Eine der beliebtesten Zierpflanzen aus der Gattung der Rosengewächse sind die Rosen, von denen es wiederum viele Arten gibt, die man in Kulturrosen und Wildrosen unterteilt. Als wurzelnackte Pflanzen aus der Gärtnerei werden sie am besten in der Zeit von Oktober bis April gepflanzt, jedoch nur dann, wenn der Boden nicht gefroren ist, daher ist der Herbst oder das zeitige Frühjahr am besten geeignet. Pflanzen in Containern können dagegen das ganze Jahr über gepflanzt werden, findet die Pflanzung in den heißen Monaten statt, ist jedoch unbedingt auf eine ausreichende Bewässerung in der Anwachsphase zu achten. Als Standort empfiehlt sich ein sonniger Platz im Garten, wo ein guter Luftaustausch stattfindet. Dadurch können die Blätter nach einem Regenschauer schnell abtrocknen und sind weniger anfällig für Mehltau, der Rosen im Garten häufig befällt. Besonders bei den starkwüchsigen Sorten sollte aus diesem Grund auch auf den nötigen Mindestabstand zwischen mehreren Pflanzen geachtet

werden.