Beregnungsanlage - Systemtrennung, Leitungsdruck (Hilfe benötigt)

S

stevek

Neuling
Hallo zusammen,

ich habe im letzten Jahr eine Hunter Beregnungsanlage mit drei Kreisläufen installiert. Es sind insgesamt 5 Hunter i20 installiert, sowie 2 Mikrodrip-Leitungen. Die Beregnung wird gespeist von einer Reto-Zisterne mit 2000l Brauchwasser (der Rest von 4000l versickert) sowie über den Außenwasserhahn. Beide sind auf Dauerwasser eingestellt. Ich habe es probiert jeweils nur das Zisternen- oder Leitungswasser zu nutzen, alle 5 Regner fahren aber nur hoch, wenn beide Wasserquellen angeschlossen sind (der Druck fehlt, es sind ca. 80m PE-Rohr vergraben). Im Prinzip funktioniert es so ganz gut, da mit beiden Wasserquellen die Beregnung immer laufen kann.
Mir ist bekannt, dass es nicht zulässig ist Leitungswasser und Zisternenwasser zu verbinden. Ich brauche deshalb am Außenwasserhahn entweder einen Systemtrenner (BA?) oder ein kleines Hauswasserwerk zur Druckerhöhung, die an die Wasserverteilung angeschlossen wird. Ich habe es mal aufgezeichnet. Ich habe gelesen, dass Einige die Systemtrennung durch einen Zulauf von Leitungswasser in die Zisterne lösen, allerdings ist das vermutlich bei einer Retentions-Zisterne keine geeignete Lösung. Hat jemand einen Tipp wie ich das realisieren kann? Ich freue mich über Tipps!
 

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  • Testus

    Testus

    Neuling
    Warum prüfst Du nicht den Einsatz einer neuen Zisternenpumpe mit größerem Differenzdruck und speist das Trinkwasser in der Zisterne nach? Dann hättest Du gleich über den freien Auslauf in die Zisterne die Systemtrennung.
    Wobei ich mich auch frage, warum Du 2.000 l versickerst - könnte man doch prima zur Bewässerung nutzen, oder?
     
    S

    stevek

    Neuling
    Hallo Testus, danke für Deine schnelle Info! Ja, eine größere Zisternenpumpe ist ein guter Tipp und löst das Druckproblem. Ich muss mich nochmal über die Retententions-Zisterne erkundigen. Mir wurde mal erklärt, dass die Zisterne das Retentionsvolumen ins Erdreich versickert und nur ein Teil (in meinem Fall 2/6) als Brauchwasser genutzt werden kann. Es ist eine Mall 6000l Zisterne. Die Versickerung schreibt die Stadt vor. Es gibt außerdem einen Überlauf der in die Kanalisation führt, um zu vermeiden dass die Zisterne überfüllt. Vermutlich würde Leitungswasser, dass ich zuführe zT eben auch versickern und könnte nicht für die Beregnung genutzt werden. Ich frage nochmal bei Mall nach.
     
    Testus

    Testus

    Neuling
    Ach so, stimmt, ist eine Retentions-Zisterne. Aber der untere Bereich (anscheinend die 2.000 l) ist ja das Speichervolumen - von daher würde die TW-Nachspeisung gut funktionieren. Wenn der Fühler der Nachspeisung in der oberen Pos. hängt würde bei Entnahme so lange nachgespeist werden, bis das Speichervolumen wieder gefüllt ist und nicht mehr. Du wirst ja für einen Beregnungsvorgang weniger als die 2.000 l brauchen - von daher kann die Nachspeiseleitung ja sehr klein sein, da Du ja mindestens wieder 24 h bis zur nächsten Beregnung hast...
     
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