Gartenweg aus Rindenmulch

Feuerwehrfrau

Feuerwehrfrau

Mitglied
Wir haben einen Garten übernommen, der sehr quadratisch/praktisch/gut ist, alles aus Beton-Gehwegplatten und vermoosten Steinkanten, und alles rechtwinklig.

Wir wollen jetzt die Steinplatten und Steinkanten rausschmeißen und stattdessen nur groben Rindenmulch verwenden und als Abtrennung zu den Gemüsebeeten kleine Rundhözer nehmen. Der Weg soll sich durch die Gemüsebeete schwingen, damit die rechten Winkel weg sind und dann weiter über den Rasen führen.

Meine Frage: Muss unter dem Rindenmulch der Boden besonders vorbereitet werden? Muss da noch irgendetwas drunter?

Danke und LieGrü

Feuerwehrfrau :cool:
 
  • blitz

    blitz

    Foren-Urgestein
    Hallo Feuerwehrfrau.

    Eine wasseraufnehmende Schicht unter den Rindenmulch, zum Beispiel Split, wäre schon gut, damit das Regenwasser abfließen kann. Wenn dich gelegentliche nasse Füße nicht stören dann gehts auch ohne.

    Ich fände allerdings gesammelte Natursteine als Wegbegrenzung besser als diese Holzpalisaden. Steine faulen nicht weg - bei den Hölzern geht das verdammt schnell.

    Grüße Blitz
     
    Feuerwehrfrau

    Feuerwehrfrau

    Mitglied
    Hallo Blitz,

    danke für Deine Hinweise!

    Das mit den nassen Füßen würde ich in Kauf nehmen, zumindest Split darunter finde ich "aua", weil ich im Sommer gern barfuß auf dem Weg langlaufen möchte... :)

    Wenn die Hölzer weggammeln, würde ich das evtl. auch in Kauf nehmen, da ich Steine nicht so schön finde. Ist natürlich alles eine Preisfrage... Kommt drauf an, was die Dinger kosten! Da habe ich mich noch nicht schlau gemacht! Ich habe aber einen Kumpel, der bei einem großen Holzhandel arbeitet, der wird mir bestimmt weiterhelfen können.

    Danke und LieGrü
    Feuerwehrfrau:eek:
     
    F

    felidae_74

    Guest
    Hallo Feuerwehrfrau,

    mal kurz und kompakt: Platten raus - Splitt rein (so 5 cm :confused:) - Unkrautfolie drüber - mit Rindenmulch zu - feddisch....

    Splitt drunter wegen dem Wasserabzug (wie blitz schon erwähnte), Unkrautfolie, dann hast Du kein Unkraut-Gepfrizel im Mulch und die läßt auch das Wasser durch.

    Holz verrottet relativ schnell - außer Du schlägst die Dinger immer mit der passenden Bodenhülse ein. Natursteine bleiben Dir erhalten und Du kannst die auch wunderbar mit Polsterstauden und Dachwurz kaschieren.

    LG
    felidae_74
     
  • Ostseefan

    Ostseefan

    Mitglied
    Wir hatten auch erst Holzpfähle, nach 5 Jahren haben wir alles neu gemacht, die Reste raus und Natursteine gesetzt!
    Sieht irgendwie auch besser aus, nach unserer Ansicht und es ist auch schön, wenn mal etwas darüber wächst!

    Rindenmulch habe ich auch ein Stück Weg, muß allerdings jedes Jahr wieder etwas draufschütten. durch Witterungseinflüsse läßt das Aussehen etwas nach, sieht allerdings auch natürlich aus !


    Gruß Ostseefan :eek:
     
  • Tilia

    Tilia

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    Hallo Feuerwehrfrau,

    ich hab mir auch einen Weg aus Rindenmulch angelegt. Einfach Rasen abgestochen und mit Mulch aufgefüllt ohne Kies und ohne Folie. Das ganze ist 4 Jahre alt und ich hab einmal Mulch nachgeschüttet.

    Ich finde den Pflegeaufwand sehr gering. Rasenmähen mußte ich jede Woche (Platten muss man ja auch säubern). Das bisschen Unkraut was kommt zu entfernen ist immer noch kein Vergleich im Aufwand gegenüber Rasenmähen.
    Und nasse Füße hatte ich auch noch nie. Die Fläche bei mir hat allerdings ein leichtes Gefälle, vielleicht läufts dann einfach gut ab.

    LG Tilia
     
  • blitz

    blitz

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    Hallo.

    Es kommt immer darauf an, wo Du wohnst. Wenn Bauern in deiner Nähe viele Steine auf dem Acker haben, sind sie manchmal froh wenn sie jemand aufsammelt. Da sollte man aber vorher fragen.

    Auch ín Kiesgruben kommt man oft preiswert an Steine. Die sind noch dazu so etwas von natürlich und als Selbstabholer (mit Erlaubniss des Betreibers) sicher nicht sehr teuer.

    Ich habe in einer Gartenzeitung mal einen solchen Weg gesehen, sah echt toll aus.

    Grüße Blitz
     
    blitz

    blitz

    Foren-Urgestein
    ... kommt aber darauf an welche. Es gibt auch solche, die nehmen Wasser auf und platzen im Winter.

    LG
    felidae_74
    Da hatte ich zwar noch keine, aber bekannt ist mir das schon. Man nennt dies Verwitterung. Ich habe einen Gartenteich mit solchen Steinen (aus Kiesgrube) umlegt, und diese sind alle noch in Ordnung. Bei sehr offenporigen Gestein ist dies natürlich möglich, das diese zerstört werden.

    Grüße von Blitz, der froh ist, das nicht alle Steine bei Frost kaputt gehen.
     
  • F

    felidae_74

    Guest
    Ja, Blitz,

    ich denke mal, es kommt auf die Gegend an, wo man die Steine holt. Mir rumpelt grad die Rübe, weil ich nicht weiß, welche Steinen bei mir im Garten "platzten". Denke mal es sind Kalksteine :confused:

    Beispiel: Ich hab vor 3 Jahren viele solcher Steine von Schwiemu gekriegt. Die lagen bei ihr jahrelang regengeschützt herum. Tara - dachte ich - da bau´ste dir doch ´ne schicke Kräuterspirale draus. Die Jahreszeiten gingen durch´s Land, der Winter war vorbei und der Frühling kam. Und das End vom Lied, meine hingebungsvoll gebaute Kräuterspirale löste sich im wahrsten Sinne des Wortes in Wohlgefallen auf - bröckelbröckel...

    LG
    felidae_74
     
    Tilia

    Tilia

    Foren-Urgestein
    Ja, Blitz,

    ich denke mal, es kommt auf die Gegend an, wo man die Steine holt. Mir rumpelt grad die Rübe, weil ich nicht weiß, welche Steinen bei mir im Garten "platzten". Denke mal es sind Kalksteine :confused:

    Beispiel: Ich hab vor 3 Jahren viele solcher Steine von Schwiemu gekriegt. Die lagen bei ihr jahrelang regengeschützt herum. Tara - dachte ich - da bau´ste dir doch ´ne schicke Kräuterspirale draus. Die Jahreszeiten gingen durch´s Land, der Winter war vorbei und der Frühling kam. Und das End vom Lied, meine hingebungsvoll gebaute Kräuterspirale löste sich im wahrsten Sinne des Wortes in Wohlgefallen auf - bröckelbröckel...

    LG
    felidae_74

    Hallo Felidae,
    dann sind es Kalksteine. Habe ich auch mühselig in den Garten geschleppt und dekoriert und jetzt lösen sie sich nach und nach in Wohlgefallen auf.


    LG Tillia
     
    Pasadena

    Pasadena

    Mitglied
    Wir haben als Begrenzung unserer Gartenwege Bretter genommen, die hinter Pflöcken festgesteckt wurden. Die Bretter sind imprägniert und die Pflöcke stecken in Stahlhülsen. Das sieht gut aus - glauben wir ;) - und ist auch hoch genug, dass die Erde nicht ständig rüberfällt.
    Das passiert uns eher mit unseren Steinkanten - deswegen jetzt die Holzeinfassung. Mein Mann ist Geologe, da könnt Ihr Euch vorstellen, dass wir alle Varianten von selbst gesammelten Steinen probiert haben. Kalkstein darf grundsätzlich nicht nass werden, sonst erudiert er. Aber die Erfahrung habt Ihr ja schon selbst gemacht.
     
    tina1

    tina1

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    Hallo,

    ich habe den Rindenmulch nicht auf dem Weg, sondern auf dem Beetstreifen. Jedes Jahr schütte ich eine ca.10 cm dicke Schicht hin und die ist im Frühjahr weg.
    Und Holz als Palisaden, auch so mit Brettern imprägniert, im nächsten Jahr nachbehandelt und im dritten rausgeschmissen, weil total verrottet. Da hilft keine Kesseldruckinprägnierung. Das braucht nicht mal mit Erde in Kontakt zu kommen. Ist einfach rausgeschmissenes Geld.
    Ich fand und finde Betonpalisaden u.ä.auch nicht schön, aber durchaus nützlich.

    LG tina1
     
    B-reeze

    B-reeze

    Mitglied
    Wegebegrenzung

    Hallo Feuerwehrfrau,

    was auch schön natürlich aussieht ist eine Wegebegrenzung aus liegenden Baumstämmen (also jetzt denke nicht gleich an dicke Eichen, sondern an arm- oder oberschenkeldicke Stämmchen von Büschen. Die kann man oft in irgendwelchen Hecken am Wegrand finden oder rausschneiden (oder aus dem eigenen Garten, wenn er entsprechendes Material hat). Für Bögen im Weg nimmt man einfach gebogene Stämme. Sie halten dann ca. 4 bis 5 Jahre und wenn man merkt, dass sie nicht mehr so gut sind, sägt man sich eben neue....

    billig und kreativ - finde ist.

    Es gibt übrigens auch Kalksteine, die nicht so schnell zerbröseln - zum Beispiel Dolomitkalk. Es kommt immer auf die Gegend an, wo man wohnt. Hier in Rheinhessen sind die Häuser teilweise aus Kalkstein gebaut - wenn die zerbröseln würden, wären die Häuser nicht über 100 Jahre alt geworden.

    Gruß
    Thomas
     
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