Gewebeplane unter Komposthaufen.

Mr.Ditschy

Mr.Ditschy

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#1
Hallo,
wieder mal ich, mit einer Frage zur Erde. :)

Haben einen unseren alten Kompost/Misthaufen auseinandergenommen, nun kam da eine alte Gewebefolie zum Vorschein. Die muss mal irgendwann als Abdeckung gedient haben, aber der Haufen wurde weiterhin mit Reisig, Blätter usw. abgedeckt.

Lange Rede ... nun zu meinem Problem:
Die Gewebefolie ist nun in viele kleine Stücke zerbrochen/zerbröselt, zum Teil sind nur noch viele Fäden zu sehen. Denke nun, dass man durch sieben viele Kunststofffäden herausbekommt, aber was ist mit den ganz kleinen Kunststoffstücken.

  • Wie bekommt man die kleinen Kunststoffstücke aus der Erde heraus?
  • Ist die Erde überhaupt noch zu verwenden, oder ist die nun mit Weichmacher zu Arg belastet?

Was meint Ihr?
Möchte die Erde eigentlich für unsere neuen Hochbeete verwenden.
 
  • karlh

    karlh

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    #2
    Hallo Mr.Ditschy,

    ich denke, wegen des Weichmachers schisst sich das bisschen Plaste weg. Wenn ich Blumenerde kaufe, sind auch immer Plastereste drin. Schön sieht´s nicht aus. Gibt's schon Plastemagneten? Wenn nicht, Plan B, raussammeln.

    Gruß Karl
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #3
    S

    Stupsi

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    #4
    Wenn du schiss hast wegen dem Plastik nimm den Teil der Erde doch fürs Blumenbeet bzw. da wo du kein Gemüse anbaust.
    Wenn sich das schon so weit zersetzt hat werden die paar kleinen Reste sich bestimmt auch noch auflösen.
     
  • Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #5
  • S

    Stupsi

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    #6
    Für den unteren Teil im Hochbeet oder mittleren müsste es doch auch gehen, so tief wurzeln doch keine Gemüsepflanzen.

    Ich denke das ist eh nicht "giftig" sonst wäre es nicht zersetzt worden von den Bodenlebewesen, würd mir da gar nicht solche Sorgen machen.
    Gestern kam eine Sendung Plusminus, da haben sie gezeigt wie viel Plastik in unserer Zahnpasta, Duschgel (Polyethylen)u.a. drin ist was von den Firmen da reingemischt wird, mittlerweile ist das auch alles schon im Trinkwasser,Milchtüten usw.
    Das finde ich viel bedenklicher da man das direkt aufnimmt!!!
    Die Regierung stoppt es nicht aber die Firmen wollen es austauschen bis 2015.
    Immer schön alles verschieben.
     
  • Lieschen M

    Lieschen M

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    #7
    Woraus ist deine Kleidung? Alles Wolle, Seide und reiner Baumwolle?

    Gut, sein T-Shirt ißt man seltener. Aber auch deine Mohrrüben und Radieschen umschlingen nicht die Plastestückchen.

    Ich glaub auch, dass wir inzwischen den kleingeriebenen Plastemüll überall haben, nicht nur in unseren Weltmeeren und in den Mägen von Dorsch und Hering.
     
    Eisenkraut

    Eisenkraut

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    #8
    Mein starkes Interesse gilt seit Jahren der Erde, dem Kompost. Ich lese immer wiedervon den alten Gärtner-Pionieren über dieses Thema. Diese schreiben häufig, dass Gifte (so denn Dein Plastikgewebe unter dem Kompost wirklich Gifte enthält!?!)
    über das Bodenleben im Kompost zersetzt, netutralisiert, umgetwandelt werden können. Dies gilt sicher nicht für alle Gifte. Aber was geschieht denn mit stark giftigen Pflanzen, die man auf den Kompost gibt, - z. B. Eisenhut/Aconitum (giftigste Pflanze Europas), Maiglöckchen, Fingerhut (Digitalis), Engelstrompete? Die werfe ich immer auf den Kompost, u. baue mit diesem Jahr für Jahr prächtigstes Gemüse an. Ich würde da auf das vielfältige Bodenleben vertrauen,- denn im Kompost sind Milliarden von Mini-Spezialisten am Werk, u. es kommt die fruchtbarste , feinkrümelige Erde am Ende der Verrottung heraus.
    Gruß von Eisenkraut:cool:
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #9
    Danke Eisenkraut, denn da fällt mir ein, dass man selbst die giftige Eibe auf den Kompost geben kann, der selbst diese gifte abbaut.
     
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