Grundschule ... und welche Schule danach?

Mr.Ditschy

Mr.Ditschy

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#1
Hallo zusammen,

bei uns ist es nun so weit, die schwierige Entscheidung nach der Grundschule steht an ... auch die Schulen kann man sich ja aussuchen.

Aber wie habt ihr da nur entschieden, ich hab da absolut keinen Plan. :(

Meine Kidds wollen eigentlich zusammenbleiben, doch nun sollten die nach der Grundschulempfehlung in unterschiedliche Stufen, also Gymnasium und Realschule (obwohl sie vom Notendurchschnitt beide ins Gymnasium gehen könnten ... doch dies ist eigentlich ein absolutes NoGo.
Gut, Deutsch wird immer schwieriger sein und schwierig werden ... aber auf dieses Szenario hätten wir gerne verzichtet!

Aber was nun, wir besuchen zwar alle Schulen in der Umgebung usw., aber bei der Klassenstufe-Entscheidung finden wir momentan wenig Hilfe. Klar kann man einen Test machen, aber wenn dieser gleich oder unterschiedlich ausfällt stehen wir wieder da ... werden wir aber mal eher machen.

Die Grundschullehrerinnen wechselten bei uns jedes Jahr, die momentane Lehrerin ist erst ein halbes Jahr da und auch ganz neu im Amt ... klar möchte ich ihrer Klassifikationen nichts anzweifeln, aber richtig kennen wird sie die Kinder nicht, auch Noten vergibt jeder anders ... können wir dann eigentlich auf diese Empfehlung und Noten sehr großen Wert legen (die schauen ja Hauptsächlich nur nach dem Notendurchschnitt der erledigten Arbeiten übers Jahr)!?

Wir sind nun halt etwas verzweifelt, was wir tun sollen um die Kinder nicht zu trennen .... denn für uns sind die Kidds eigentlich eher gleich.

Gemeinschaftsschule wäre zwar etwas, aber die nächste ist doch etwas weit entfernt und ob dies das Wahre ist ... möchten wir eher nicht.


Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipps für uns ... bin für jede Antwort dankbar, was uns da weiter bringt.


Gruß
Ditschy
 
  • M

    maryrose

    Guest
    #2
    Hallo Ditschy!
    Kocher/Jagst ist Baden-Württemberg - oder irre ich da?
    BW stellt bezgl. der Anforderungen ans Gymnasium nicht ganz so hohe/hehre Ziele wie Bayern ;).
    Nein, ganz ernsthaft:
    Ich habe viele Jahre in Bayern Fünft-Klässler am Gymnasium ( in Deutsch) unterrichtet. Und ich fand es immer sehr belastend - v.a. natürlich für die Kinder, wenn am Ende der 5. Klasse feststand, dass sie für das Gymnasium doch nicht geeignet sind - und Deutsch spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle - auch beim Erfassen von Fragen/ Texten in anderen Fächern.
    Worin bestehen denn die von dir genannten Schwierigkeiten bzgl. des Faches Deutsch?
    Allerdings sind Grundschulempfehlungen auch nicht immer das GElbe vom Ei, vor allem dann, wenn die Lehrerin die Schüler nur so kurze Zeit kennt.
    Warum ist die Empfehlung so unterschiedlich ausgefallen? Das Sozialverhalten (die soziale Reife) spielt natürlich auch eine große Rolle.
    Lg
    maryrose
     
    marlis

    marlis

    Mitglied
    #3
    Hallo Ditschy,

    nur nochmal zum Verständnis, also du hast Zwillinge, die bis jetzt immer zusammen in einer Klasse waren?

    Hm ... schwierig, verstehe aber absolut euer Dilemma, ehrlich gesagt würde ich wahrscheinlich auch nicht meine Kinder trennen wollen und beide das Gym versuchen lassen. Aber eine wirkliche Hilfe bin ich dir da sicherlich nicht.

    Da bin ich echt sehr erleichtert, dass es bei uns anders kommen wird (leben im Ausland). Meine älteste Tochter geht jetzt in die 3. Kl., hat noch 2 J. Grundschule und nach der 5. geht es aufs Collège (für 4 J.), wie alle Kinder auch, also gar keine Selektion:), danach mit 14 kommt sie ins Gymnasium.

    Wieviele/Was Schulen würden denn in Frage kommen? Habt ihr die euch alle schon angeschaut?

    LG, Marlis:eek:
     
    M

    marsusmar

    Guest
    #4
    Mal zum Thema deutsch:

    Eine Empfehlung ist wie ein tipp hier, mann muss ihn nicht befolgen er ist nur gut gemeint.

    Ich würde wegen dem Weg zur Gesamtschule mit den beiden reden. Gerade Zwillinge sind meist viel weiter, weil sie sich ja gegenseitig fördern. Die Zeit nutzen die Kids ja zum tollen, reden, verabreden, Nachmittag planen. Deine sind dazu ja nicht allein unterwegs.

    Unser Junior hat dadurch das Abi. Und kein Mensch fragt danach noch, wie oder warum zumal das bei ihm ohne irgendwelchen Druck klappte. Gefahren ist er je Strecke 8 Minuten Fussweg, dann 5 Minuten Bus und dann 15 minuten Strab oder andersrum. Hier gibts für die zwei IGS auswahllose. Reinkam er durch den rückzug in die Stadt. Es sollen mehr werden. Mal gucken Briefwahlunterlagen für die Bürgermeisterwahl hab ich in der Tasche.

    Suse
     
  • Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    #5
    Hallo Ditschey,

    die Kinder sind für euch gleich - sehen die beiden das auch so??

    Schaut euch mit den Beiden ganz entspannt die verschiedenen Schulen an, lasst die Kids einfach machen und mischt euch erstmal nicht ein - wenn es auch noch so schwer fällt:grins::grins:
    Wir haben 2 Gymnasien und - mangels weiterer verkehrstechnisch vernünftiger Möglichkeiten - nur eine Realschule am Tag der offenen Tür besucht.
    Die erste Entscheidung war sofort klar: wenn Gym dann dieses -humanistisch! Aber die Realschule will ich auch noch anschauen!!!
    Die Realschule gefiel der Kurzen sofort in vollem Umfang, sie entsprach der Lehrerempfehlung (Gym würde sie wohl packen, aber....).
    Sie ist nun seit 1,5 Jahren dort und ist gut "angekommen"
    Noten stressfrei von sehr gut bis gut (Preis fürs beste Zeugnis im Sommer 2014:D), freiwillige Aktivitäten als Klassensprecherin, im Schulsanitätsdienst.
    Im Rahmen der Ganztagsklasse (2 von 4 der 6.Klassen sind von 7:25 - 15:00h sicher betreut) besucht sie noch eine Theater-AG und eine Creativ-AG.
    Für uns ist die Realschulvariante mit Ganztagsbetreuung die optimale Lösung:D

    Nach oben sind alle Wege offen.
    Das ist heute deutlich einfacher als vor 20/30 Jahren:D:D:D

    Lass die Kids entscheiden, wo sie hinwollen und zwar unabhängig von einander.
    Sie müssen da durch - getrennt oder gemeinsam.
    Es kommt der Punkt, an dem wir Eltern auch mal die Kids entscheiden lassen müssen und ich bin sicher, die wissen heute schon viel sicherer, was gut für sie ist als wir das wussten (ich - alte Mama Jahrgang 1962)

    Liebe Grüße
    Elke (die kaum was schlimmer findet als Eltern,die erwarten dass ihre Kinder deren unerfüllte Träume erfüllen:schimpf:)
     
  • D

    Dobifan

    Mitglied
    #6
    Ganz ehrlich? Lieber getrennt als gemeinsam und eine von Beiden packt`s dann nicht. Dann doch besser einen entspannten Weg auf der Realschule. Damit ist ja nichts verbaut, nach der Realschule ist doch Abi immer noch gut möglich wenn die Noten stimmen. Aber dann mit einem guten und angenehmen Weg bis dorthin. Wenn Sie aber aufs Gym geht und die Schwester packts und sie nicht, dann fühlt sie sich womöglich wie ein Versager. Eine Freundin von mir ist auch ein Zwillingskind. Sie war auch mit ihrer Schwester in einer Klasse, war aber einfach nicht so gut wie diese. Die beiden standen immer in einer ewigen Konkurrenz zueinander und sie hatte immer das Gefühl nicht so gut zu sein wie ihre Schwester. Am Ende ist das Quatsch, aber so fühlt sie noch heute.

    Ich finde aber auch, dass sie beide ihre Wünsche zur Schulwahl äußern dürfen sollten. Schwierige Entscheidung - ich persönlich würde sie aber ruhig trennen, damit jede ihren eigenen Weg finden kann.
     
  • T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #7
    Mit Gesamtschule kenne ich mich nicht aus, steht aber wohl auch nicht zur Debatte weil diese zu weit entfernt ist und ein weiter Schulweg grenzt die Zeit zum Spielen bzw. für Hausaufgaben ein.

    Meine Lehrerin stufte mich damals für die Förderschule ein (zu deutsch Hilfschule).
    Ich war dann Klassenbester in der Volksschule und kam ein Jahr später auf das Gymnasium. Erst viele Jahre später wurde erkannt, dass ich überdurchschnittlich begabt war (nicht hochbegabt). So falsch können Klassenlehrerin in ihrer Einschätzung liegen. Daher würde ich wenig auf die Einschätzung der Klassenlehrerin geben.

    Auf dem Gymnasium waren früher 2 Fremdsprachen Pflicht. Falls das heute noch so ist, dann stellt sich die frage wie Sprachbegabt die Kinder sind. Andererseits sind Sprachen in der heutigen globalisierten Welt sehr wichtig und es ist besser 2 Fremdsprachen zu kennen als nur eine.

    Wie sieht es mit Mathematik aus. Dabei meine ich insbesondere Textaufgaben. Denn logisches Denken ist vor allem im Gymnasium meines Erachtens sehr wichtig.
    Prüfe mal auf diesem Wege die Fächer ab die in der 7.Klasse in den jeweiligen Schulen gelehrt werden und wie begabt die Kinder darin sind.

    Ich persönlich würde es den Kindern überlassen ob diese getrennt sein wollen oder nicht. Wenn diese so eng zusammen hängen wie es den Anschein hat, dann würde ich diese nicht mit Gewalt trennen wollen. Auch in Gymnasium ist es gut wenn man "Stärke" zeigen kann und da haben es 2 Kinder nunmal einfacher als Eines.

    Langfristig (vor allem in der Pupertät) ist es jedoch möglich, dass bei Zwillingen auch das Problem des Findens der eigenen Identität zum Problem werden kann, weswegen eine frühe Trennung in längerer Sicht förderlich sein kann. Viele Psychologen raten daher zur frühen Trennung.

    Die Entscheidung ist demnach nicht einfach.

    Frage: Konzentrieren sich die Kinder zu sehr auf einander oder haben diese auch außerhalb der Familie soziale Kontakte?
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #8
    Danke der vielen Antworten :) ... versuche sie im allgemeinen zu beantworten.

    Also, zu sehr aufeinander hängen die Zwillinge m/w nicht, es genügt da eigentlich nur die Anwesenheit des anderen Kindes.
    Dazu muss ich wohl erzählen, dass wir die Kidds nach Empfehlung im Kindergarten schon mal getrennt hatten, dies war aber ein Drama ohne Ende > bis ich gesagt habe "die kommen wieder zusammen" > hatte es denen erklärt, dass die dennoch nicht zusammen hängen würden, es aber genüge, sich zu sehen oder die Anwesenheit eines anderen zu spüren ... und siehe da, ab dem Tag war alles wieder wunderbar und jeder machte dennoch "seins" (dieses Erlebnis hat uns (vor allem mich) wohl sehr gezeichnet) ... zudem die neue Lehrerin dazu auch nichts bemerkt hatte (ich erzählte es ihr aber im nachhinein und sie war dann auch sehr Nachdenklich) ... denke, die eigenen Wege kommen eh ab der Pubertät, aber momentan wollen sie noch zusammen bleiben und versuche natürlich dessen Wunsch umzusetzen. Dies wäre zwar für den einen oder anderen etwas Leid oder Freude, aber eine Trennung wäre evtl. auch für beide schlecht und sie könnten generell nach unten rutschen > man weiß es nicht, aber nach der Erfahrung im Kindergarten fühle ich es als Vorprogrammiert.


    In Deutsch sind es eher die Aufsätze, haben aber beide etwas Probleme, mal da etwas weniger, andermal da etwas mehr, usw. ... Mathe ist Top.
    Das Deutsch wirklich in jedem Fach wichtig ist, das haben wir auch auf dem Schirm, daher meinten wir schon, evtl. beide in die Real zu schicken, oder evtl. auf ein G9 Gym > die meisten haben bei uns G8.


    Zum Schulweg ist es auf dem Land generell mühevoll, erst Fuß, dann Bus, dann Zug, dann wieder zu Fuß ... in allem ca. eine Stunde einfach > in der Gesamtschule wären es 1,5Std. einfach.

    Was mich noch interessieren würde, wie ist es eigentlich, wenn eine Schule in eine andere Richtung wäre (der morgendlicher Schul-VW Bus fährt bei uns nur in eine Richtung), denn momentan kommen ja nur diese Schulen in Frage, wo auch eine Bus- und Zugverbindung besteht?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #9
    1,5 Stunden oder 1 Stunde , dass sind insgesamt 1 Stunde unterschied und dies Tag für Tag.

    Trennen der Kinder : NEIN
    Dies ist aus meiner Sicht bei m/w Zwillingen auch lange nicht so wichtig umd nicht zu sagen, dass ich darin überhaupt keine Sinn erkennen kann. Bei gleichgeschlechtlichen Zwillingen wäre es evt besser sie zu trennen.

    Kann man eine Sprachbegabung bereits erkennen?

    Aufsätze schreiben kann man lernen. Ferner sind die aufsätze im Gymnasium ganz anderst als in der Grundschule. Dort geht es um Buchbesprechungen und anderes.

    Tendenziell würde ich behaupten dass ein naturwissenschaftliches Gymnasium das Richtige ist. Denn dort ist logisches Denken im Vordergrund.

    Die Kinder können dann bis zum Abitur in der gleichen Schule bleiben können. Ferner - ich weiß nicht ob es heute noch so ist - ist es einfacher die Mittlere Reife zu erhalten. In der Realschule muss man eine Prüfung machen, im Gymnasium reicht es die 9. Klasse zu bestehen.

    G9 geht über G8. Diese verkürzte Schulzeit geht zu Lasten der Schüler.

    Auf die Einschätzung der Lehrerin würde ich keinen Pfifferling geben.

    Die letztendliche Entscheidung sollten aber deine Kinder treffen dürfen.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #10
    Sorry der verspäteten Antwort.



    Ist auch mein Gedanke, nur warum sagt dies nicht gleich die Grundschullehrerin?!




    Kann man eine Sprachbegabung bereits erkennen?

    Ääähm?




    Auf die Einschätzung der Lehrerin würde ich keinen Pfifferling geben.

    Nun, ganz so radikal denke ich zwar nicht, jedoch zweifele ich etwas, daher steht nun nochmals eine Beratung mit Test an.




    Die letztendliche Entscheidung sollten aber deine Kinder treffen dürfen.

    Das ist immer schwierig, da sich Kinder immer sehr von außen beeinflussen lassen ...
     
  • marlis

    marlis

    Mitglied
    #11
    Habt ihr euch die in Frage kommenden Schulen schon angeschaut? Jetzt ist ja so die Zeit von "Tag der offenen Tür". Die Schule meiner Kinder hatte dies letzten Samstag:D

    Wenn ihr die Wahl habt, würde ich auch immer G9 bevorzugen, je nachdem ob euch die Schule zusagt.
    Zum Schulweg, uuaah, ihr müsst ja echt in der Pampa wohnen:d, nee, ich weiss schon, die Schulbusse fahren ja meist über alle Käffer und das zieht sich dann ganz schön hin. Nichtsdestotrotz finde ich 1 1/2 Std. einfach echt heftig, um nicht zu sagen, zu lang, da müsste die Schule schon echt sehr gut sein um sowas sich zuzumuten.

    Ich hatte ja weiter oben schon geschrieben, dass ich nicht fürs Trennen bin, bei m/w sowieso noch weniger, würde ich versuchen zu vermeiden, vor allem, da die Kinder es ja sowieso auch selber nicht möchten.
    Wenn es nicht zu indiskret ist, wer hat denn die Realschulempfehlung bekommen? Wenns das Mädel war, dann sehe ich es so wie Thomas, pfeiff drauf, Frauen werden gerne unterschätzt, kleine Mädels noch mehr:rolleyes:

    Deutsch Aufsatz finde ich ebenfalls nicht so entscheidend, irgendwann hat man geschnallt, wie, mit welchen Schema, man das schreibt. Phantasie und Kreativität ist da meist nicht gefragt, sprech da aus eigener Erfahrung:rolleyes: Sprachen finde ich auch nicht unwichtig, gibt ja mittlerweile immer mehr Schulen, die damit immer früher anfangen. Meine Töchter sind im Engl. schon recht gut, vor allem die Grosse, 3. Kl., aber sie haben es auch schon seit KiGa (bein uns allerdings auch wirklich wichtig, weil wenn du mal einen Franzosen Englisch reden hören hast:d)

    Gute Entscheidungsfindung,
    LG, Marlis
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #12
    Freunde sind ein wichtiger Grund
    Für Kinder ist meist das wichtigste Argument auf welche Schule geht mein bester Freund dahin möchte ich auch gehen.
    Das ist sehr verständlich, denn meist hat man vor einer fremden Umgebung Angst und zweitens möchte man sicherstellen dass die Freundschaft erhalten bleibt.

    Wenn es dabei um eine sehr intensive Freundschaft geht, egal ob nur Freundschaft oder Liebschaft dann ist dies durchaus ein wichtiges Argument.

    Berufswunsch: Wohin soll die Reise gehn

    Gymnasium sind Vorbereiter für das Studium.
    Realschulen sind Vorbereiter für eine Ausbildung.

    So gibt es bei den Realschulen unter anderem Praktikas um Berufe kennen zu lernen. Während im Gymnasium mehr theoretisiert wird.

    Aus diesem Grund empfehle ich deine helseherischen Gene zu aktivieren:

    Frage: Für wie begabt hälst du die Kinder. Vermutest du, dass die Kinder Kinder später studieren wollen? Oder äußern sie evt schon einen Berufswunsch (Ich will Arzt / Ärztin werden)

    Egal in welches spätere Berufsumfeld sie gehen wollen bedeutet Studium die Chance zur leitenden Position, während Lehre grundsätzlich für Angestellter spricht.
    Natürlich ist das nur die "Tendenz".Es gibt genügend Ausnahmen in alle Richtungen.

    Sind die Kinder eher "Macher" oder eher "Mitläufer".
    Ein Macher wird zeitlebens unglücklich sein, wenn er keine Entscheidungsgewalt hat. Somit ist ein Studium dringend anzuraten.

    Entscheidungen der Kinder
    Ich wußte damals sehr genau, dass ich auf das Gymnasium gehen wollte.

    Meine Gründe

    • ich wollte auf dem Schulhof nicht mehr verbrügelt werden
    • ich wollte auf die gleiche Schule wie meine Schwestern
    • ich wollte genau so schlau sein wie meine Schwestern
    Ganz tolle Argumente *lach* Aber es wahr meine Entscheidung mit der ich leben musste / durfte.


    Es ist an der Zeit, den Kindern ein wenig mehr Verantwortung für ihr Leben zu geben. Sie sollen später nicht sagen können - es war alles die Schuld meiner Eltern. Ferner ist es der erste Schritt ins Erwachsen werden.


    Ferner ist es auch die leichteste Entscheidung, denn schließlich ist mit der Wahl der Schule nur eine Richtung vorgegeben, aber keine Straße verbaut.


    Es führt kein Weg daran vorbei die entgültige Entscheidung den Kindern zu überlassen. du kannst aber durchaus der größte Beinflusser sein;)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #13
    Sind die Kinder evt handwerklich begabt?
    Basteln sie gerne / viel?

    Dies könnte ein Indiz sein, dass sich die Kinder für einen handwerklichen Beruf orientieren wollen. In diesem Falle würde die Wahl eher zur Realschule / Gesamtschule fallen.

    Prüfe auch mal ob dort Werken / Handarbeiten unterrichtet wird.

    Man sollte auch nicht unterschätzen, dass heutsotage manch ein Handwerker besser verdient als ein diplomierter "Taxifahrer".
     
    K

    Kapha

    Guest
    #14
    @Mr. Ditschy
    Hätte ich damals auf die Kindergartenlehrerin und späteren Lehrer gehört anstatt dem zu folgen was mein Sohn gerne wollte , wäre er nun kein Master die Molekular ;)

    Er hatte immer Probleme in der Schule oder sagen wir , er musste hart lernen und hatte Prüfungsängste.

    Als wir vor der Entscheidung standen welchen Weg nach der Grundschule sprachen wir ausführlich mit Stefan , er hatten Wünsche und Pläne.
    Er bekam von mir ausführlich beschrieben was dann vor ihm stand , das er lernen musste .

    Lehrer wollte ihn nicht in die Sekundar ( glaub real in Deutschland ) tun , Stefan wollte es also ging er mit allen Konsequenzen.

    Nach der Sekundar kam die DMS 3 ( Diplomschule ) ....Lehrer sagte "das schafft er nicht " ...Sohn wollte also ging er und schloss mit einer 6 . sein Diplom ab.

    Er lernte 3 Jahre Med.-Tech. Radiologie , machte dann 2 Jahre eidg. Matur und schloss nun sein Studium ab.

    Er wollte , er wusste und er schaffte es.... Laut Lehrer der Grundschule war er Lernschwach .:)
     
    luise-ac

    luise-ac

    Foren-Urgestein
    #15
    @Kapha, Ich hoffe doch sehr das du den Lehrpersonen eine Kopie vom abgeschlossenem Studium gefaxt hast.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #16
    Da sollte man hinzufügen, dass bei euch meines Wissens die 6 die beste Note ist.
    In Deuchtschland ist es die Schlechteste;)
     
    marlis

    marlis

    Mitglied
    #21
    Nochmal hochschubs.
    Jetzt dürfte die Entscheidung ja schon klar sein:D Würde mich interessieren wie es bei deinen Kiddies nach den Ferien weitergeht, Mr. Ditschy.

    Meine Grosse rückt jetzt in die 4. Kl. weiter, allerdings mit "Unterstützung", steht auch so im Zeugnis, weil es, wie immer, bei ihr sehr knapp war. Jetzt müssen wir auch endlich wieder zu büffeln anfangen *bäh*, hab sogar keine Lust, Töchterchen natürlich noch weniger:rolleyes:
    Vor allem in den Hauptfächern hat sie Schwächen (dieses Jahr eher Mathe), in den Nebenfächen ist sehr gut, mag sie auch total gerne, vor allem Geschichte, Erdkunde, Bio usw. und natürlich Reli und Sport:d

    LG, Marlis
     
    M

    marsusmar

    Guest
    #22
    Und?

    Unser Junior hat, da ihm seine Augen (nach der 10.Klasse -7.5 %) einen Strich durch alle Rechnungen gemacht haben (Straßenbahn wie sein Vater zu fahren) Aus lauter langer Weile Abi gemacht und dann ne Ausbildung. Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kaustschuk. Baut beruflich Modelleisenbahnen und wird demnächst die Neuheiten der Firma entwickeln. Etwas das der Bengel macht, seit er nen Cutter halten kann. Nur halt Straßenbahnmodelle, statt Modelleisenbahnen.

    Sag niemand Kinder wissen nicht, was sie wollen.

    Suse
     
    P

    Pflanzbert

    Foren-Urgestein
    #23
    Den Freundeskreis zerrupft es meist so oder so beim Wechsel von der Grund- auf weiterführende Schulen, weil sich die Freunde eben auf verschiedene Schularten verteilen. Ich würde das nicht als primäres Kriterium nehmen.

    Im Moment drängt alles zum Gymnasium, aber das macht nur Sinn wenn es entweder Richtung Musik/Kunst/Literatur gehen soll, oder Richtung Studium. Dann ist das Gymnasium das bester Karrieresprungbrett.

    Wenn es Richtung Lehre geht, dann würde ich die Realschule vorziehen. Realschüler können danach immer noch ein Fachabitur oder ein allgemeines Abitur nachmachen, wenn eine Lehre gegen Ende der Schullaufbahn nicht mehr attraktiv erscheint.

    Ich muss sagen, die Zeugnisse betrachte ich eigentlich nur als "Eintrittkarten" für die jeweils folgenden Ausbildungen. Ich war auf dem Gymnasium in BW, was i.a. als gut gilt, aber das Niveau von Mathe am Abitur und das Niveau von Mathe am Anfang des Studiums - also man kann sagen, das Gymnasium bereitet einen für das Studium, vor allem ein technisches, nur unzureichend vor. Da muss man noch mal gewaltig mehr Lerndisziplin aufbringen und vieles Nachholen bzw. neu aneignen.

    Generell vermisse ich an allen Schulen Fächer wie z.B. Diskutieren/Rhetorik, Schauspiel/Körpersprache usw. die später helfen, sich gut zu präsentieren, bzw. in Verhandlungen eine gute Figur zu machen und Verhandlungspartner zu überzeugen. Als Neuling im Beruf, gerade als Ingenieur, fehlt das komplett, weil keine Schule und kein technisches Studium solche Inhalte lehrt. Und glaube keiner, dass ein Ingenieur das nicht bräuchte. Und selbst als Handwerker braucht man das, weil man auch da häufig mit Kunden zu tun hat.
     
    P

    Pflanzbert

    Foren-Urgestein
    #24

    Ich sage es trotzdem, weil ich bis zum Abitur keine Ahnung hatte was ich später machen will, das Studium dann wegen einem dummen Spruch eines Freundes "Das ist zu schwer, das schaffst Du eh nicht" begonnen habe, und bis heute rätsle, was für eine Arbeit mir tatsächlich gefallen würde, bzw. mit was für einer Tätigkeit ich mich wohl fühlen würde.

    Ich hatte da viel Glück, das Informatik-Studium mit Nebenfach Steuer-/Regelungstechnik (Maschinenbau) ist heute Gold wert, beide Branchen laufen gut, aber wie gesagt, das war reiner Zufall. Ich hatte auch Zulassungen für Elektrotechnik und Physik, und musste mich dann entscheiden. Unb dann kam besagter Spruch des Freundes ...
     
    M

    marsusmar

    Guest
    #25
    Keine Hobbys?

    Ich hab als 10- jährige leidenschaftlich die Aufsätze der Mittelund oberstufe vorkontrolliert und ja später Massenhaft Geschichten und Romane geschrieben, nur die Epilepsiemedikamente haben das beendet.

    Als Teenie dann HTML gelernt und beruflich jahrelang Internet und telefonieprobleme beantwortet.

    Denk mal drüber nach.
     
    P

    Pflanzbert

    Foren-Urgestein
    #27
    Falls ich gemeint war, ich hab's auch nicht verstanden. Hobbies habe ich reichlich. Als ich zur Schule ging, war HTML noch nicht erfunden, Internet habe ich zum ersten Mal an der Uni erlebt. Ich bin nicht sicher worüber ich jetzt nachdenken soll. Geschichten schreiben ist nicht so mein Ding, Gedichte eher.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    #28
    Hallo.
    unsere Kurze hat auch die 6.Klasse als Klassenbeste abgeschlossen:D:D
    Und das, ohne sich arg bemühen zu müssen.
    Auch die Realschulklassen brauchen "Zugpferde" an denen schwächere Klassenkameraden sich orientieren können und die Kurze hat Spaß an der Schule:D.
    Und nach der Mittleren Reife steht den Kindern doch jeder Weg nach oben offen.
    Wir haben nun für die 7.Klasse statt MUM/Technik lieber Französich gewählt - das spart bei einem späteren Abiturversuch die Qual noch eine zweite Fremdsprache lernen zu müssen. Da könnte Kind sich auf andere, wichtigere Fächer konzentrieren.

    Berufsorientierung bei 4.-Klässlern halte ich für überzogen.
    Zu der Zeit war bei uns Polizei oder Medizin angesagt. Mittlerweile steht Konditorin ganz oben (da sind Franz-Kenntnisse auch nicht verkehrt - grins)
    Uns ist wichtig, dass die Kurze Spaß an der Schule/ am Lernen hat und Erfolge erzielt, die sie motivieren. Die Berufswahl wird sich noch ergeben.

    @Mr. Ditschy
    welche Wahl habt ihr denn nun getroffen?

    Liebe und entspannte Grüße vom
    Elkevogel
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #29
    Jetzt dürfte die Entscheidung ja schon klar sein:D Würde mich interessieren wie es bei deinen Kiddies nach den Ferien weitergeht, Mr. Ditschy.



    Nun ...

    ... jedoch zweifele ich etwas, daher steht nun nochmals eine Beratung mit Test an.

    ... hab ja beide Kinder einen Test machen lassen, dabei schnitt das Mädchen sogar etwas besser ab wie der Bub (Bub hatte ja die bessere Empfehlung). Dies bestätigte aber meine Vermutung und nach mehreren Gesprächen mit der Beratungslererin und Grundschullehrerin haben wir dann sogar das Ok für das G9 bekommen, und da gehen nun auch beide Kinder hin < können also zusammen bleiben.

    Ob es dann die richtige Entscheidung war, weiß ich natürlich auch nicht ... doch beide sind überglücklich und absolut Happy, dass es so geklappt hat.
    :cool::cool::cool:
     
    muecke1401

    muecke1401

    Foren-Urgestein
    #30
    und, glaube mir,
    du wirst - phasenweise (leider oft bis zu 2-3 Jahren dauernd)- deine Kinders nicht wiedererkennen


    aber wenn sie ihren Östrogen-Bomben oder Testeron-Raketen spiegel abgearbeitet haben, erkennst du ihren jetzigen Intelligenzquotienten wieder
    und sie werden sich dementsprechend weiter entwickeln....


    (positive Erfahrungswerte bei myself)

    toi toi toi

    (und Nl fängt schulisch schon bei 4 Lebensjahren an, also auch kein Grund zu sagen, dass sie Niederländer bei 6 Grundschuljahren da doch weiter währen)

    wenn Ihr Euren Weg gefunden habt, dann ist das der Richtige- egal was da noch kommen wird !!!
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #31
    doch beide sind überglücklich und absolut Happy, dass es so geklappt hat.
    :cool::cool::cool:
    Genau so ist es richtgig, dann bleibt auch der Spaß am Lernen erhalten.

    2 Fremdsprachen sind in der heutigen Zeit sehr wichtig. Leider fehlt beim Gymasium die praktische Erfahrung. Aber ich denke deine 2 sind so clever dass Sie später vermutlich studieren werden und dann kommen die Praktikas dazu und dann passt es wieder.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #32
    Nun, wenn du mit "praktischen Erfahrungen" das handwerkliche meist, dies bekommen sie von mir schon zu genüge an den Kopf geworfen! :grins:
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    #33
    Hallo,

    moderne Gymnasien und auch Realschulen bieten ihren Schülern Fremdsprachenaustausch in verschiedenen Klassen um die Sprachkompetenz zu testen und zu erweitern:D:D:D.

    Hier ist auf der Realschule für die Franz.-Klassen in der 9. ein Austausch mit einer Partnerschule in Frankreich festgelegt.
    Die Abschlussfahrt in der 10. geht nach London - rechtzeitig vor der Prüfung.
    Neffe in NRW ist auf bilingualem Gym und hat schon in der 8. eine Woche England hinter sich.
    Das widerspricht thomash zum Thema praktische Erfahrung:pa:
    Ansonsten sind Sprachferien eine coole Sache, sich in der Fremdsprache zu üben (würde da aber drauf achten, dass die Kids in verschiedenen Familien untergebracht sind und kein anderes deutschsprachiges Kind einquartiert ist.)


    Viel Erfolg und LG
    Elkevogel
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #34
    Ich meine mit praktischer Erfahrung tatsächlich eher handwerkliches.

    Aber eher noch zu erleben wie es ist einen ganzen Tag lang zu arbeiten. Gerade nach der Schule fällt es vielen schwer das "lockere" Schulleben aufzugeben.
     
    J

    Jill-1311

    Gesperrt
    #35
    Wenn beide die Noten für das Gymnasium haben, dann lass sie es doch zusammen versuchen. Falls es nicht klappt, können sie doch auch noch auf die Realschule wechseln.

    Oder Du schickst sie zusammen auf die Realschule und nach der Mittleren Reife können sie doch auch noch ihr Abitur oder Fachabitur nachholen. Unser Bildungssystem lässt doch mittlerweile echt viele Möglichkeiten zu.
     
    perle1147

    perle1147

    Mitglied
    #36
    nach 3 Jahren sollten sie die Entscheidung längst getroffen haben
     
    Tinchenfurz

    Tinchenfurz

    Foren-Urgestein
    #37
    sind schon auf der Uni mittlerweile:rolleyes:
     
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