Katze - Vögel fangen

  • Ersteller des Themas Ringelblümchen
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Ringelblümchen

Ringelblümchen

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Ich möchte keine Diskussion starten, nach dem Motto Pro/Contra Katze. Soviel kurz vorweg. ;)

Hat jemand einen Tipp, wie ich unserer Katze, dass Vogel fangen austreibe? Langsam bin ich es leid. Sie ist eine große Jägerin und fängt wenigstens jeden zweiten Tag einen Pieper. :mad:
Ich würde ihr am liebsten die Pfoten zusammenbinden. Was kann ich machen?
 
  • Ringelblümchen

    Ringelblümchen

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    Nichts außer sie einsperren, aber das ist für einen Freigänger meist keine Lösung.
    Ach Feiveline, dass hab ich manchesmal schon gemacht, für`n Stündchen. Ich bin es echt leid, mit ihr. Mäuse, Ratten und all so`n Getier darf sie ja wegfangen. Aber....

    Früher dacht ich immer, wenn eine Katze hin und wieder einen Vogel fängt, dann handelt es sich sicher, um einen alten, kranken Vogel. Aber so viele alte, kranke Vögel können wir gar nicht haben.

    Unser Kater ist da lange nicht so schlimm. Oh man, wie ich immer schimpfe :schimpf:
     
    F

    feiveline

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    Es gibt einfach Katzen die sich regelrecht auf Vögel "spezialisieren" und es auch schaffen gesunde Altvögel zu erwischen.

    Allerdings solltest Du dann in der Brutzeit tatsächlich über Stubenarrest nachdenken (in Hamburg soll z.B. der Freilauf für Katzen zukünftig von März/April bis einschließlich Juli gesetzlich verboten werden), da sie dann nicht "nur" Jungvögel erwischt, sondern auch brütende/fütternde Altvögel..

    Kann sie selber entscheiden wann sie rausgeht (Katzenklappe) oder kannst Du den Freilauf kontrollieren/überwachen?
    Hast Du die Möglichkeit Deinen Garten/Dein Grundstück so zu sichern dass sie dort nicht wegkommt?
     
  • Ringelblümchen

    Ringelblümchen

    Foren-Urgestein
    Kann sie selber entscheiden wann sie rausgeht (Katzenklappe) oder kannst Du den Freilauf kontrollieren/überwachen?
    Hast Du die Möglichkeit Deinen Garten/Dein Grundstück so zu sichern dass sie dort nicht wegkommt?
    Ja - Madam entscheidet selbst. Leider ist es unmöglich, unser Grundstück zu sichern. Es ist ohne Zaun, nach allen Seiten offen.
    Aber, dass ist auch nicht das Problem. Sie fängt, die Vögel ja hier auf dem Grundstück.
    Ich glaube, ich werde ihr morgen eine dicke Glocke um den Hals hängen. ich weiß, es gibt Katzen, die sich so geschickt bewegen, dass sie trotz Glocke Vögel fangen. Aber fürs erste, kann ich sie damit erstmal beschäftigen. Danke Feiveline.
     
  • Peter Schlemihl

    Peter Schlemihl

    Neuling
    Keine Chance Ringel,

    die gewöhnen sich alle an die Glocken. Das hält ein paar Tage vor und dann bringt sie wieder Vögel an. Alles mit unsern erlebt!

    Die Vogelwelt muss einfach mit Katzen zurechtkommen, so ist das nun mal!

    Wenn es dich trotzdem stört, kannst Du es nur etwas mindern. Schaff den Vögeln sichere Plätze. Versuch die Bäume gegen hochklettern zu sichern! Das haben wir gemacht.

    Unser Kater kommt jetzt nicht mehr auf die Äste und fängt nur noch die dummen Vögel am Boden. Vor allem schlägt er jetzt Amseln! Die kleinen Singvögel hat er kaum noch erwischt seit dem.
     
  • Ringelblümchen

    Ringelblümchen

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    Ja Peter, ich weiß, die Vogelwelt muss damit zurechtkommen. Aber ärgerlich ist es trotzdem immer wieder.
    Ich versuche schon, dass Vogelfutter so hoch wie möglich zu hängen. Das funktioniert, so wie ich das beobachten kann, auch ganz gut.
    Sie erwischt die die am Boden picken. Die Vögel sind einfach zu dusselig die weiße Katze zu erkennen im Schnee. Und diese hat enorme Ausdauer, wenn es darum geht, still an einem Platz zu sitzen. Wenn ich es sehe, scheuch ich sie schon immer.
    Die Glocke kauf ich morgen trotzdem - schon allein um die Katze zu ärgern. Vielleicht hilft es ja für die letzten Wintertage.
     
    R

    ruppi

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    Die Katzen haben ein wesentlicheres feineres Gehör!! Wenn sie eine Glocke um den Hals haben, ist das TIERQUÄLEREI, hört sich für die Katze ungefähr so an, als wenn Du im Kirchturm stehst!!
    Die Vögel merken das eh zu spät. Also mach einen Stundenplan wann die Katze raus darf.
     
    Zero

    Zero

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    Hallo Ringelblümchen,

    evtl. würde ich da gar auf das Vogelfüttern im Winter verzichten. Es scheint ja so zu sein, dass sie derzeit nur die am Boden pickenden - nicht aufpassenden - Vögel zu erwischen?
    Oder Du hängst nur noch entsprechendes Futter für die Vögel auf, welches evtl. nicht herunterfallen kann. Z.B. Äpfel in so einer Vorrichtung zum Aufhängen.
    Oder Du fütterst Erdnüsse - nach meiner Beobachtung lag nie eine Erdnuss auf dem Boden. Die wurden wohl wirklich alle brav gefuttert und nicht herausgeschmissen.

    LG Karin
     
    billymoppel

    billymoppel

    Foren-Urgestein
    @ feiveline

    ist das da in hamburg ernst gemeint? das kann doch nur ein schlechter scherz sein :d
     
  • Ringelblümchen

    Ringelblümchen

    Foren-Urgestein
    Hallo Ringelblümchen,

    evtl. würde ich da gar auf das Vogelfüttern im Winter verzichten. Es scheint ja so zu sein, dass sie derzeit nur die am Boden pickenden - nicht aufpassenden - Vögel zu erwischen?
    Oder Du hängst nur noch entsprechendes Futter für die Vögel auf, welches evtl. nicht herunterfallen kann. Z.B. Äpfel in so einer Vorrichtung zum Aufhängen.
    Oder Du fütterst Erdnüsse - nach meiner Beobachtung lag nie eine Erdnuss auf dem Boden. Die wurden wohl wirklich alle brav gefuttert und nicht herausgeschmissen.

    LG Karin
    Da sind paar wirkliche gute Tipps für mich dabei. Danke Karin. Aufs Füttern verzichten, werden wir wohl nicht. Aber Äpfel in die Bäume zu picken und nur das zu füttern, was nicht runterfallen kann, halt ich für ne gute Idee. Von den Nussstangen und Erdnusssäckchen landet nie etwas am Boden. Und wenn es sein muss, fressen Spatzen und Finken auch oberhalb des Bodens.

    Danke für den Gedankenschubs. :)
     
    tina1

    tina1

    Foren-Urgestein
    Du könntest unter den Futterhäuschen eine Plattform anbringen, auf die dann das Futter fällt, was sie fallen lassen oder aussortieren. Dann landet es nicht mehr auf dem Boden.
    Wenn ich aus meinen Fenstern sehe, kocken meist fremde Katzen auf meiner Pergola und warten auf fressende Vögel. Ich habe schon meinen sämtlichen Schlappenvorrat in den Garten gepfeffert.
     
    Ringelblümchen

    Ringelblümchen

    Foren-Urgestein
    Du könntest unter den Futterhäuschen eine Plattform anbringen, auf die dann das Futter fällt, was sie fallen lassen oder aussortieren. Dann landet es nicht mehr auf dem Boden. Diese tolle Idee von dir, werde ich an GG weitergeben.
    Wenn ich aus meinen Fenstern sehe, kocken meist fremde Katzen auf meiner Pergola und warten auf fressende Vögel. Ich habe schon meinen sämtlichen Schlappenvorrat in den Garten gepfeffert.
    Hihi - das mach ich auch oft so und ärgere mich hinterher, weil ich die Schlappen wieder zurückholen muss. :grins:
     
    jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Ringelblümchen,
    wenn du ihr wirklich eine Glocke ummachen willst, dann mach das Halsband aber so locker, daß sie sich im Notfall selbst rausziehen kann, denn die Gefahr, mit dem Halsband irgendwo hängenzubleiben, sollte man nicht unterschätzen.
    Du willst doch bestimmt nicht, daß Deine Mieze sich selbst stranguliert ! :(
     
    Citrusandi

    Citrusandi

    Mitglied
    Ich finde das mit der Glocke auch keine schlechte Idee.

    Bei Treibjagden hängt man Hunden ein Glöckchen um.

    Du wirst es vielleicht gar nicht so lange brauchen, die merkt dann schon, dass sie keine Vögel mehr erwischt. Hoffe ich zumindest für dich.

    lg
    Andi
     
    R

    Rentner

    Guest
    Diese Glocken am Halsband sind definitiv als Tierquälerei einzustufen.
    Wie es Zero schon gesagt hat, sollte der Zweibeiner erst mal über sein Wildvogel-Fütterungsverhalten nachdenken und überlegen, welche grundlegenden Fehler er dort bereits begeht.

    Manchmal habe ich den Eindruck, man füttert nur deswegen, damit die Digicam regelmäßig zum Einsatz kommt. Dass darüber hinaus gleichzeitig alle möglichen potentiellen Vogeljäger regelrecht eingeladen werden, ist vielen wahrscheinlich gar nicht richtig bewusst.
     
    Citrusandi

    Citrusandi

    Mitglied
    Wenn eine Katze Vögel fängt, beschränkt sie sich nicht auf die Futterzeit Winter.

    Hatten auch schon eine Vogelfänger, und der wars ganze Jahr aktiv.

    Tierquälerei ist auch das Vogelfangen, sie machts ja nicht des Hungers wegen (auch wenn es der natürliche Trieb ist).

    lg
    Andi
     
    Peter Schlemihl

    Peter Schlemihl

    Neuling
    Nochmal: Katzen gewöhnen sich an die Glöckchen. Das hält drei Tage, dann fängt sie genauso viele Vögel, wie vorher.

    Katzen sind Killer, wahre Killermaschinen.

    Und Tierquälerei ist was anderes, Ihr Weicheier!
     
    Ringelblümchen

    Ringelblümchen

    Foren-Urgestein
    Katzen sind Killer, wahre Killermaschinen.
    So sieht es aus. Und das definitiv ganzjährig! Es ist ein Raubtier - das ist mir klar. Nur schön muss ich das nicht finden - das ist doch auch verständlich, dass ich das nicht unbedingt toll finde und gelobt wird sie dafür auch nicht.

    @Tina: Danke. Ich werde ihm dein Bild morgen mal als Anregung zeigen.
    @O.v.F: Und dein Bild sollte ich unserer Katze als Abschreckung mal unter die Nase halten. ;)
    @Rentner: Bitte nicht alle über einen Kamm scheren. ich besitze nur meine olle Handykamera und damit ist kein Vöglein zu fotografieren, da zu schlecht. Wegen dieser Katze, füttern wir auch nicht am Haus. ;):)

    Vielen Dank für die Tipps. Ich schließe das Thema an dieser Stelle für mich. :)
     
    bergedorferin

    bergedorferin

    Mitglied
    Wir haben 7 verwilderte Hauskatzen, die werden hier zwar gefüttert, aber einsperren ginge gar nicht.

    Ich fütter auch Vögel und bin dieses Jahr auf diese Futtersäulen mit Sitz gestoßen, da es ins Vogelhaus immer reingeregnet hat und kein Vogel das wollte.

    Da fällt auch wenig auf den Boden.

    www.schwegler-natur.de/index.php?main=produkte&sub=winterfuetterung&psub=futtershttp://www.wildvogelhilfe.org/garten/hauskatzen.htmlaeulen-classic&pcontent=futtersaeulen-classic

    Wenn ich auf dem Boden fütter (z.B. den Fasan, oder für die Amsel), dann mintestens 5 m von schützenem Gebüsch entfernt, so daß die Vögel "Weitsicht" haben.

    Baumbrüter haben wir relativ wenige, dafür viele Schwalben, da kriegen sie wenn mal leider ein Kleines, daß aus dem Netz gepurzelt ist.

    Ansonsten find ich den hier gut:

    www.schwegler-natur.de/index.php?main=produkte&sub=haus-garten&psub=katzenabwehrguertel&pcontent=katzenabwehrguertel

    Hier ist noch ein interessanter Bericht, grad unten gibt es noch Tipps

    http://www.wildvogelhilfe.org/garten/hauskatzen.html

    nett fine ich den mit er "Verpiss-Dich" Pflanze - wenn das ginge in der Nähe von Vogelnestern?

    Meine kann ich leider nicht driin halten, aber sie sind kastriert und werden keine neuen Jäger mehr produzieren...
     
    H

    harzfeuer

    Guest
    Schimpf mit deiner Katze!
    Und zwar ordentlich.

    Bei meiner hat das Gekreische und empörte Mamagebrülle
    der Töchter wirklich geholfen.

    Höchstens noch einer pro Jahr.
    Ansonsten hält sie sich an Mäuse und Kaninchen.

    Nun finde ich das mit den kleinen Kaninchen auch nicht gerade toll, aber
    es gibt so schreklich viele hier, dass ich sie lasse, solange sie mit ihrem Fang draussen bleibt.

    Für Mäuse gibts ein dickes Lob!

    Ich weiß nicht ob alle Katzen das wirklich schnallen,
    meine ist eher schlau!

    Gruß
    Anett, die auch schon Dummerle beherbergt hat, da hätte das eventuell nicht hingehauen...
     
    asta

    asta

    Foren-Urgestein
    Hallo,

    @ Peter
    Weicheier will ich überlesen haben! Glöckchen sind Tierquälerei und zudem kaum nützlich.

    Bei einer Katze (als Freigänger) denke ich,wird es sich nie ganz vermeiden lassen.
    Doch es gibt Möglichkeiten die Vögel teilweise zu schützen,siehe den Link von bergedorferin.

    Zudem dürfen meine Katzen währen die Jungvögel in Hausnähe schlüpfen nicht hinaus,und wenn nur mit mir! Sobald die Jungvögel soweit sind,dass sie auf die Bäume fliegen ist die Gefahr gebannt.

    Ich mag meine Katzen,aber die Vögel ebenso uns so achte ich schon darauf-soweit als möglich-die Vögel zu schützen.

    Katzen haben auch einen "Stundenplan" für´s Spazieren im Garten.
    Früh am Morgen und abends ist tabu!

    LG
     
    H

    harzfeuer

    Guest
    Hallo,

    Zudem dürfen meine Katzen währen die Jungvögel in Hausnähe schlüpfen nicht hinaus,und wenn nur mit mir!

    Katzen haben auch einen "Stundenplan" für´s Spazieren im Garten.
    Früh am Morgen und abends ist tabu!

    LG
    Tja, wenn das bei dir funktioniert, dann ist das sehr schön!
    Meine würde ausflippen.

    Wie gesagt, wenn man eine schlaue Katze hat, dann lernt sie, was sie darf und was nicht!

    Gruß
    Anett
     
    H

    harzfeuer

    Guest
    :rolleyes:

    Immer diese tierlieben Leute.

    Ach, wie witzig sie doch sind.

    Zur Sache,
    es gibt doch diese Kragen für Bäume in denen Vögel nisten.
     
    T

    Tuffi

    Guest
    Ich finde die Idee mit dem Katzenkragen ist optimal. Es könnte einen modischen Trend setzen und es ist keinesfalls Tierquälerei, sonst dürften Tierärzte das nicht verwenden. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Katze mit Kragen keinen Vogel fangen wird und darum geht es doch.
     
    N

    n8elf

    Mitglied
    Habt ihr den Artikel gelesen?
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-90848738.html
    Ich war geschockt!

    "... In einem katzenverseuchten Revier, so haben die Forscher um Andrew Beckerman von der University of Sheffield vorgerechnet, herrscht eine "Ökologie der Angst". Die Vögel stehen permanent unter Stress. Elterntiere richten ihre Aufmerksamkeit nicht auf den Nachwuchs, sondern auf die Räuber, sie können sich nicht mit voller Kraft auf die Fütterung konzentrieren. Im Extremfall sinkt ein Vogelbestand um bis zu 95 Prozent. ... "

    :( ... arme Piepmätze :(
     
    H

    harzfeuer

    Guest
    Das liegt aber nicht an den Katzen,
    sondern an den fürchterlich aufgeräumten Gärten.

    Keine Dornenhecke zum Brüten weit und breit...
     
    Gitti5

    Gitti5

    Mitglied
    Mein kleiner Stubentiger stand mal mit einer Amsel im Maul in der Küche und maute mit vollem Mund. Wir waren darüber so erschrocken, das wir ihn samt Vogel vor die Tür gesetzt haben. Statt Lob gab es mecker, aber nicht mal beabsichtigt. Der Vogel ist dann halbnackt davon geflogen und der Kater war etwas betröppelt.

    Das ist jetzt zwei Jahre her und seit dem hat er ausser Schmetterlingen nichts mehr mitgebracht.

    Vielleicht hilft das ausschimpfen ja doch.

    Zum Thema Halsband: Meine zwei hatten auch so ein Halsband mit Sicherheitsverschluss und das hat auch ein paar mal geklappt. Aber ein Kater hat es irgendwie geschafft, das Halsband so eng zu stellen, dass er keine Luft mehr bekommen hat. Haben das zufällig gesehen und konnten ihm helfen. Seitdem haben beide keins mehr um, dass ist mir viel zu gefährlich.
     
    Werder Bremen

    Werder Bremen

    Foren-Urgestein
    Ich konnte bisher keinen meiner Freigänger einsperren (hab`s versucht) Denke auch, dass das Einsperren zur Brutzeit wenig Sinn macht, meine fangen ebenso ausgewachsene Vögel.
    Trotzdem ich natürlich, so gut wie möglich, ein Auge auf die noch flugunfähigen Jungvögel halte, um sie vor den Katzen zu schützen. Glöckchen halte ich für nicht tauglich, aus Gründen, die bereits geschrieben wurden.
    Katzen haben nun mal den Trieb zum Jagen. Konnte den bei keinen meiner Tiger abtrainieren, auch mit Schimpfen nicht.
    Futterstellen bringe ich so an, dass es für Katzen keine verdeckten Anschleichwege gibt, also so, dass sie von den Vögeln 'rechtzeitig' gesehen werden. Um die Nistkästen bringe ich Manschetten an, die man am Baumstamm befestigt.
    Grüssle Marie
     
    Peter Schlemihl

    Peter Schlemihl

    Neuling
    Die Katzen gewöhnen sich daran, aber die Vögel werden gewarnt.
    Äh, Du hast mich nicht richtig verstanden.

    Die Katzen gewöhnen sich derart daran, dass sie sich bewegen, ohne zu bimmeln. Die ersten Tage bimmeln sie und fangen nichts, dann kapieren sie es und schleichen, ohne das Glöckchen in Gang zu setzen.

    Bei zwei uneinsperrbaren Katern erlebt!
     
    Werder Bremen

    Werder Bremen

    Foren-Urgestein
    Die Katzen gewöhnen sich derart daran, dass sie sich bewegen, ohne zu bimmeln. Die ersten Tage bimmeln sie und fangen nichts, dann kapieren sie es und schleichen......
    Beobachtet mal Katzen, die sich beim Jagen anschleichen. Sie setzen laaangsam einen Fuss nach dem anderen auf den Boden, im Zeitlupentempo, hoch konzentriert...., bevor sie blitzschnell zuschlagen. Das Bimmeln des Glöckchens kommt dann zu spät. :(
     
    B

    barisana

    Guest
    Habt ihr den Artikel gelesen?
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-90848738.html
    Ich war geschockt!

    "... In einem katzenverseuchten Revier, so haben die Forscher um Andrew Beckerman von der University of Sheffield vorgerechnet, herrscht eine "Ökologie der Angst". Die Vögel stehen permanent unter Stress. Elterntiere richten ihre Aufmerksamkeit nicht auf den Nachwuchs, sondern auf die Räuber, sie können sich nicht mit voller Kraft auf die Fütterung konzentrieren. Im Extremfall sinkt ein Vogelbestand um bis zu 95 Prozent. ... "

    :( ... arme Piepmätze :(
    arme katzen !!!

    ich bin auch geschockt. aber von den inhalt des artikels.
    katzenverseuchtes revier? was ist das denn ? wenn es irgendwo zuviele katzen gibt, dann ist das schuld der menschen, die ihre katzen nicht kastrieren.

    katzen als killermaschinen darzustellen, ist das allerletzte. :schimpf::schimpf::schimpf:

    jeder weiss doch, das katzen nunmal raubtiere sind und diesen instinkt niemals ablegen. auch wenn ihr eure katze einsperrt (was auch quälerei ist), lässt sie niemals das fangen von mäusen und vögeln.
    meiner ansicht nach killt der mensch durch den einsatz von pestiziden und flurbereinigung viel mehr vögel und anderes getier als alle stubentiger zusammen.
    wenn es mal heute keine oder wenige vögel gibt, dann ist das alleinige schuld der menschen. sonst gar nichts.

    da sollte jeder mal drüber nachdenken, anstatt so einen blödsinnigen artikel zu veröffentlichen. damit wird nur der hass auf katzen geschürt, den haben leider nicht wenige :mad:
     
    N

    n8elf

    Mitglied
    Ich finde es nicht gut, jetzt in das eine oder andere Extrem zu verfallen.
    Man könnte doch zum Beispiel darüber nachdenken, den Gemeinden die Aufgabe zu übertragen sichere Vogelhäuschen aufzustellen und zu pflegen. Kletterschutz an Bäumen anzubringen. Katzensichere Hecken zu pflanzen ...

    Wie das finanziert wird - darüber kann man ja reden.
     
    billymoppel

    billymoppel

    Foren-Urgestein
    mein carlo brachte ja auch so ungefähr pro woche einen vogel - jungvögel waren übrigens nie darunter. wohl aber u.a. ringeltauben, eisvögel und mauersegler. keinen diesen vögel kann er selbst gejagt haben. die ringels sitzen immer in den obersten baumwipfeln (und carlo ist kein guter kletterer), die eisvögel sind mehrere kilometer und viele straßen entfernt und mauersegler schlafen bekanntlich sogar im flug - und carlo kann nicht fliegen. wohl aber die falken, von denen wir hier am dom eine große kolonie haben. ergo war ein teil seiner beute abfall von anderen.
    aber mal abgesehen davon: sinnvoller als armen katzen das rausgehen verbieten zu wollen, wäre es kirschlorbeer, thuja und co. zu verbieten, grundtsückeigentümer zu verpflichten, mindestens einen heimischen strauch zu pflanzen, ab einer gewissen grunstückgröße sinnvolle bäume pflanzen zu müssen....
    im wohngebiet meiner mutter wurde vor einiger zeit der innenhof aufgehübscht: einst ein sammelsurium an allem möglichen was sich da angesammelt hatte über die jahre, ein bißchen schrottig und verwildert. keine natur im wirklichen sinne, aber ein paradies für vieles, u.a. für vögel. es gab vogelbeerbäume, wilde kirschen, kornelkirschen, dichten sanddorn...etc. pp.: jetzt gibts ganze beete mit gestutztem kirschlorbeer, eine merkwürdige pappelähnlich (die bäume verzweigen sich nicht, sondern wachsen nur nach oben) wachsende kirschallee ohne jede kirsche (sterile zucht, die wege könnten ja verunreinigt werden). die vogelbeeren sind alle gefällt, der sanddorn entfernt (auf dem weg zum müllcontainer könnte sich ja jemand stechen) und die kröung ist ein lavendelhochbeet in monokultur (davon haben wenigstens die bienen was). es gibt keinen einzigen heimischen klein- oder großstrauch. ich bin da alles abgelaufen. und so was darf gemacht werden und der großteil der mieter findets auch noch schön, weils so schön ordentlich ist. die ahorne sind gefällt (das klebte so häßlich auf den autos) und durch magnoliensolitäre ersetzt (nichts mal gegen eine einzelne magnolie, aber ökölogisch sind die in unserer umwelt nutzlos)....
     
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