Kirschlorbeere sieht nicht gut aus

H

Hansisolo

Mitglied
Hallo zusammen
Wir haben letztes Jahr im Oktober ein paar Kirschlorbeeren Novita gepflanzt.
Jetzt sehen die etwas mitgenommen aus.
Ich vermute der Frost ist den nicht so gut bekommen. Teilweise sind die Blätter trocken.
Die Spitze siehr meist ok aus, aber unten rum nicht.

Könnt ihr mir mal eure Meinung sagen.
Was sollten wir tun? Etwas zurückschneiden? Düngen? Oder nichts tun?
 

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  • S

    SebDob

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    Das Unkraut sollte nicht tot gehen. Abwarten. Nichts tun.
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Linserich
    Mitarbeiter
    Beim ersten Bild sieht mir die Spitze so aus, als sei sie dürr. Aber vielleicht irre ich mich auch.

    Jedenfalls stimme ich zu: nix machen und abwarten. Dann siehst du immer noch früh genug, ob du schneiden musst.
     
  • 00Moni00

    00Moni00

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    Hallo zusammen
    Wir haben letztes Jahr im Oktober ein paar Kirschlorbeeren Novita gepflanzt.
    Jetzt sehen die etwas mitgenommen aus.
    Ich vermute der Frost ist den nicht so gut bekommen. Teilweise sind die Blätter trocken.
    Die Spitze siehr meist ok aus, aber unten rum nicht.

    Könnt ihr mir mal eure Meinung sagen.
    Was sollten wir tun? Etwas zurückschneiden? Düngen? Oder nichts tun?
    Habt ihr nach dem einpflanzen im Oktober auch mal öfters gegossen ?
     
  • jola

    jola

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    Hansisolo,
    ich weiß ja nicht, wann die das letzte Mal Wasser bekommen habe, aber für mich sieht das aus, als
    wenn sie kurz vor dem vertrocknen stehen .
     
  • G

    Galileo

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    Hi Hansisolo

    Du lieferst einen weiteren Beleg dafür, wieso wintergrüne Pflanze nicht vor dem Winter gesetzt werden sollten.
    Sie wachsen nicht mehr rechtzeitig an und die Wasserversorgung bricht zusammen, weil mangels Saugwurzeln im umliegenden Erdreich, nur die Feuchte aus dem Ballen genutzt werden konnte.
    Dazu kommt unverholzte Triebe (der grüneTeil) sind nicht frostfest, auch an der Riefung im Trieb erkennbar.
    Wahrscheinlich haben die Kirschlorbeer im Spätsommer nochmal Dünger bekommen, was die Pflanzen zu weiterem Längenwachstum verleitet haben und keine Verholzung einsetzte.
    Damit sie sich ordentlich verzweigen solltest Du sie 1/3 bis 1/2 einkürzen... das kannst Du jetzt auch schon machen, dann wird bei Austrieb keine Energie für die darüberliegenden Knospen verschwendet.
     
    lutzDD

    lutzDD

    Mitglied
    Also, im Oktober pflanzen ist schon mal keine so gute Idee!
    Ich weiss ja nicht wie kalt es bei Dir war aber unter -20° sind die oft hin.
    Ein "Bekannter" im Exotenforum aus Thüringen, dort war es sogar noch etwas unter-20°, hat Fotos gepostet von seinen Sträuchern. Alle Blätter braun! So sieht das bei dir ja nicht aus und deshalb könnte es auch Wassermangel sein. Die Immergrünen verdunsten, auch im Winter und vor allem bei Sonnenschein, Wasser über die Blattoberfläche. Deshalb macht es Sinn, vor allem bei neu gepflanzten, vor dem Frost noch einmal gründlich zu wässern, was Moni auch schon schrieb!

    Gruß Lutz
     
    00Moni00

    00Moni00

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    Was das Pflanzen von Stäuchern angeht, in dem Fall Kirschlorbeer funktioniert auch gut noch im Herbst, wenn man ein paar Regeln beachtet.
    Die da wären, richtig einschlämmen beim Setzten und danach natürlich auch.
    Die Wurzeln brauchen Wasser zum Anwachsen solange es keinen Frost gibt!

    Spielt natürlich auch die Gegend, wo man wohnt eine große Rolle, waren die Pflanzen Wurzelnackt oder mit Ballen. ect...
    Das heißt - ja, man kann auch im Herbst noch Sträucher pflanzen, wenn man dabei wie schon oben geschrieben einiges beachtet.
    In Hansisolos Beispiel dürfte es Wassermangel gewesen sein, sind auch ziemlich dünne Stämmchen wie man am Foto sieht, aber auch die Kälte kann eine zusätzliche Rolle gespielt haben.
    Wir haben Mitte Oktober drei Glanzmispeln gepflanzt, habe bis in den Dezember gegossen, fange im Februar wieder damit an wenn die Erde offen ist, Frostfrei ist.
    Die drei Sträucher stehen da wie ne Eins.
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Meinen Vorschreibern gebe ich Recht!
    Eindeutig Wassermangel und evtl. auch ein zu wenig an Einschlemmen.

    Abgesehen von meiner persöhnlichen Meinung zu Kirschlorbeer, musst du den jungen Pflanzen Wasser geben.
    Das hat nix mit Schnittmaßnahmen zu tun, oder auch nicht mit dem Frost.
     
  • H

    Hansisolo

    Mitglied
    Hallo danke für die vielen Antworten. Erstmal, wir haben uns für Kirschlorbeere entschieden weil wir was immer grünes brauchen was auch recht hoch wird und durch die Trockenheit sind uns andauernd die koniferen eingegangen, trotz gießen.

    Eingeschlemmt haben wir sie. Gegossen auch sofern es nicht geregnet hat. Jetzr nicht jeden tag aber 1-2x woche. Hier in Norddeutschland war es im Januar eine kurze zeit um die -10 grad, da haben wir nicht gegossen.

    Also die sind ja noch zu retten oder?
    Was kann ich jetzt tun bzw.
    Alle 2-3 tage etwas gießen?
    Ich könnte sie ja 10-30cm beschneiden. Die frage ist wie pflanze das verträgt. Wir haben nachts um die -2 grad.
     
    G

    Galileo

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    Kirschlorbeer ist fast unverwüstlich.
    Nicht blos 10 cm zurückschneiden, das bringt nur was für's "gute Gefühl"...was getan zu haben...
    Auf keinen Fall, die frostzerstörten Blätter können keine Fotosynthese mehr ausüben und verbrauchen deshalb kein Wasser. Gießen könnte zu Wurzelfäule führen, solange der Boden in 10 cm Tiefe genügend feucht ist... nicht gießen - Erstmal müssen neue Saugwurzeln wachsen!
    Ich könnte sie ja 10-30cm beschneiden. Die frage ist wie pflanze das verträgt. Wir haben nachts um die -2 grad.
    Dass man bei Frost nicht schneiden soll, das hat ein Autor vom anderen abgeschrieben und der erste, der dies schrieb, hatte wohl keine Handschuhe !!! - Bis minus 10° keine Probleme !!!
    Min 30 cm abschneiden.
     
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    00Moni00

    00Moni00

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    Hallo danke für die vielen Antworten. Erstmal, wir haben uns für Kirschlorbeere entschieden weil wir was immer grünes brauchen was auch recht hoch wird und durch die Trockenheit sind uns andauernd die koniferen eingegangen, trotz gießen.

    Eingeschlemmt haben wir sie. Gegossen auch sofern es nicht geregnet hat. Jetzr nicht jeden tag aber 1-2x woche. Hier in Norddeutschland war es im Januar eine kurze zeit um die -10 grad, da haben wir nicht gegossen.

    Also die sind ja noch zu retten oder?
    Was kann ich jetzt tun bzw.
    Alle 2-3 tage etwas gießen?
    Ich könnte sie ja 10-30cm beschneiden. Die frage ist wie pflanze das verträgt. Wir haben nachts um die -2 grad.
    Klar sind die noch zu retten - da ja nur ein paar Blätter braun/erfroren sind wie man auf den Fotos erkennen kann heißt es an sonnigen, frostfreien Tagen kann schon mal gegossen werden .- nicht alle 2/3 Tage - einmal in der Woche gründlich, das heißt eine 5 Liter Kanne hingießen...
    Runterschneiden würde ich die auch demnächst bis auf 30cm höhe .
     
    elis

    elis

    Foren-Urgestein
    Der Kirschlorber ist auch sehr empfindlich gegen die Wintersonne. Aber meiner Meinung nach brauchst Dir keine Sorgen machen. Prüfe ob der Boden zu trocken ist, wenn ja dann durchdringend wässern und abwarten. Der treibt schnell wieder aus. Die Wintersonne ist das größte Problem, besonders am Anfang.

    lg elis
     
    R

    ruppi

    Foren-Urgestein
    Kirschlorbeer ist nicht nur für unsere hiesige Flora und Fauna völlig unnütz! Steht auch auf der schwarzen Liste der Neophyten in der Schweiz!
    Pflanze ein paar schöne (Wild/ Rosen).KORDES Rosen Startseite
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

    Foren-Urgestein
    Der Kirschlorber ist auch sehr empfindlich gegen die Wintersonne. Aber meiner Meinung nach brauchst Dir keine Sorgen machen. Prüfe ob der Boden zu trocken ist, wenn ja dann durchdringend wässern und abwarten. Der treibt schnell wieder aus. Die Wintersonne ist das größte Problem, besonders am Anfang.

    lg elis

    Informier dich mal über "Trockenfrost", Hansisolo
     
    H

    Hansisolo

    Mitglied
    Hallo rupi
    Ich finde es ja schön das du dir Gedanken über meinen Garten machst. Aber wie ich schon geschrieben habe ist die Kirschlorbeere bereits 2te Wahl da wir wegen den wetterbegebenheiten eine robuste, immergrüne, schnellwachsende und recht hohe hecke brauchen. Koniferen kommen leider mit der Trockenzeit nicht klar. Wir haben eine 8 Meter Hohe koniferenhecke die jährlich mit 50m³ Wasser versorgt wird da sie uns sonst eingehen.

    Außerdem ist unser recht großes Grundstück mit vielen Bäumen und Pflanzen bestückt . Da werden ein paar zusätzliche Meter Kirschlorbeeren zwischen durch die flora und fauna nicht durcheinander bringen. Tiere wie vögel die dort nisten und Eichhörnchen scheinen die pflanzen nicht zu stören.
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    50m³?

    Manchmal kann verwöhnen auch übertrieben werden :p
    Horstmann hat einen pflanz o mat.

    Der hilft ganz gut.
     
    H

    Hansisolo

    Mitglied
    50m³?

    Manchmal kann verwöhnen auch übertrieben werden :p
    Horstmann hat einen pflanz o mat.

    Der hilft ganz gut.
    Glaub mir. Der boden ist im Sommer so trocken.
    Selbst mit der Wassermenge haben die koniferen vor wassermangel braune nadeln fallen lassen. Das eine Jahr haben wir wenig gegossen vielleicht 15-20m³ und die koniferen sahen so schlecht aus. Seit dem ich mehr gebe gehts den besser. Die bekommen aber auch volle Sonnenseite. Steh mal den ganzen tag in der Sonne. Dann ist der halbe lieter bier aber auch in 0, nichts weg 😀
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Eibe und Feldahorn wären Alternativen...

    Eibe ist Tiefwurzler, der Feldahorn herzwurzler.

    Alternativen gibt also.
    Wer immer fleissig gießt, fördert natürlich auch den Verbrauch.
     
    H

    Hansisolo

    Mitglied
    Hey
    Ja da gebe ich dir recht. Die Natur bietet viele Möglichkeiten. Eibe kenne ich. Wäre vielleicht noch eine Alternative bzw. Vielleicht setzte ich die noch dazwischen. den feldahorn als hecke kannte ich nicht. Der gefällt mir aber als hecke vom blattwerk nicht so.

    Wie kommt denn die eibe mit trockheit und unter großen Bäumen klar. Kann die auch direkte don e ab? Welche sorte ist schnellwachsend?
     
    00Moni00

    00Moni00

    Foren-Urgestein
    Hey
    Ja da gebe ich dir recht. Die Natur bietet viele Möglichkeiten. Eibe kenne ich. Wäre vielleicht noch eine Alternative bzw. Vielleicht setzte ich die noch dazwischen. den feldahorn als hecke kannte ich nicht. Der gefällt mir aber als hecke vom blattwerk nicht so.

    Wie kommt denn die eibe mit trockheit und unter großen Bäumen klar. Kann die auch direkte don e ab? Welche sorte ist schnellwachsend?
    Feldahorn würde ich nicht mehr nehmen, die hatten wir mal und die sind jedes Jahr so stark vom Mehltau befallen worden und standen immer ohne Blätter da...
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Bei uns wachsen Eiben unter Buchen - haben sich allerdings selbst ausgesät.
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein

    Bei meinem Nachbarn stehen sie in der Sonne. Die sind aber auch keinen Meter hoch. Da ist giessen bis sie gut dastehen nötig. Zudem in feinstem brandenburger Sand...
     
    Zuletzt bearbeitet:
    R

    ruppi

    Foren-Urgestein
    Hallo,

    so wie das auf den Fotos aussieht, können sich die Stängel kaum entwickeln.

    Willst Du eine Hecke am Zaun? Dann mach mal den Wildwuchs etc. weg. Wenn Du Ligustrum ovalifolium ‘Aureum’ einpflanzt, kannst Du das Wässern nach dem Einpflanzen sparen!
     
    S

    SebDob

    Foren-Urgestein
    Du weisst schon, dass das ein Bild von einem Online-Shop ist?!
     
    H

    Hansisolo

    Mitglied
    Warum sollten sie die "stengel" sich nicht entwickeln?
     
    H

    Hansisolo

    Mitglied
    Hab heute mal mit einem Gärtner gesprochen.
    Der sagte ich soll einfach nur oben die spitze abschneiden damit der unten weiter austreibt und mit etwas koniferen dünger dazu geben.
     
    H

    Hansisolo

    Mitglied
    Moin
    Eine Frage habe ich noch.
    Ich habe mir aus dem baumarkt noch 2-3 neue novita besorgt.
    Die sind noch klein, aber ich würde gerne wissen warum die Blätter im Gegensatz zu meinem Bestand so glänzen. Ist das mangel an Nährstoffen?
     
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