Kompostieren: wie lange dauert es bis zur fertigen Erde?

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GerdOtto

Mitglied
Seit kurzem habe ich angefangen zu kompostieren. Ich habe aber keine Vorstellung wie lange es dauert bis da gute Erde entsteht.
Was ich so von Bekannten gehört habe dauert es zwischen einem halben Jahr und 3 Jahren. Wer hat da Erfahrungen.

Weil 3 Jahre ist ja echt lang.

Aktuell sieht es so aus.

IMG_20210109_154124Kompost1.jpg IMG_20210109_154135Kompost2.jpg
 
  • Supernovae

    Supernovae

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    Eine Kompostwirtschaft ist ein eigenes kleines Biotop aus Destruenten und auch aufbauenen Lebewesen.

    Das wichtigste, ist, dass du verschiedene nasse und trockene Sachen auf den Kompost bringst.
     
    luise-ac

    luise-ac

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    GerdOtto, es sieht so aus, als hättest du zu wenig feuchtes und zu viel trockenes, verholztes Material benutzt. Wir streuen jedes Jahr etwas Kompostbeschleuniger über unseren Kompost. Falls er zu trocken ist, wird er zusätzlich gegossen.
     
    Orangina

    Orangina

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    Drei-Komposter-Wirtschaft ist schon mal gut. Allerdings sollte man die immer nur einzeln befüllen. Ein Silo wird mit dem aktuell anfallenden Bioabfall befüllt (abwechselnd Trockenes mit Grünem bzw.Feuchtem. Dann wird in das nächste Silo umgeschichtet und darf in Ruhe verrotten. Nach einer Weile kann man in das dritte Silo nochmals Absieben. Das erste ist inzwischen leer und alles kann von vorn beginnen.
    Je kleiner das Material, um so schneller die Kompostierung. Auch sollte es schon beim Befüllen bissel geschichtet werden, wie Supernovae schrieb.
    Mir scheint, in Deinen drei Silos zu viel trockener Strauchschnitt zu sein. Das wird ewig dauern, bis der zu Komposterde wird. Misch ihn mit Grün- und Küchenabfällen in ca. 20 cm Schichten. Das dauert dann so round about ein Jahr, etwas mehr vielleicht.
    Ich schichte meinen übrigens nicht um, obwohl es empfohlen wird. Mir ist das einfach zu schwere körperliche Arbeit. Ich siebe am Ende gründlich ab.
    Schau einfach mal im Netz, da gibt es ganz viele Ratgeberseiten zu.
     
  • K

    Kiwi

    Mitglied
    Schließe mich grundsätzlich den Vorschreibern an - aber mach bloß keine Wissenschaft draus ;-)
    Bei so einem trockenen Haufen würde ich gelegentlich ne Kanne Wasser drübergießen.
    LG Kiwi
     
  • schreberin

    schreberin

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    Vom Umweltbundesamt gibt es auch eine ausführliche Publikation, hatte ich mir auch schon bestellt. Man kann sie aber auch kostenlos runterladen:


    Gruß schreberin
     
  • Pyromella

    Pyromella

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    Ich kann mich auch nur anschließen.

    Wir arbeiten im väterlichen Garten mit so einem Drei-Kammer-Modell. In einem Haufen sammelt sich das aktuelle Zeug, der zweite ruht, der dritte ist so weit, dass man sieben kann und alles, was noch nicht verrottet ist, wieder auf den Haufen 1 mit drauf kippt. Der größte Teil Biomasse ist dadurch in unter einem Jahr verrottet.

    Wichtig ist eigendlich nur, keine dicken Lagen Grasschnitt einzuschichten (dann muss da Strauchschnitt oder ähnlich grobes Zeug zwischen) und grobe Sachen rotten natürlich schneller, wenn sie klein sind. Ein Hächsler ist dafür eine große Hilfe.

    Mein Vater schichtet meist einmal im Jahr noch eine Lage Pferdemist von einem Hof aus der Umgebung hinein und von Zeit zu Zeit etwas Kalk. Das hat sich bei unseren Begebenheiten bewährt, mit diesem Kompost wird dann der Garten versorgt, weiteren Dünger sehen die Beete kaum einmal. (Selten etwas Hornspäne oder Brennnesseljauche)
    Jedenfalls ist über die Jahre so, und natürlich mit regelmäßigem Mulchen, eine gute Humusschicht in den Beeten entstanden.
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Es geht ohne umschichten und viel Plimbim.
    Das kannst Du ja den vorhergehenden auch entnehmen. Man kann es auch übertreiben.
    Fülle Deine Kompostbehälter der Reihe nach und warte ab. Umschichten kann man, muss man aber nicht. Kompostbeschneuniger kann man (der Handel freut sich), muss man aber nicht.
    Aber Geduld sollte man schon haben.
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Pferdemist und Kalk gebe ich auch drunter.
    Pferdemist auch deshalb, weil ich im Sommer keine Verwendung auf den Beeten habe. Küchenabfälle können auch drauf, aber nicht zugänglich für Tiere (z.B. Ratten).
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Nach der Umstellung meiner Wiesen auf die Pflege durch einen Mähroboter fällt a) bei mir wenig Grasschnitt an, und b) leiste ich mir nicht mehr den Platzaufwand eines Dreikammersystems. Für meinen Garten reicht ein 600- Liter- Thermokomposter aus.
    Der hat eine Standfläche von knapp 1 qm. Ich habe ihn in den Winkel neben einem Wassertank und Zaun positioniert. Günstiger wäre es gewesen, auch von hinten Zugang zu haben.
    Der Verrottungsprozess erfolgt "durchlaufend" wie in einem Hochofen. Oben wird das Teil "beschickt", unten der Kompost entnommen.
    Zu beachten sind die allgemeinen Regeln für das Kompostieren (richtige Mischung wie hier bereits mehrfach beschrieben), das "Anheizen" ( dafür verwende ich keine unnötig teuren "Schnellkomposter", sondern eine Brühe aus Backhefe, Zucker und Wasser), die laufende Kontrolle von Feuchtigkeit (wichtig!) und Temperatur.
    Die jetzt ablaufenden "Winter" bremsen die Verrottung nur wenig, so dass ich im Frühjahr den "ältesten" Kompost des Vorjahres an der Ausgabe- Klappe entnehmen und bereits aussieben kann.
    Einziges Problem sehe ich in der mangelnden UV- Beständigkeit der Thermokomposter. Mein Gerät zeigt nach drei Jahren bereits Verschleiß.
    Ich werde es aber im kommenden Jahr durch einen ähnlichen Typ ersetzen.
     
  • G

    Galileo

    Mitglied
    @GerdOtto
    Ich fürchte Deine Kompost-Boxen aus dünnem Nadelholz werden genauso schnell kompostiert wie der Inhalt.
    Deine Boxen wurden von diesen abgekupfert Miorin – Kompostsilo® – Vollmer Metallbau.jpg

    Das System "Miorin" wurde vielfach nachgebaut und kopiert, auch in Billig-Kunststoff.
    Der "alte Mirorin" aus dem Schwabenland hatte sie vor über 50 Jahren erdacht und entwickelt.
    Die Säulen sind aus Beton, die ca. 25 mm dicken Bretter lassen sich (jeweils die 2 untersten) herausziehen, um den fertigen Kompost von unten entnehmen zu können.
     
    00Moni00

    00Moni00

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    Seit kurzem habe ich angefangen zu kompostieren. Ich habe aber keine Vorstellung wie lange es dauert bis da gute Erde entsteht.
    Was ich so von Bekannten gehört habe dauert es zwischen einem halben Jahr und 3 Jahren. Wer hat da Erfahrungen.

    Weil 3 Jahre ist ja echt lang.

    Aktuell sieht es so aus.

    Den Anhang 665308 betrachten Den Anhang 665309 betrachten
    Wie schon die Vorschreiber gesagt haben, zu trocken ist die Masse und du solltest mehr feineres Material drunter mischen wie Rasenschnitt, Küchenabfälle, Kaffee und abgestorbenen Grünschnitt, was halt auch alles in einem Garten anfällt...
    Du kannst ja ab und zu ein paar Kannen Wasser drüber gießen, bei deinem gezeigten Material ist ein halbes Jahr gar nix, da dauert es schon viel länger....
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    Wir haben einen großen Termo-/Schnellkomposter (700-800l). Wir geben in der warmen Jahreszeit immer wieder mal selbst angerührte Zucker-Hefelösung als Kompostbeschleuinger dazu, und die Erde, die unten entnommen werden kann ist sehr schön. Ich weiß, dass viele behaupten, die Thermokomposter würden nicht richtig funktionieren, aber bei uns funktioniert er und wir sind mit unserer eigenen Bio-Erde sehr zufrieden.
     
    Tubi

    Tubi

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    Kann man auch Gelierzucker als Kompostbeschleuniger verwenden? Ich habe soviel davon übrig.
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    @Tubi, was ist denn außer Zucker im Gelierzucker drin?
    Ich nehme an, Zellulose. Da dürfte dem Start und der Ernährung der Hefepilze doch wohl nichts im Wege stehen.
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

    Foren-Urgestein
    In Bio Gelierzucker noch (Apfel)Pektin. Ob das den Hefebakterien gefällt weiß ich leider nicht...
     
    G

    Galileo

    Mitglied
    Kann man auch Gelierzucker als Kompostbeschleuniger verwenden? Ich habe soviel davon übrig.
    Ja :D und in Marmeladengläser abgefüllt besonders lange verwendbar ;)
    Aber im Ernst, das Geliermittel in diesen Zuckern wird aus pflanzlichen Pektinen hergestellt, dürfte also kein Problem sein.
    Und bei älteren Gelierzuckern verliert das Pektin an Gelierkraft, also eher sogar sinnvolle Entsorgung :D
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    @Taxus Baccata, wenn der Thermokomposter nicht richtig "läuft", ist er nach meiner Beobachtung meist zu trocken. Ich mache es wie Du und schütte desöfteren Wasser nach.
     
    S

    Schneefrau

    Mitglied
    Wir haben da nie was draufgetan und den Kompost einfach sich selber überlassen. Jedes Frühjahr wurde ein Komposthaufen durchgesiebt und die Erde im Garten verteilt.Der 2te Komposthaufen wurde gewendet und die Reste vom Durchsieben oben drauf verteilt.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Moin @GerdOtto,
    Notrettung:
    Erstmal alles kräftig gießen und Miete1 immer wieder mit frischen Abfällen aus der Küche mischen.
    Es kann quasi alles drauf, was nicht gegart wurde und nicht schimmelig ist. Aber bitte KEIN Fleisch/Wurst oder Käse.
    Super gut ist Kaffeesatz (auch mit Filter).
    Dann würde ich das ganze etwas mit Plane abdecken, damit sich schneller Wärme entwickelt (wenn’s regnet wieder runter nehmen)
    Sobald es insgesamt wärmer wird kommt Hefe ins Spiel:
    500 g Zucker in 1L heißem Wasser auflösen.
    Sobald die Mischung auf unter 37 Grad abgekühlt ist kommt 1 Würfel Hefe dazu.
    Achtung — schäumt kräftig 😂
    Diese Lösung in einer 10 L Gießkanne mit Wasser auffüllen und über den Kompost gießen.
    Dann wieder abdecken.
    Sobald Miete1 sich setzt, immer wieder mit Material aus Miete2 ergänzen.
    Ggf. auch nochmal Hefemischung gießen.
    Klasse wäre auch, wenn Du von Nachbarn/Freunden ein oder 2 Eimer reifen Kompost besorgen kannst.
    Das ist wie ein Starter, da damit viele notwendige Tierchen einziehen würden.
    Mist auch z.B. von Kaninchen ist prima.
    In Zukunft dann gleich mehr zerkleinern und wie oben beschrieben mehr unterschiedliche Materialien mischen.
    Viel Erfolg und Grüße
    Elkevogel
     
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    G

    GerdOtto

    Mitglied
    Danke für die Hinweise. Es ist jetzt einfach so viel angefallen, deshalb habe ich einen Hächsler gekauft, mit dem ich übrigens sehr zufrieden bin und verbrenne nicht mehr. Ist hier sowieso verboten.

    Ich denke das ich noch 3-4 von diesen Kompostern voll mache. Sie stehen schon so das ich mit dem Wasserschlauch gut beikomme. Danke für den Hinweis mit dem wässern, werde ich machen. Im Sommer ist es ja hier 4-5 Monate richtig heiß, hilft das eigentlich bei der Verrottung, oder ist es eher hemmend?

    Aus der Küche kommen nur Gemüseabfälle drauf. Wenn es nach einem Jahr verrottet wäre, würde es passen.
    Das mit dem Pferdemist und Kalk probiere ich aus. Und soweit möglich habe ich schon etwas geschichtet, man sieht das nicht so gut.

    Die Sache mit dem Thermokomposter ist schon interessant aber bei den Mengen die anfallen, wäre das wahrscheinlich nur eine Ergänzung.
    Die Brühe zum "Anheizen" werde ich auch mal ausprobieren. Ich mache jetzt einfach mal Erfahrungen.
    Deshalb habe ich diese Komposter gekauft. Sie sind gut belüftet, relativ stabil, innen ist noch eine umlaufende Metalverstrebung und 49€ das Stück, ist ein super Preis. Einzelne Bretter lassen sich sehr einfach ersetzen, sollten sie faulen (sind Imprägniert). Lärchenholz wäre mir lieber, aber gabs nicht.

    Sollte man Würmer zusetzen, was meint ihr? Ich denke nur wenn es heiß wird verschwinden die doch, oder?
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Genau, Schneefrau, denn mit dem Sierückstand vom ersten Haufen bringst Du in den nächsten Haufen den "Zündsatz" ein.
     
    Orangina

    Orangina

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    Sollte man Würmer zusetzen, was meint ihr? Ich denke nur wenn es heiß wird verschwinden die doch, oder?
    Wo stehen Deine Silos? Halbschattig wäre ideal. Auf Deinen Fotos sehe ich keine Bäume oder Büsche. Normalerweise können die Kompost- und Regenwürmer von unten einwandern und die tun das auch recht zahlreich. Auch Asseln, kleine Tausendfüssler und anderes Kleinstgetier. Bei zu viel Sonne musst Du vielleicht mehr gießen.
    Da Du noch mehr Silos aufstellen willst, würde ich - falls Du im Herbst eine Menge Laub hast - einen Drahtkomposter nur mit dem anfallenden Laub füllen. Gibt auch einen Superkompost.

     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Bei viel Masse auf einmal wäre ich wieder mal bei Müllsäcken.
    Das funzt wirklich prima:
    schwarzer Müllsack, ca. zur Hälfte füllen, Löcher reinstechen (unten im Bodenanschluss ein paar mehr), wässern und zuknoten.
    = Thermokomposter in Notausführung :D
    Das wäre evt. auch eine Möglichkeit, die Mieten von @GerdOtto ein bisschen schneller zu leeren bzw. deren Inhalt zu kompostieren.
    Aber Achtung: die Säcke lassen sich wegen des Gewichts kaum transportieren wenn sie zum Einsatz kommen sollen. Daher am besten gleich in der Nähe der Fläche lagern, auf der der Inhalt nach ca. 1 Jahr ausgebreitet werden soll. Auch hier hilft die Hefemischung bei schleppender Verrottung/Trockenheit.
    Als Notkomposter eignen sich auch ganz hervorragend alte Regentonnen, die undicht geworden sind.
    Löcher reinbohren, füllen....
    Standort sollte schattig bis halbschattig sein.
    Ich merke hier den Unterschied ganz deutlich:
    Thermokomposter (3) für Wohngarten- und Hausmüll" stehen schattig und nach max. 1 Jahr habe ich tollen Kompost.
    Zusätzlich steht dort noch eine alte Regentonne nur für Laub - auch da reicht 1 Jahr zur Kompostierung.
    Je nach Wetter wird immer mal wieder ein Eimer Wasser in die Komposter geleert - 2019 & 2020 war das wirklich nötig:cry:
    Im Gemüsegarten stehen gleich 3 Thermokomposter, eine offene Miete und ein Gitter für Rasenschnitt.
    Alles vollsonnig und noch ohne schattierende Bepflanzung!
    Da dauert es gefühlt ewig, bis sich was tut:mad:
    Ein Eimer Wasser ist da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
    Daher lieber @GerdOtto denke mittelfristig über eine Schattierung für die Komposter nach.
    Bei Nachbars sind es eine Zwetsche, ein Apfel und eine uralte Tanne.
    Deren Kompostmiete (auch 3-teilig wie Deine nur vieeel größer) steht in einer Linie mit meinen unschattierten Gemüseacker-Kompostern.
    Bei Nachbars geht es deutlich besser.

    LG
    Elkevogel
     
    Tubi

    Tubi

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    Ich habe nur blaue Müllsäcke.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Liebe Elkevogel,
    da ich seit Jahren mit sehr gutem Erfolg Deine Kompostierungstipps nachvollzogen und vor allem beim Thermokompostern vieles von Dir abgekupfert habe, verleihe ich Dir meine höchste Gartenauszeichnung, den "Goldenen Pflanzkübel", in umweltfreundlicher Ausführung und ohne Trageband!
     
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    Opitzel

    Opitzel

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    Heute fand ich in unserer Tageszeitung einen Bericht zu einem Projekt "Schafwollpellets aus der Rhön".
    Schafwolle, die aufgrund der sehr notwendigen und sehr verbreiteten Landschaftspflege in der Rhön in großen Mengen anfällt, wird nach einer neu entwickelten Technologie hygienisiert und zu handhabungsfreundlichen Pellets gepresst.
    Die Schafwollpellets sind bisher an Blütensträuchern, Gemüse- und Kohlarten, sowie an Beerensträuchern erprobt.
    Der Dünger hat die Korngröße wie Tierfutterpellets und eignet sich als nachhaltiger Dünger und Wasserspeicher sowohl für den Garten als auch für den Einsatz im Blumentopf.
    Die Nährstoff- und Wasser- Bindekapazität des Bodens kann mehr als verdoppelt werden.
    Verpackt wird er auch in 1- und 2,5 kg- Gebinden. Die Handelsketten sind derzeit im Aufbau.
    schafwollpellets_1-jpg.665396
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Frau B aus C

    Frau B aus C

    Mitglied
    Eine clevere Geschäftsidee.

    Natürlich ist das nichts Schlechtes. Diese Schafwollpellets können keinen Schaden im Boden anrichten. Sie sind vergleichbar mit Hornspänen.
    Aber alles, was die Werbung dazu schreibt, musst man nicht glauben.
     
    S

    Sophie11

    Mitglied
    Eine freundin von mir nutzt sie seit jahren und ist begeistert davon.
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    Ich verwende auch seit einigen Jahren einen Bio-Langzeitdünger mit Schafwollpellets. Ich würde nicht sagen, dass es ein Wundermittel ist, aber ich kann auch nichts negatives darüber sagen. Den Pflanzen geht es gut.
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Richtig,@Frau B aus C, da auch einige durch die Politik gesponserte Gremien und "Gesellschaften" daran beteiligt sind, sind "hehre Worte" auszufiltern.
    Ich würde es den Rhöner Schafhaltern schon gönnen, wenn diese Pellets gut einschlagen würden. Sie erlösen fast nichts aus ihrer Wolle, da außer für Dämmstoff und Hangbegrünung derzeit kein Absatz ist.
    Mon Dieu, was kostete mal ein echter Wollpullover oder ein Wollteppich!!!
    Kostet ja heute auch wieder, aber man schleppt lieber die Wolle aus Neuseeland herbei!
    Ich habe als (ehemaliger) passionierter Rhön- Wanderer eine besondere Bindung zum Dreiländergebirge und seinen Menschen und drücke alle Daumen für gutes Gelingen.
     
    Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    Naja, keiner will die Wolle verarbeiten. Ich habe mir letztes Jahr Schafschurwolle vom Schäfer gekauft. Davon habe ich einiges von mit in die Töpfe getan.
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    Auch wenn die Pellets vorerst erst nur in geringem Umfang im Handel sind, kenne ich etliche Leute, die sie mir zugänglich machen:
    In 2021 gibt es bei mir Tomaten mit Wollsocken!!:LOL:
     
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