Mein Weg zu vier Säulenobstbäumen für meinen Balkon

frage5181

frage5181

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Hallo liebes Forum,

Ich heiße Mark und bin neu hier. Ich wurde durch eine Antwort auf gutefrage.net auf dieses Forum aufmerksam gemacht. Toll das es dieses Forum gibt.

Ich habe mir kürzlich vier Säulenobstbäume im Internet bestellt. Wie ich bereits durch Ratschläge auf Gutefrage.net erfahren habe, nicht gerade von der Besten Marke. Ich habe mir die BALDUR Garten Säulen-Obst-Kollektion zugelegt mit einem Apfel-, Kirsch-, Pflaumen und Birnenbaum (Malus domestica, Prunus domestica, Prunus avium, DoyennE du Comice). Das ist für mich jetzt aber momentan erst mal nicht weiter dramatisch, da ich absoluter Anfänger bin und mich da sowieso erst rein finden muss. Kostenpunkt .. aus 50€ für ein paar Bäume wurden dann noch Töpfe, Untersetzer, 2 Säcke Biokompost, Tongranulat, Anfahrt um Gartenerde abzuholen, 4 Bambusstäbe, Mineraldünger und 187€. Aber nach 10 Jahren erfolgreich Früchte Ernten hab ich das ja wieder drin haha.

Heute habe ich mir Gartenerde abgeholt durch ein Inserat auf eBay Kleinanzeigen da diese wie ich erfahren habe viel geeigneter und Besser ist als die 0 8 15 Erde aus dem Baumarkt. Ich dachte zuerst das es sich um Mutterboden handelt, jedoch ist die Erde zu meiner Erleichterung eher lockere Gartenerde.

Irgendwo Flusssand herbeizuzaubern oder Spielplatzsand zu klauen in größeren Mengen, wär für mich irgendwie keine richtige Option gewesen. Der Sand aus dem Baumarkt soll ja unter Umständen chemisch gereinigt sein und nicht gerade Ideal für die Bäume.
Ein paar wenige Lehmartige stellen sind in der Erde drin, sie ist also eher sehr grob wie man auf dem Bild unten sieht, meine Erfahrung reicht nicht aus um zu sagen ob das so passt oder doch noch Sand runter sollte. Ich hoffe mal das das so passt? :)


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Ich habe in meine vier Kübel für die Bäume nun 50% der heute abgeholten Gartenerde, sowie 50% Bio Kompost aus dem Baumarkt gemischt ohne Sand. Die Kübel haben ein Durchmesser von 45cm und fassen etwa 30 Liter, was auch das absolute Limit für meinen recht kleinen Balkon ist. In die Erde habe ich zusätzlich für den Halt Tongranulat untergemischt, also quer verteilt, vielleicht so 100 Stück pro Kübel, reicht das denn?

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Ein Kübel wiegt etwa 20-22kg mit recht nasser Erde, mit Baum und Früchten rechne ich mit einem Maximalgewicht von 30-35kg was super ist, da die Traglast von Balkonen ja etwa bei 300-400kg pro qm liegen soll. Ich hatte anfangs mit mehr gerechnet und bin sehr beruhigt. :cool:

Die Bäume kommen erst morgen an und ich kann es kaum erwarten die Stängel in ihr neues Zuhause zu bringen und in die Kübel umzutopfen.
Dabei werde ich die Spitzen der Wurzeln leicht anschneiden sofern sich die Erde außen rum gut lockern lässt.

Ich habe heute bereits einen älteren Baum umgetopft und die Erde lies sich nicht vom Wurzelwerk entfernen, alles war wie ne riesige Knetmasse, so hätt ich nur das gesamte Wurzelwerk kaputt gemacht.

Ich werde euch berichten sobald ich die Bäume morgen umgetopft habe und euch ein paar Bilder zeigen. Falls jemand was positiv oder negativ auffällt kann er gerne Feedback da lassen, wie gesagt ich bin absoluter Anfänger und hoffe das ich ein bisschen was richtig gemacht habe :D

Meine bisherige Vorstellung ist das ich die Bäume einpflanze, sie wachsen, ich sie 2 mal die Woche gieße und falls sie bisschen zu breit oder groß werden ein bisschen beschneide und nach 2 Jahren die ersten Früchte habe. Sagt mir das ich mich nich täusche? :D
 
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  • Elkevogel

    Elkevogel

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    mit einem Apfel-, Kirsch-, Pflaumen und Birnenbaum
    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum :paar:
    Was die Pflanzung angeht reicht mein Wissen für Kübelobst auf Balkonien nicht aus, allerdings ist mir bei Durchlesen auch nichts "falsches" aufgefallen.
    Allenfalls ein paar Hornspäne wären noch passend - aber ob Du für 4 Handvoll wirklich einen ganzen Sack kaufen musst??? Das wissen andere hier besser.
    Mein Gedanke geht eher dahin, wo Befruchter für das Obst herkommen?
    Pflaume und Kirsche sind lt. WWW selbstbefruchtend - eine reichere Ernte gibt es jedoch, wenn zusätzlich passende Befruchtersorten in der Nähe sind.
    Birne & Apfel brauchen lt. schneller Recherche passende Befruchter, da selbststeril :oops:

    Daher die Frage, ob Du evt. so ländlich wohnst, dass passende Bäume in der Nähe sind?

    Viele Grüße
    Elkevogel
     
    frage5181

    frage5181

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    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum :paar:
    Dankeschön :)
    Hornspäne klingt interessant, Dienen diese als Dünger?
    Ich werde zum Düngen meiner Kübel den Dehner Bio Obstbaum-Dünger nehmen. :) Ob das so super ist weiß ich natürlich nicht, Es klang aber sehr passen für einen Anfänger. :D Mein Plan war das einfach auf die Erde zu streuen und das beste zu hoffen.

    Das ist natürlich eine gute Frage und das ist mir leider auch im Nachhinein aufgefallen. Bin wirklich ganz naiv an die Sache rangegangen, dadurch hab ich aber jetzt eine ziemlich steile Lernkurve :cool:

    Ich wohne eher Vorstädtisch und ich glaube fast nicht das im Umkreis ein Apfelbaum einer anderen Sorte oder ein Birnenbaum steht. Habe gelesen im Umkreis von 1km müsste ein anderer Baum stehen. Vielleicht hab ich ja doch Glück?! Eventuell muss ich mir da auf Dauer ja noch eine zweite Apfelbaumsorte und eine andere Birnenbaumsorte anschaffen als Befruchter.

    Beim Apfelbaum hab ich gelesen das eine andere Befruchtersorte nötig ist, beim Birnenbaum werde ich mir nicht ganz klar ob einfach 2 der selben Sorte ausreichen, oder ob es dort auch eine Befruchte Sorte gibt?

    Mein Apfelbaum: Malus domestica
    Mein Birnenbaum: Doyenne du comice


    Hier im Umkreis sind viele Wohnblöcke, ein paar Reihenhäuser teilweise auch mit Garten, vielleicht hat ja jemand einen Befruchter Baum.......

    Viele Grüße,
    Mark
     
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  • Wachtlerhof

    Wachtlerhof

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    Wenn die Wurzeln zu viel "Dünger" (Bio Kompost) abbekommen, verbrennen sie. Insofern auch mit dem Düngen noch nicht so bald anfangen. Mit dem Dünger "viel hilft viel" ist es Grund verkehrt. In dem Fall schadet das den Pflanzenwurzeln extrem viel.

    Du hast ja nur kleine Töpfe, kein Gartenbeet.

    Solltest Du Dir mal Hornspäne zulegen wollen, nimm lieber Hornmehl. Da Du "Topf-Gärtner" bist, dauert der Zersetzungsprozess der Hornspäne im Topf zu lange, bis die Wirkstoffe der Pflanze von Nutzen sind.
     
  • Elkevogel

    Elkevogel

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    Hallo nochmal,
    kleine Ergänzung:
    Malus domestica ist die Art aus der Gattung der Äpfel ...
    Mit der Ergänzung "Braeburn" als Sorte wird ein Schuh draus.
    Lt. Baldur ist es ein Braeburn in der Kollektion.
    Am besten schaust Du nach Lieferung auf die (hoffentlich vorhandenen) Schilder an den Pflanzen, ob die gelieferten mit den bestellten übereinstimmen.
    Im WWW(Google) kannst Du dann nach passenden Befruchtersorten suchen.
    Z.B. so: braeburn passender Befruchter
    Dann werden Dir passende Sorten angezeigt.
    Da funzt leider nicht jeder Apfel/Birne ... :rolleyes:
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Das hat mir auch keiner gesagt, als ich mir vor 2 Jahren genau die gleiche 4 er Truppe bestellt habe :oops::cry:
    Dann hast Du Dich hier nicht dazu gemeldet?
    Oder sind wir womöglich davon ausgegangen, dass Du als langjährige Gärtnerin sowas weißt?
    Ich habe das mit den Befruchtersorten auch wohl nur dadurch erfahren, dass ich Opa Nachbar 2009 zufällig beim Schwätz übern Zaun auf den geplanten Kirschbaumkauf zur Einschulung der Kurzen angesprochen hatte.
    Da kam ein Vortrag dazu...:D
    Sowas bleibt dann im Kopf.
     
  • jola

    jola

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    Dann hast Du Dich hier nicht dazu gemeldet?
    Oder sind wir womöglich davon ausgegangen, dass Du als langjährige Gärtnerin sowas weißt?
    Liebes, das ist das erste Mal, daß ich mich an was Obstiges rangewagt habe. Nur mal so :whistle:.
    Eigentlich esse ich gar kein Obst . Äpfel schon gar nicht.
    Frag mich nicht, warum ich die Bäume überhaupt gekauft habe.
    Ich hab ja auch kein Gemüse im Garten ;)
     
    frage5181

    frage5181

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    Das hat mir auch keiner gesagt, als ich mir vor 2 Jahren genau die gleiche 4 er Truppe bestellt habe :oops::cry:
    Das müsste man mal vorher wissen :D verdammt.

    Ich habe jetzt durch recherchieren herausgefunden das sich für meinen Apfelbaum: Malus domestica (Braeburn) wohl als Befruchter ein Golden Delicious eignet. Beide würden sich dann gegenseitig befruchten.

    Für den Birnenbaum Doyenne du comice käme wohl als Befruchter ein Concorde in Frage. Diese würden sich dann auch gegenseitig befruchten. Haltet mich bitte sofort davon ab mir sowas zuzulegen wenn ich falsch liege.

    Sofern ich jedoch richtig liege, das ist wirklich nicht gerade einfach herauszulesen, würde ich tatsächlich darüber nachdenken, mir die beiden noch zuzulegen und daneben zu stellen. Diese gibt es ja auch als Säulenobst und mein Apfel und Birnenbaum hat ansonsten irgendwie keine Funktion.... (sehe gerade vor meinen inneren Augen einen total zugestellten Balkon)

    Auch wenn das alles andere als geplant war. Puh naja bin selbst schuld :)
     
    frage5181

    frage5181

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    Hallo nochmal,
    kleine Ergänzung:
    Malus domestica ist die Art aus der Gattung der Äpfel ...
    Mit der Ergänzung "Braeburn" als Sorte wird ein Schuh draus.
    Lt. Baldur ist es ein Braeburn in der Kollektion.
    Dankeschön das habe ich soeben gemacht (siehe Beitrag drüber) man da hab ich mich aber auch echt dumm angestellt das ich das nicht vorher mal gegoogelt hab.

    Mit den oben genannten Befruchter, sofern diese korrekt sind, würde ich dann ja ganz gut fahren.

    Schon hätte ich 6 Bäume auf dem Balkon. Ohjeeeeh... Wenn er ab kracht kann ich ja bei den Nachbarn untendrunter aufm Balkon weiter Bäume pflanzen bis der auch wieder kracht und ich dann irgendwann im Erdgeschoss bin. :D

    Ist das mit dem "Im Umkreis von 1km" von Baldur-Garten eher so ein Werbeding oder würde es wirklich ausreichen 2 Befruchterbäume im Umkreis von 1km zu haben? Falls ja würde ich die eventuell einen Nachbarn oder meinen Eltern unterjubeln.
     
    frage5181

    frage5181

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    Auf jeden Fall den Appel und die Birne, ehe Du Dir noch 2 Bäume holst.
    Stell Dir lieber eine bequemen Liegestuhl dahin (y)
    Die Leute denen ichs unterjubeln könnte wohnen allerdings 3-4 Häuserblöcke weiter 😀 daher die Frage ob das mit dem "Im Umkreis von 1km" von Baldur nur eine Werbeaussage ist oder ob die Bäume wirklich sehr weit auseinander stehen können 🤔
     
    Wachtlerhof

    Wachtlerhof

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    Ich würde es erst mal bei den 4 Bäumchens belassen. Warte doch erst mal ab, ob die in den Kübeln auf dem Balkon überhaupt angehen, den Sommer und vor allem auch den ersten Winter gut überstehen.

    Vielleicht brauchst ja auch gar keine Bestäuber-Bäumchen, weil doch im Umkreis schon welche existieren?
    Oder die Möglichkeit, Birnbaum mit Bestäuber-Bäumchen behalten und den Apfelbaum mit Bestäuben-Bäumchen zu den Eltern oder umgekehrt.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    OK, ich habe nur im Schnellverfahren geschaut.
    Tatsächlich würde ich aber von Baldur für die Zukunft eher abraten.
    Sowohl meine Erfahrungen, wie auch die vieler Forenmitglieder, waren nicht unbedingt immer die besten.
    Es gibt im Netz sehr viele sehr gute Baumschulen zu finden, die weniger auf bunte Bilder als mehr auf Qualität, Erfahrung und Service setzen ;) .
    Vielleicht gibt es ja auch eine Gärtnerei (ich meine damit kein Gartencenter) in Deiner Nähe, von der Du nur noch nichts weißt.
     
    frage5181

    frage5181

    Mitglied
    Ich würde es erst mal bei den 4 Bäumchens belassen. Warte doch erst mal ab, ob die in den Kübeln auf dem Balkon überhaupt angehen.
    Da hast du vollkommen recht. Ich muss es ja nicht direkt übertreiben.

    Ich hab auch gerade mal gegoogelmapst und festgestellt das zumindest in 1km Entfernung eine Kleingartenanlage ist. Vielleicht hab ich ja auch großes Glück und irgendwer hat eine passende Sorte im Garten. Ist aber halt schon ein gutes Stück weg. Ich werde es an den Früchten die kommen oder nicht kommen auf Dauer sehen.

    Ich dachte das es sinnvoll wär jetzt wo ich alle Beiträge gelesen hab, direkt zwei passende Befruchterbäume daneben zu stellen, aber du hast recht.

    Erst mal schauen und abwarten ob die Bäume überhaupt durchhalten besonders bei meinen anfänger Fähigkeiten.

    Es wär ja sicher kein Problem wenn die 4 Bäume alle 1-2 Jahre überleben sollten und ich dann auf die Idee komme noch 2 ganz kleine "Befruchterbäume" daneben zu stellen.... gut die müssten dann halt sicherlich auch erst 1-2 Jahre wachsen bis sie die anderen dann bereits großen befruchten könnten.
     
    Sandor 2

    Sandor 2

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    Keines Deiner Bäumchen ist eine Säule. Welche Unterlagen wurden verwendet? Bei Doyenné du Comice handelt es sich um die Birne Vereinsdechant, bei Black Amber um Prunus salicina Japanische Pflaume.
    Als Bestäuber für Birnen eignen sich Conference und Williams Christ, die ziemlich viele Sorten bestäuben.
    "Im Umkreis von 1km " ein Befruchter im Universum reicht. (Ironie)
    Im Umkreis von 300 m sagt man.
     
    G

    Galileo

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    "Im Umkreis von 1km" von Baldur nur eine Werbeaussage ist
    Ja !!! 400 m max. 600 m bei "freier Sicht", bei Kirsche oft nur 200 m und die gibt es nicht als Säulenobst.

    Hallo zusammen,

    Echtes Säulenobst – das von sich aus so wächst – gibt es nur beim Apfel* und nur wenige Sorten.
    Anderes Obst sind zurecht geschnittene Spindelbäume, die man auf "Säule" getrimmt hat.
    Ich rate, sich früh in den Obstbaumschnitt für Spindelobst einzulesen, sonst wird es schnell zu eng auf dem Balkon.

    Obstbäume im Kübel länger erfolgreich zu kultivieren, ist mit die höchste Gärtnerkunst.
    Am Anfang steht die Kübelgröße – Ist er zu groß, gibt es nicht nur ein Problem.
    • Es ist zwar langfristig auch wirtschaflich gedacht, gleich die angestrebte End-Kübelgrösse zu wählen, aber im Kübel sind ganz andere Bedingungen als im Freiland
    • Ist der Kübel nicht der augenblicklichen Wurzelgrösse zuzüglich umlaufend 3 - 5 cm Platz angepasst, ist es für den Baum recht schwer, gut und stabil einzuwachsen.
    • Im zu grossen Kübel bleibt das Substrat (Erde) zu lange durchfeuchtet, wenn nicht sogar ständig, da das Wasser nicht verbraucht wird. Wurzelgrösse und Kübelgröße müssen passen.
    • Kübel brauchen ein Substrat, dass wasserdurchlässig ist, aber trotzden welches speichern kann. Normale Blumen- und Pflanzerden versumpfen recht schnell. Ich nehme für meine Obstkübel Dachsubstrat extensiv von Hawita – Das ist nicht nur Formstabil (matscht nicht zusammen), sondern hat auch einen 50%-igen Anteil von mineralischen Zuschlagstoffen. Fast, wenn nicht noch besser, aber teurer, ist das von @Rentner oft empfohlene Akadama – Schlechte, mittelmäßige und unpassende Substrate sind wie billige Schuhe – sie schaden langfristig!
    • Eine gut funktionierene Dränge ist wichtig, da Kübel meistens auf Untersetzern stehen, um Balkon- und Terrassenboden nicht zu verschmutzen. Die Dränge im Kübel muss mindestens so hoch sein, wie der Rand des Untersetzers.
    • Nicht zuletzt brauchen Säulen- und Spindelbäume lebenslang eine Stütze, einen stabilen Pfahl oder ein Rohr. Der sollte idealerweise vor dem Eintopfen am Kübelboden befestigt werden.
    Edit:
    Die Befruchtungs-Reichweite hängt sehr von Wetter, Windrichtung und örtlicher Gegebenheit ab und kann durchaus sehr viel geringer sein. Steht Befruchter und Empfänger in der Rückflugschneise einiger Bienen zum Stock, so sind 400 m max. 600 m möglich.
    * z. B.: Apfel Ballerina 'Bolero' , Apfel Ballerina 'Maypole' & Apfel Ballerina 'Flamenco'

    Concorde: 1969 in England aus Comice x Conference gezüchtet; mittelgroße, länglich-flaschenförmige Früchte; grün-gelbe, raue Schale mit kleinen Rostflecken; Reife Mitte bis Ende September; hoher Ertrag; knackiges, saftiges Fruchtfleisch mit angenehmen süß-säuerlichem Aroma; wenig anfällig für Schorf; wächst auch im Kübel; beliebt als: Tafelbirne, Kompott. – © Planatura, Birnensorten

    Edit: Rechtschreibung
    Mein Lesezeichen: Obst im Kübel, Säulenobst, Kübelpflanzung, Container-Substrat, Befruchter
     
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    Rentner

    Rentner

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    Das ist nicht nur Formstabil (matscht nicht zusammen) sondern hat auch einen 50%-igen Anteil von mineralischen Zuschlagstoffen. Fast, wenn nicht noch besser, aber teurer, ist das von @Rentner oft empfohlene Akadama – ...
    Akadama ist schon sehr gut, neigt aber, wenn es nicht qualitativ hochwertig ist, zum Verschlämmen. Das ist so, weil es unter Frosteinwirkung regelrecht zerfallen kann, somit die Formstabilität gänzlich verliert, dadurch nach unten wandert und den Gefäßboden und somit die Drainagebohrungen zusetzen kann. Wenn Akadama, dann auf jeden Fall das "hart gebrannte".
    Ich empfehle in erster Linie Produkte von Vulcatec.
     
    Wachtlerhof

    Wachtlerhof

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    für normale "Draußenpflanzen" im Topf/Pott (also nicht Bonsai, ...) mache ich im Pott eine Drainageschicht ca. 5 cm hoch aus kleinen Kieseln oder Splitt. Darüber kommt dann ein Vlies und erst darüber dann das Substrat (bei mir normale 08/15 Pflanzenerde). Je nach Pflanze/Ansprüche mit bzw. ohne Untersetzer. Bin damit die letzten mehr als 20 Jahre gut mit gefahren und hatte mit den Pflanzen keine Probleme.
     
    Rentner

    Rentner

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    Was immer wieder vergessen wird ist die Nachhaltigkeit.
    Mineralische Substrate lassen sich beim Umtopfen zum Großteil einfach aus den Wurzeln schütteln und wieder verwenden, und wieder und wieder und immer wieder.
     
    frage5181

    frage5181

    Mitglied
    Kleines Update!

    Heut kamen meine vier "Säulenobstbäume" obendrüber kritisierte ja jemand, das es keine Sind, so werden sie jedoch verkauft und so stehts auch an den Pflanzen dran. Kann natürlich trotzdem sein das es keine sind :)

    Ich hab sie direkt in die Kübel umgetopft und eine Bambusstange daneben gesteckt, die allerdings recht locker sitzt, ich hoffe das sich das bessert sobald die Wurzeln sich etwas mehr ausgebildet haben.

    Es folgen ein paar Bilder:

    img_20220411_104221-jpg.705951



    img_20220411_155340-kopie-jpg.705945


    Kirsche links, Apfelbaum rechts, Apfelbaum ist etwas krumm angekommen.

    img_20220411_155345-jpg.705946

    Kirsche Nahansicht

    img_20220411_155343-jpg.705947

    Apfelbaum nahansicht (ja die Wurzeln ragen etwas aus der Erde, aber der Wurzelbereich war über 40cm hoch und ich muss zugeben das kann der Topf nicht Stämmen, der ganze Balkon steht eh schon zu aufgrund der großen Töpfe. :D

    img_20220411_155353-jpg.705948

    Das müsste die Pflaume sein, auch etwas krumm.

    img_20220411_155349-jpg.705949

    ... und das die Birne, ähnliches Wurzelhöhenproblem.

    Ich hab alle Wurzeln vorher leicht angeschnitten und die Erde besteht aus etwa 70-75% Gartenerde und 25% Bio Kompost. Ich hab keine Grundschicht oder ähnliches gemacht sondern alles vermischt mit Tongranulat. Sagt mir bitte nicht das das so falsch ist, dann hab ich hier ein paar Stunden Arbeit :) Ich hab nach dem Umtopfen jeweils 1,5 Liter Wasser draufgegossen und es bildete sich kein Wasser im Untersetzer, die Erde ist jetzt allgemein mittelmäßig feucht. Zahlreiche Löcher sind unten im Topf, die hoffentlich nicht verstopft sind.
     
    frage5181

    frage5181

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    Ja !!! 400 m max. 600 m bei "freier Sicht", bei Kirsche oft nur 200 m und die gibt es nicht als Säulenobst.

    Hallo zusammen,

    Echtes Säulenobst – das von sich aus so wächst – gibt es nur beim Apfel* und nur wenige Sorten.
    Anderes Obst sind zurecht geschnittene Spindelbäume, die man auf "Säule" getrimmt hat.
    Dankeschön das ist gut zu wissen, da hab ich wieder was gelernt :)

    400m wird interessant, ich vermute das dann leider kein passender Gegenspielerbaum irgendwo in naher Entfernung steht, aber man weiß ja nie, sind sehr viele Häuser mit Gärten hier.
    Mit der Kübelgröße habe ich ja dann eher falsch gehandelt bzw. die Pflanzen hatten sehr große Wurzeln und das passte alles gerade so, viel mit Umtopfen ist hier platztechnisch auch nicht mehr :/
    Meinst du mit Dränge eine Art Schicht unten am Topf das das Wasser gut abfließen kann? Zugegebenermaßen habe ich da überwiegend einfach Erde drin und keine spezielle Schicht aus irgendwas, nach begießen mit 1,5L ist auch so gar nichts rausgeflossen, hoffentlich ist unten nicht ganz viel lähm.

    Edit: der Kommentar mit der Dränge bereitet mir tatsächlich gerade etwas sorgen, falls damit der Topfboden gemeint ist der irgendwie speziell vorbereitet werden muss seh ich mich schon alle Bäume wieder rausreißen :D
     
    frage5181

    frage5181

    Mitglied
    für normale "Draußenpflanzen" im Topf/Pott (also nicht Bonsai, ...) mache ich im Pott eine Drainageschicht ca. 5 cm hoch aus kleinen Kieseln oder Splitt.
    Dankeschön für diesen Tipp. Ich hab mich jetzt tatsächlich total amateurhaft angestellt und einfach das Substrat also 75% Gartenerde mit 25% Kompost reingehauen und zwischendrin sind in der gesamten erde lauter Tonkügelchen, vielleicht 100-150. Ist das so falsch das ich die Bäume nochmal rausreißen sollte zwecks Staunässe oder ähnlichem? Habe vorhin 1,5L draufgegossen, sind ja recht große Kübel und unten kam nichts raus, hoffe die Löcher sind nicht nicht zu klein, kann natürlich auch sein das die Tonkügelchen alles aufgefangen haben.

    Sind so 12 Löcher auf der UNterseite maximal 0,7-1,00 cm auf denen jetzt dichte Gartenerde drauf is, hoffe das das etwas verstopft ist macht nichts aus, hab wirklich keine Ahnung.
     
    Rentner

    Rentner

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    ...Ich hab alle Wurzeln vorher leicht angeschnitten und die Erde besteht aus etwa 70-75% Gartenerde und 25% Bio Kompost. Ich hab keine Grundschicht oder ähnliches gemacht sondern alles vermischt mit Tongranulat. Sagt mir bitte nicht das das so falsch ist,...
    Doch,
    da passt vieles nicht.
    Viel zu großer Topf und nahezu ungeeignetes Substrat.
    Lies dir mal durch, was @Galileo dazu geschrieben hat.
     
    Wachtlerhof

    Wachtlerhof

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    Was @Rentner und @Galileo schreiben, ist absolut richtig und die Premium Lösung. Dem will ich auch garnicht, noch nicht mal ansatzweise, widersprechen.

    Für mich, in den letzten Jahren praktiziert, und für mich zufriedene Ergebnisse erzielt, hat bisher auch die "Laien-Lösung":

    Ich würde Deine Bäumchen nochmal aus dem Topf nehmen. Unten rein eine 5cm feine Kies-/Splittschicht machen, darüber wasserdurchlässiges Vlies und darauf dann das Substrat und die Bäumchen wieder einsetzen.

    Den Pott von Birne sowie vom Apfel so weit mit Substrat voll machen, dass keine Wurzel mehr sichtbar ist. Sollte dazu der Pott nicht hoch genug sein, dann kannst eine stärkere Folie(z.B. Verglasungsfolie, gibt es in Baumärkten auch als Meterware und sieht nicht hässlich aus) nehmen, und den Rand künstlich erhöhen (Folie großzügig überlappen lassen in Bezug auf Umfang und auch Tiefe, damit der Erddruck sie nicht weg drückt).
     
    frage5181

    frage5181

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    Dankeschön für dein Feedback :) ich hab die Erde jetzt gelockert mit mehr Sand, und Ton, ich weiß das das trotzdem nicht ideal ist, ich wollt dennoch ein Update geben. Und ich hab die Bäume nochmals rausgerissen und eine Drainage unten eingebaut. Die Töpfe behalt ich so :) mal schauen ob es trotzdem was wird auch wenn es ja dann leider nicht ideal ist...
     
    Wachtlerhof

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    Hoffe mal, dass die Wurzeln von Apfel und Birne jetzt komplett im Substrat sind. Wenn nicht mach das bitte unbedingt, sonst vertrocknen die Wurzeln und die Bäumchen nehmen starken Schaden.
     
    frage5181

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    Für mich, in den letzten Jahren praktiziert, und für mich zufriedene Ergebnisse erzielt, hat bisher auch die "Laien-Lösung":
    Ich würde Deine Bäumchen nochmal aus dem Topf nehmen. Unten rein eine 5cm feine Kies-/Splittschicht machen, darüber wasserdurchlässiges Vlies und darauf dann das Substrat und die Bäumchen wieder einsetzen.
    Dankeschön für deine Antwort :) puuh das war gestern stressig, ich bin nochmal ins Bauhaus und hab passendes Vlies besorgt und nun ca. 5cm (nicht mit den Augen rollen :D) Blähton statt Kies.., in den Topfboden geschüttet und darauf das Vlies und dann Erde, nochmals aufgelockert mit Sand, ist jetzt nicht mehr so matschig sondern eher recht locker und auf das Vlies dann die Bäume drauf, Blähton hat ich mehrfach gelesen, klar hat man mir hier nicht empfohlen aber ich hat noch so viel da und hab gelesen das das auch geht, ich hoff mal das passt so.
     
    frage5181

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    Hoffe mal, dass die Wurzeln von Apfel und Birne jetzt komplett im Substrat sind. Wenn nicht mach das bitte unbedingt, sonst vertrocknen die Wurzeln und die Bäumchen nehmen starken Schaden.
    Da die Erde jetzt höher ist als vorher, guckt im Prinzip nichts mehr groß raus. Ich hab jedoch das Feedback gelesen und werde den Topf nach oben eventuell noch verlängern wie in dem oben genannten Vorschlag.

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    Naja, Blähten ist jetzt nicht so die Offenbarung dazu, aber die Pötte stehen ja auf dem Balkon und sind dem Regen nicht so frei ausgesetzt.
    Dann drück ich Dir jetzt mal die Daumen, dass sich Deine Bäumchen gut machen.
     
    frage5181

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    Naja, Blähten ist jetzt nicht so die Offenbarung dazu
    Danke für dein Feedback! :) also dem Regen sind die Bäume tatsächlich überhaupt nicht ausgesetzt, es kommt so 1-2 mal im Jahr vor das ein bisschen Regen auf den Balkon mit kommt, stehen hier sehr geschützt. Ich hoffe das das jetzt so nicht komplett falsch ist und funktionieren wird. Ich mein nach allem lesen ist das Substrat nicht ideal, der Topf nicht und die Drainage auch nicht. Beim nächsten mal würd ich es garantiert dann anders machen. Ich hoffe jedoch das die Bäume auch so überleben.

    Edit: Ich lerne auf jeden Fall sehr viel neues hier dazu und dafür bin ich echt dankbar! Natürlich hab ich auch das Gefühl das meine Bäume in 2-3 Tagen tod sind weil ich alles falsch gemacht hab :D
     
    Wachtlerhof

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    Foren-Urgestein
    Wenn Du die Bäumchen im Sommer weder vertrocknen lässt noch ersäufst und über den Winter einen Winterschutz anbringst, dass der Pott nicht total durchfriert, dann sollte das schon klappen.
     
    frage5181

    frage5181

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    Wenn Du die Bäumchen im Sommer weder vertrocknen lässt noch ersäufst und über den Winter einen Winterschutz anbringst, dass der Pott nicht total durchfriert, dann sollte das schon klappen.
    Darauf werde ich achten :) Ich hoff mal alles geht gut. Ansonsten folgen hier demnächst ein paar Bilder von toten Bäumen

    Eine Frage hätte ich noch wegen dem Gießen. Ich bin ja totaler Anfänger. Reicht 2 mal die Woche ein Liter? Die Gefäße fassen ca. 28-30L. Wie viel Wasser sollte ich in etwa aufgießen, ich weiß das es natürlich auch von äußeren Umständen, Temperatur, Jahreszeiten und Wetter abhängt.

    ... Die Bäume zittern schon aufm Balkon weil sie wissen, dass sie sehr gefährlich leben. :cool:
     
    D

    Desperado

    Mitglied
    Die Leute denen ichs unterjubeln könnte wohnen allerdings 3-4 Häuserblöcke weiter 😀 daher die Frage ob das mit dem "Im Umkreis von 1km" von Baldur nur eine Werbeaussage ist oder ob die Bäume wirklich sehr weit auseinander stehen können 🤔

    Insekten reagieren hauptsächlich auf Duft, und so ein Bonsai-Säulenbaum versprüht natürlich nicht so eine Duftwolke wie ein großer Hochstamm in der Vollblüte. Insofern halte ich einen Abstand von 50m zu einem potentiellen Befruchter schon für das Nonplusultra, zumal ja auch immer eine Überlagerung mit dem Duft anderer Blühpflanzen stattfindet. Es gibt schließlich keine Insekten, die nur auf den Pollen von Kernobst spezialisiert sind.

    Was Dir natürlich bleibt, ist die Handbestäubung mit einem Pinsel. Dazu benötigst Du nur eine zweite diploide Sorte, die sich natürlich unterscheiden muss von der ersten Sorte (sind ja alles vegetativ vermehrte Klone der Ursprungspflanze), weil alle Kernobstsorten selbststeril sind und Du einen Befruchter brauchst, der zur selben Zeit blüht. Du kannst aber mit einer Conference (diploide Sorte) problemlos eine Condo oder Concorde befruchten, weil diese ja noch die Allele einer weiteren Sorte (in dem Fall der Comice) enthalten.
     
    frage5181

    frage5181

    Mitglied
    Insekten reagieren hauptsächlich auf Duft, und so ein Bonsai-Säulenbaum versprüht natürlich nicht so eine Duftwolke wie ein großer Hochstamm in der Vollblüte.
    Dankeschön da hab ich ja wieder eine Menge gelernt. Das mit der Handbestäubung klingt eigentlich echt interessant. Ich müsste dazu nur noch jemanden kennen der eine passende diploide Sorte hat. Da werd ich mich mal schlau machen wie genau das funktioniert und wie ich das anstellen könnte. Mein Plan ist nämlich es vorerst bei den vier Bäumen zu belassen und erst mal zu gucken wie ich mich schlag und wie die Bäume mich überleben ehe ich mir noch zwei diploide Befruchter zulege.
     
    Wachtlerhof

    Wachtlerhof

    Foren-Urgestein
    Ich würde so viel gießen (langsam über die gesamte Topfoberfläche gießen), bis im Untersetzer etwas davon ankommt. Wie oft, hm - bohr in der Anfangszeit einfach mit dem Finger ins Substrat, ob es etwas tiefer noch feucht oder schon trocken ist. Da wirst bestimmt schnell ein Gefühl für bekommen, wie oft und wie viel Wasser sie brauchen.

    Und dran denken, im Winter brauchen sie auch gelegentlich mal ein paar Schluck Wasser.
     
    frage5181

    frage5181

    Mitglied
    Ich würde so viel gießen (langsam über die gesamte Topfoberfläche gießen), bis im Untersetzer etwas davon ankommt.
    Dankeschön!! Werde ich so machen :)

    Kam bis jetzt noch nicht vor das unten Wasser ankam (nach ca. 1,75 Litern),
    hoffe meine Drainage funktioniert.

    Ich werde dann gleich nochmal gießen wenn in 20min noch nichts unten angekommen ist. :D Wahrscheinlich saugt das Tongranulat aber auch das Wasser ordentlich auf.

    Edit: Okay so 3 Liter :cool:
     
    Zuletzt bearbeitet:
    D

    Desperado

    Mitglied
    Dankeschön da hab ich ja wieder eine Menge gelernt. Das mit der Handbestäubung klingt eigentlich echt interessant. Ich müsste dazu nur noch jemanden kennen der eine passende diploide Sorte hat. Da werd ich mich mal schlau machen wie genau das funktioniert und wie ich das anstellen könnte. Mein Plan ist nämlich es vorerst bei den vier Bäumen zu belassen und erst mal zu gucken wie ich mich schlag und wie die Bäume mich überleben ehe ich mir noch zwei diploide Befruchter zulege.
    Du kannst den Pollen einer anderen Birnensorte abklopfen auf ein Stück Papier und diesen dann mit einem feinen Pinsel auf den Blütenstempeln Deines Bäumchens aufbringen.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Dankeschön, ich hab noch Erde da, ist kein Problem den Erdanteil etwas zu erhöhen. Danke für dein Feedback. Ich hab mir das raten lassen, gibt es einen Grund für mehr Erde?
    Ich oute mich mal ... ich bin WAYKOW auf GF und hab dich hier eingeladen.
    Du hast ja ordentlichen Feedback bekommen ;) und wesentlich qualifizierter als auf GF (ich hoffe mal bis auf meinen Beitrag *grins*)


    Der Einwand mit "zuviel Kompost" ist nachvollziehbar - trifft aber hier in dem Fall nicht zu.
    Reiner Kompost gilt als scharf und kann Pflanzen verbrennen. Insbesondere wenn hoher Holzanteil darin war. Daher gilt als Regel nur geringere Mengen Kompost unterzuheben.
    Baumarkt Kompost ist gut abgelagert und nicht mehr scharf, daher habe ich Dir auch zu höheren Mengen geraten. Du könntest Baumarktkompost sogar pur verwenden.
    Du kannst aber bei der guten Erde die du gefunden hast auch den Kompostanteil verringern auf z.B. 1/4.

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    Keines Deiner Bäumchen ist eine Säule. Welche Unterlagen wurden verwendet? Bei Doyenné du Comice handelt es sich um die Birne Vereinsdechant, bei Black Amber um Prunus salicina Japanische Pflaume.
    Als Bestäuber für Birnen eignen sich Conference und Williams Christ, die ziemlich viele Sorten bestäuben.
    "Im Umkreis von 1km " ein Befruchter im Universum reicht. (Ironie)
    Im Umkreis von 300 m sagt man.
    Ich vermute Sandor hat recht. Kenn mich mit Säulenbäumen nicht so perfekt aus, aber klingt und sieht nicht nach Säulenbaum aus.
    Grundsätzlich kann man in der Theorie fast jeden Obstbaum per Schnitt als Säule erziehen aber glücklich wirst du mit einer Säulenerziehung dann eher selten, weil du über den Schnitt meist auch Knospen abschneidest.

    Frag bitte bei Baldur an welche Unterlagen für die Veredelung gewählt wurden.
    =============================================================================
    Zur Befruchtung:
    Pflaume - meist vertil
    Kirsche - meist selbst steril
    Apfel - immer selbst steril
    Birne - immer selbst steril

    Vertil bei der Pflaume heißt, dass diese selbstbefruchtend ist, die anderen sind eher alle steril und brauchen Befruchtersorte.

    300 m oder 1 km sind beides beliebte Angaben. Fakt ist, dass man in Deutschland für Standard Obstsorten selten Befruchter braucht, weil es meist in der Gegend geeignete Befruchtersorten gibt.

    Als Balkongärtner im Großstadtdschungel könnte es schon schwieriger sein.

    Die Menge an befruchteten Blüten steigt mit einer nahen Befruchtersorte.

    ALTERNATIVE: Du kannst Dir passende Befruchtersorten suchen und mit Pinsel oder Wattestäbchen Pollen abnehmen und dann Zuhause handbestäuben. Bischen umständlich aber was tut man nicht alles für sein Obst;)

    Meine Paupaubäume muss ich auch handbestäuben.
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    Zum Gießen

    ICh halte wenig von Drainage. Der Topf ist eh schon eher zu klein da nimmt ihm die Drainage zusätzlichen Raum.

    Auch wenn der Regen nicht an die Bäumchen kommen kann, muss dennoch sichergestellt sein, dass die Kübel unten Löcher haben, damit zuviel Gießwasser ablaufen kann.

    Wenn du dann keine Untersetzer verwendest und das Wasser einfach auf den Balkon laufen darf (Vorsicht kann Schmutzspuren eursachen) dann kann den Bäumen nichts passieren auch ohne Drainage.
    Drainage macht man dann wenn man
    • Untersetzer verwendet und mit der Drainage Staunässe durch stehendes Wasser im Untersetzter vermeiden will.
    • Untersetzer verwendet und zu faul ist überschüsiges Wasser im Untersetzer zu entfernen
    • Wenn man auf irgendwelche Standardanleitungen für Idioten hört oder überteuerten Angeboten von Baumarktkübeln aufsitzt.
    Kein einziger meine über 100 Kübelpflanzen auf Parkplatz Balkon Terrasse hat eine Drainage.
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    Jetzt zu den Bäumen

    So ähnlich habe ich es mir vorgestellt.:(

    Ziemlich mikrig was die so anzubieten haben. Ds sind wohl einjährige in der Baumschule bekommt man 2-3 jährige die dann wesentlich besser entwickelt sind.

    ABER ziemlich gut erzogen. Pflanzschnitt korrekt durchgeführt gerades Wachstum. Ein guter Start.
    Man kann daher Baldur nur den Vorurf machen, dass diese Pflanzen noch sehr jung sind.

    Was du als krumm bezeichnest, ist erstklassiger Erziehungsschnitt. Hier wurde deutlich sichtbar der Stamm gekappt und ein Ast als neuen Stamm ausgebildet. Das musst du selber erstmal do gut hinbekommen, wenn du den Baum in Zukunft erziehst.
    Man kürzt den Stamm, damit dieser stabiler wird und nicht zu stark nach oben schießt. Gerade Apfel und Birne neigen gerne dazu zu schnellund zu steil nach oben zu streben da muss man eingreifen.

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    Da mit der Säulenbaumerziheung wird auf deinem Balkon nur unzureichend möglich werden. Alles unterhalb der Brüstung des Balkons bekommt kein Licht und stirbt ab oder verkümmert. Nur da wo Licht ist kannst du qualitativ wertvolles OBst erziehen. Die Bäume stehen auch viel zu dicht an der Brüstung und an der Wand. Die Äste brauchen mehr Platz, aber das wirst du selbst noch merken.
    Ab Balkonbrüstung würde ich den Baum versuchsweise als Säulenbum erziehen, aber ich vermute fast, dass ein Kronenaufbau die bessere und schönere Lösung wäre. braucht dann aber etwas mehr Breite und Tiefe.

    Ändere jetzt mal nichts mehr, du hast einen guten Start und den Rest wird man sehen. Ewig können diese Bäume eh nicht überleben 6-8 Jahe evt 10 vielleicht aber auch nur 3 oder 4. Auf demBalkon in so kleinen Kübeln ist es schon schwer für Bäume. Bei gute Pflege können Bonsai Apfelbäume auch 100 Jahre alt werden;) Aber rechne nicht damit.
     
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