Queckenwurzeln kompostieren?

Ing_Cent

Ing_Cent

Mitglied
Hallo ihr lieben Biogärtner,

ich kämpfe mich in meinem neuen Garten gerade durch diverse Queckenflächen. Dabei versuche ich soviel wie irgendmöglich der Wurzeln zu "ernten". Im nächsten Jahr werden Kartoffeln und Buschbohnen mir hoffentlich helfen, die übriggebliebenen am wachsen zu hindern.

Mir widerstrebt es, organisches Material aus dem Garten in den Müll zu tun. Deshalb habe ich die Queckenwurzeln (schon 2 Schubkarren voll und noch lange nicht alles) extra zwischengelagert.

Ich möchte sie in einem gesonderten Komposter verkompostieren. Bestimmt braucht es länger, alle Wurzeln auch wirklich in Kompost zu verwandeln. Deshalb auch der Extra Komposter.

Hat das jemand von euch schon mal gemacht und hat vielleicht einen Tipp für mich?

Ingrid
 
  • gräubchen

    gräubchen

    Foren-Urgestein
    Hallo Ingrid!

    Ich sammle eigentlich auch alles Mögliche für meinen Kompost,aber Wurzeln von Quecke und Giersch entsorge ich in die Mülltonne.
    Könnte mir vorstellen,wenn Du die Wurzeln in die Mitte des Komposts schichtest (wo sich ja die größte Hitze entwickelt)und vieleicht noch Schnellkomposter drüberschüttest...könnte es vieleicht funktionieren.:rolleyes:
    LG Gräubchen
     
    I

    iris09

    Guest
    Hallo!

    Queckenwurzeln würde ich nicht auf den Kompost geben.
    Jauche draus machen,verbrennen,Hausmüll oder Abgabestelle(falls in Eurer Nähe).
    Vom Rasenmäher geschnittene Quecke ohneweiteres auf den Kompost,ausgerissene Wurzel nicht!
    LG iris09
     
    D

    DerFalke

    Mitglied
    Wüßte nicht wo das Problem liegt wenn die in einen extra Komposter (geschlossen) verotten. Da haben die alle Zeit der Welt um zu Erde zu werden. Und ohne Licht gibt selbst die hartnäckigste Pflanze irgendwann auf.
     
  • Gecko

    Gecko

    Löschmann
    Mitarbeiter
    Vorher gut trocknen lassen,
    und dann auf den Kompost.
    Klappt sogar mit Ackerwinde.

    trockene Grüße
    Stefan
     
  • Ing_Cent

    Ing_Cent

    Mitglied
    Danke für eure Antworten :D

    Ich fasse dann mal zusammen:

    Wurzeln trocknen lassen und dann in den Thermokomposter

    So werde ich es machen und euch irgendwann (in 1-2 Jahren) von dem Ergebnis berichten ;)

    Ingrid
     
  • Ing_Cent

    Ing_Cent

    Mitglied
    hallo ihr lieben,

    heute mal ein Zwischenbericht zum Thema.

    Ich habe 2 Komposter heute umgesetzt und muss sagen: ES FUNKTIONIERT.

    Leider konnte ich im November den Rat von Stefan nicht umsetzen und die Wurzel antrocknen lassen. Es waren auch einfach zu viele. Dadurch hab ich nun das "Problem", das man immer hat, wenn mal nur eine Sorte Material im Komposter hat: er reift nicht so gut wie bei gemischten Material.

    Das hab ich nun heute nachgeholt und den teilweise recht feuchten Kompost mit noch sichtbaren Queckenwurzeln mit frischem und trocknem Material vermischt.
    Nun kann nichts mehr schief gehen.

    Liebe Grüße von Ingrid,
    die im Kampf gegen die Quecken eine Schlacht gewonnen hat
     
    M

    maikatze

    Mitglied
    Ich lege erlegte Wildkräuter zum Trocknen auf einen schwarzen Regentonnendeckel oder in schwarze (Mörtel)eimer zum Trocknen in die Sonne und abends ab damit auf den Kompost :D

    Nachtrag: schwarze PVC - Komposter sind besonders effektiv und die Masse sackt sehr schnell ab
     
    Zuletzt bearbeitet:
    M

    Marsusmar

    Guest
    Aber nur wenn sie in der Sonne stehen Maiglöckchen. leider

    Aber zum Thema, das einzige was wir in der Mülltonne entsorgen, sind die Öligen Zapfen der Blautanne. Alles andere wird kompostiert.


    Suse
     
    M

    maikatze

    Mitglied
    Komposter müssen meiner Meinung zwingend viel Sonne abbekommen, wie soll sonst die Kompostierung in Gang kommen, genauso müssen Komposter viel Regen ausgesetzt sein, verschieden Schichten aufweisen usw.

    Es ist halt kein Mülleimer :)
     
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