Ratten/Mäuse (?) im Gewächshaus!

Utzel Brutzel

Utzel Brutzel

Mitglied
Hallo liebe Gartenfreunde :)

Ich habe ein großes Gewächshaus, in das ich Tomaten anpflanze und paar anderes Gemüse. Auf jeden Fall hatte ich im letzten Jahr keine Fleischtomaten, weil die Mäuse sie gefressen haben! Mein Kohl wurde auch gefressen und nicht von einer Schnecke...
Nun habe ich es über den Winter ja brach liegen und habe vor paar Wochen mal reingesehen und war echt geschockt: Große Löcher und ne Feder lag auch da:unsure:. Dämmmaterial liegt auf der Erde und es sind sichtlich Ratten da und keine Mäuse!
Was mache ich nun?
Ich bin eigentlich gegen Gift...aber in die Falle geht sie seit Wochen nicht....das Snickersstück das drin lag, hat wohl ein Mäuschen geklaut, die zu leicht war, um die Falle auszulösen.
Ich überlege hin und her und vielleicht muss es doch das Gift sein? Es widerstrebt mir und ich stelle mir auch die Frage: Geht das Gift, denn nicht in die Erde über, wenn die Ratte z.B das Gift frisst und dann noch auf die Erde oder in ihrem Loch reinpieselt und Häufchen macht? Oder auch im Erdloch verendet und dann verwest?

Was meint ihr?
Draußen haben wir auch mal eine Ratte gesehen, aber haben auch ne Katze auf dem Grundstück und Greifvögel, die vermehrt über uns kreisen...Aber IM Gewächshaus sind sie ja sowas von sicher!!!!

Habt ihr nen Tipp? Eure Erfahrungsberichte würden mir auch schon sehr helfen
 
  • verbus

    verbus

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    Gift ist so eine Sache, es wirkt ja auch verzögert ... Gerade dann, wenn Du Katzen und Greifvögel hast, bringst Du sie in Gefahr. Wie das nun mit Gift-Ausscheidungen aussieht, die evtl. indirekt in deine essbaren Pflanzen wandern, mag ich nicht beurteilen.
    Versuche es z.B. mit einer Eimerfalle. (geht auch mit einem Loch im Eimerdeckel, was ich für ausbruchssicherer halte) Stell die Eimer in Laufwege und fülle sie z.B. mit Nutella und ähnlichen Leckereien. Bei Ratten eher noch etwas "Fleischiges" dazulegen. Musst etwas Geduld haben, aber wir haben so schon einige Nager gefangen. Und wenn Du die Ratten unbedingt töten bzw. vergiften musst, dann leg den Giftköder dort im Eimer aus, Ratte geht rein, Deckel drauf und warten, bis sie verendet. Ratten sind verdammt klug und warnen einander, also auch die toten Tiere für andere "unsichtbar" entsorgen.
    Nachtrag: Stell vielleicht viele verschiedene Fallen an mehreren Orten und mit unterschiedlichen "Systemen" auf. Wir haben z.B. auch hohe Vasen als Falle verwendet. Bei youtube sind unzählige Beispiele zu finden. Viel Varianz und Einfallsreichtum sind nötig, um die schlauen Ratten zu locken und zu fangen. Ist aber besser und wesentlich kontrollierbarer als offen Giftköder auszulegen.
     
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    poldstetten

    poldstetten

    Mitglied
    Rattengifte sind für ungeschulte nicht mehr erwerbbar. Man muss schon einen Fachmann beauftragen.
    Der verwendet ausschließlich Köderboxen, da kommen keine Vögel,Igel,Hauskatzen oder Hunde ran. Die Köderbeutel werden mit Draht aufgespießt und können z.B. von Ratten nicht in ihre Behausung getragen werden.
    Vergiftete Mäuse sind für Katzen ungefährlich, die Giftmenge im Magen ist , wenn überhaupt noch vorhanden, unbedeutend.
     
    H

    Herr Hübner

    Guest
    Rattengifte der ersten Generation und auch der zweiten Generation sind für den Laien noch immer frei erwerbbar, solange der Wirkstoff unter einer bestimmten Gewichtsprozentzahl liegt.

    Das auf der Packung dann draufsteht "Nur von sachkundigen Personen anzuwenden" ist eine andere Geschichte.
    Kaufen darf man, anwenden nicht.
     
  • verbus

    verbus

    Foren-Urgestein
    Ich persönlich setze kein oder seltenst Gift ein. (Verstehe aber, dass man sich bei Plagen oft nicht weiter zu behelfen weiß.)
    Dafür hatte / habe ich Nachbarn, Bekannte und Verwandte, die damit kein Problem haben und Gift-Köder, -Sprays und -Tuben aller Art einsetzen. Einige halten sich weder an Empfehlungen, Dosierungen noch sachgemäßer Handhabung ("viel hilft viel") und nehmen in Kauf, dass auch andere Tiere geschädigt oder sogar getötet werden. Was leider auch hier und da passiert.
    Zu glauben, dass Gifte, die so robuste Tiere wie Ratten oder Insekten töten, keinerlei negative Auswirkung auf Mensch und Umwelt haben oder dass der Einsatz in Privathaushalten komplett kontrollierbar ist, halte ich für recht naiv.

    Nachtrag: Das geht nicht gegen Dich, Utzel. Möchte auch nicht eine Grundsatzdiskussion zum Thema "Gift" lostreten.
    Um bei Deiner Frage zu bleiben - vielleicht versuchst Du es erstmal so wie oben beschrieben? Und wenn es nach ein paar Wochen erfolglos bleibt, kannst Du ja andere Wege beschreiten ...
     
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  • Utzel Brutzel

    Utzel Brutzel

    Mitglied
    Ja mir ist auch nicht wohl zumute....und im Grunde will ich es auch vermeiden....ich werde es nochmal mit mehreren unterschiedlichen Fallen versuchen...Schokorosinen sind übrigens bei Mäusen hoch im Kurs.
    Letztes Jahr fing ich so 14 Stück...in Lebendfallen....natürlich ;)
    Ich habe im Gewächshaus eben so richtige Löcher im Boden...da wollte ich sie eigentlich reinwerfen....die Katze gehört uns nicht und kommt nicht ins Gewächshaus...und unser Hund auch nicht..wäre also sicher....
     
  • Schwarze Katze

    Schwarze Katze

    Mitglied
    Da wir am Ufer der Ría leben, sind Ratten bei uns immer da. Wir mussten sogar alle Hühnerkäfige neu bauen, weil die Ratten sogar den feinen Gitterdraht durchnagten.
    Ich zähle die Viecher nicht mehr, die wir fangen.
    Vergiften kommt überhaupt nicht in Frage, denn wir wollen weder unsere Ktzen noch die Füchse oder auch Greifvögel mitvergiften. Im Hühnerstall steht eine grosse Lebendfalle, darin verfangen sich manchmal bis zu drei Ratten. Es gibt kleine und mittlere graue und leider auch grosse bräunliche, die sind fast so gross wie Meerschweinchen.
    Ich kippe die Viecher in einen hohen, leeren Futtereimer, von da können die meisten nicht herausspringen. Einmal ist eine heraus gesprungen, natürlich war es eine der Braunen. Mit einem Gerät, das wir früher zum Entfernen des Muschelbefalls am Boot benutzt haben, schlage ich die Ratten tot. Man kriegt Übung und trifft meistens mit dem ersten Schlag. Ein Tier umbringen ist keine schöne Arbeit, aber entweder sie oder wir. Die fressen das Hühnerfutter, die Eier und manchmal auch die Küken.

    Die toten Ratten verfüttere ich Kater Cebulon, aber er will nur die zarten grauen. Er ist schnädderfrässig. Der Rest wird an die Füchse verfüttert. Ich merke, dass ich einigen Erfolg habe, es ist nicht mehr täglich mindestens eine Ratte in der Falle.
     
    H

    Herr Hübner

    Guest
    Moin Moin.
    Ich habe jetzt nochmal in meine Unterlagen geschaut.

    Es ist so wie ich schrieb, du darfst gen.2 kaufen, bei unter 30mg Wirkstoffgehalt. Du darfst es nicht anwenden.
    Aber es fällt nicht unter ChemVerbosV
     
    Eisenkraut

    Eisenkraut

    Mitglied
    Ich besitze eine sehr wirksame Mausfalle, sie fängt u. tötet alle Wühlmäuse im Garten. Es ist ei 25 cm langes Edelstahlrohr, das man in die Gänge steckt. Unten sind 2 gegenüberliegende Öffnungen, in der Mitte geht ein feiner Draht querdurch, u. wenn die Mäuse nur schwach an den Draht antippen, gehn die Öffnungen mit Wucht zu u. die Maus steckt in der Falle u. erstickt.Man brsucht keinen Köder einlegen. Diese Falle kostet zwischen 35.-- u. 50.-- €. Ob die mit Ratten auch anzuwenden ist, habe ich keine Erfahrung. Leider geht das bei solchen Schädlingen nicht anders. Den Tipp mit einem Eimer finde ich hervorragend. Eisenkraut
     
  • verbus

    verbus

    Foren-Urgestein
    Wie nennt sich diese Falle genau? Ich müsste so etwas evtl. bei unseren Wühlmäusen (Hügel) verwenden. Tut mir irrsinnig leid, aber es geht nicht anders. Entweder meine Pflanzen oder die Nager ...
     
    Supernovae

    Supernovae

    Foren-Urgestein
    Suche mal in den letzten Beiträgen von Eisenkraut zum Thema Wühlmäuse...
    Sie hat den Handelsmamen schon mal geschrieben...
     
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