Regenwasserversickerung unter der Terrasse

A

andreas21

Neuling
#1
Hallo zusammen

Ich möchte mein überschuss-Regenwasser versichern, aus Platzmangel habe ich mir überlegt die Sickermulde unter der Terrasse anzulegen.
Der Abstand vom Haus soll gewahrt bleiben, also nur im hinteren teil,
und mit einer Teichfolie gesichert werden.
Ich Stelle mir da eine Mulde vor , die teilweise mit sehr groben Kies wieder aufgefüllt wird, dann Setzlager ca 40cm hoch. Für die Setzlager muss man im unteren bereich der Sickermulde muss eine art Pfähle rein, wo dann die Lager drauf Stehen.

Also erst eine große Mulde graben, dann die Pfähle rein schlagen, dann teilweise mit groben Kies auffüllen, dann die Setzlager, und dann die Platten darauf.

Was ist davon zu halten ?
das Volumen, wird Grösser als vorgeschieben angelegt, und ein Notüberlauf Richtung Garten/Rasen soll beim Überlaufen, das Haus schützen.
Kleinere Regenmengen werden in Tonnen gesammelt, könnten Mücken zu einem Problem werden ?

Mfg Andreas
 
  • M

    Marsusmar

    Guest
    #2
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Ich hab das jetzt dreimal gelesen
    Sorry was willst du machen? Regenwasser versichern?

    Meinst du vielleicht Regenwasser versickern lassen?
    Dann empfiehlt sich Drainageroher das gegen allen Beschreibungen in zwei Richtungen funktioniert statt einem Wasserbecken.

    Wir lassen das Wasser vom Dach unsere 2 Tonnen mit je 2000 l füllen (mit Deckel gibt es auch kein Mückenproblem) und wenn die voll sind, geht es direkt in ein System aus Draingerohr wo es wegläuft und den Garten gleichzeitig bewässert. Oder entwässert wenn er zu nass ist.

    Gruß Suse.
     
    A

    andreas21

    Neuling
    #3
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Hallo

    Drainagerohre Speichern kein Regenschauer.
    wenn man sich von der Regenwassergebühr befreien lassen
    will, muss man das ganz klar nach vorgabe machen, die Anlage muss nach
    DIN und EN genau berechnet werden.
    Dafür ist ein bestimmtes Volumen, und eine bestimmte Oberfläche erforderlich.
    in Abhängigkeit von der Durchlässigkeit des Bodens.

    Mfg Andreas

    hier: www hamburg de/contentblob/135118/data/regenwasserbroschuere.pdf
    aus Platzmangel war die ide, das unter der Terrasse anzulegen.

    Die Punkte vor und hinter hamburg musste ich raus nehmen, damit ich als Neuling das sonst nicht abspeichern kann....
     
    Zuletzt bearbeitet:
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #4
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Erkundige Dich doch mal bei Hamburg Wasser, da gibt es auch genaue Hinweise wie diese Versickerungsflächen aussehen müssen..
     
  • M

    Marsusmar

    Guest
    #5
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Hallo

    Drainagerohre Speichern kein Regenschauer.
    wenn man sich von der Regenwassergebühr befreien lassen
    will, muss man das ganz klar nach vorgabe machen, die Anlage muss nach
    DIN und EN genau berechnet werden.
    Dafür ist ein bestimmtes Volumen, und eine bestimmte Oberfläche erforderlich.
    in Abhängigkeit von der Durchlässigkeit des Bodens.

    Mfg Andreas

    hier: www hamburg de/contentblob/135118/data/regenwasserbroschuere.pdf
    aus Platzmangel war die ide, das unter der Terrasse anzulegen.

    Die Punkte vor und hinter hamburg musste ich raus nehmen, damit ich als Neuling das sonst nicht abspeichern kann....

    Langsam solche Regelungen sind "Stadt" sache, wir mussten nur beim Bauen nein sagen. Fertig

    Und ich habe nicht geschrieben, das meine Drainagerohre das Wasser speichern, wir leiten es in sie, wenn die Regentonnen voll sind. Damit das Wasser versickern kann.

    Suse
     
  • Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #6
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Ich hab das jetzt dreimal gelesen
    Sorry was willst du machen? Regenwasser versichern?

    Meinst du vielleicht Regenwasser versickern lassen?
    Da ist sicher die Tastatur kaputt!? *grins

    -----
    wenn man sich von der Regenwassergebühr befreien lassen
    will, muss man das ganz klar nach vorgabe machen, die Anlage muss nach
    DIN und EN genau berechnet werden.
    Dafür ist ein bestimmtes Volumen, und eine bestimmte Oberfläche erforderlich.
    in Abhängigkeit von der Durchlässigkeit des Bodens.
    Ahh, es geht da also um die Niederschlagswassergebühr!

    Die DIN und EN ist doch da eigentlich egal, es wäre doch Dein Haus/Grund was Du unter Waser setzt, oder?
    Hab bei mir einfach die Ausläufe der Fallrohre/Überlaufe mindestens 2m entfernt vom Haus angebracht und ein Rohr endet sogar im kleinen Teich.
     
  • N

    niwashi

    Guest
    #7
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Die DIN und EN ist doch da eigentlich egal, es wäre doch Dein Haus/Grund was Du unter Waser setzt, oder?
    Hab bei mir einfach die Ausläufe der Fallrohre/Überlaufe mindestens 2m entfernt vom Haus angebracht und ein Rohr endet sogar im kleinen Teich.
    dürfe nicht zulässig sein ... die Ortssatzungen sind hierzu zu prüfen!

    n.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    #8
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Da ist sicher die Tastatur kaputt!? *grins

    -----

    Ahh, es geht da also um die Niederschlagswassergebühr!

    Die DIN und EN ist doch da eigentlich egal, es wäre doch Dein Haus/Grund was Du unter Waser setzt, oder?
    Hab bei mir einfach die Ausläufe der Fallrohre/Überlaufe mindestens 2m entfernt vom Haus angebracht und ein Rohr endet sogar im kleinen Teich.

    dürfe nicht zulässig sein ... die Ortssatzungen sind hierzu zu prüfen!
    Was soll da nicht zulässig sein?

    Wenn Du die Versickerung von Regenwasser meinst, die sollte in jeder Satzung gleich geregelt sein und ist zulässig!
    Eine Minderung der Gebühren durch ordnungsmäßige Versickerung auf dem Grundstück ist immer möglich. Es sei denn, ich leite das Wasser auf dichten Boden und es fliest auf ein anderes Grundstück, oder es werden dadurch andere Gebäude beschädigt, dann nicht!
     
    T

    thomash

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    #9
    AW: Regenwasserversicherung unter der Terrasse

    Ich profitiere hier bei mir von der Hanglage.

    Mein Garten liegt 10 m unterhalb des Hauses. Also hab ich nur das Regenrohr getrennt und lass das Regenwasser den Gartenweg hinunter in den Garten laufen.

    Allerdings füllt der Hauptteil des Regenwassers zunächst meine Zisterne die in normalen Jahren ab dem Frühjahr niemals ganz leer ist, somit wird auch der Garten eher selten geflutet.
     
    Commander

    Commander

    Moderator
    Mitarbeiter
    #10
    ich habe den titel des threads mal geändert. nachdem ich ewig gebraucht habe zu verstehen, was eigentlich gemeint war.
     
  • Commander

    Commander

    Moderator
    Mitarbeiter
    #11
    so, jetzt mal zum thema...:D

    selbst wenn eine gebührenbefreiung möglich wäre ( was ich stark bezweifel ),
    wird das gutachten, was dafür nötig sein wird, die kosten für das wasser um ein vielfaches übersteigen.
     
    T

    thomash

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    #12
    Bei uns in der Region ist dies alles kein Problem.

    Ich muss nur ein Schreiben schreiben, welche neuen Versicherungsflächen geschaffen wurden und schon bekomme ich die Befreiung. Stichprobenhaft werden die Angaben überprüft.
     
    M

    Marsusmar

    Guest
    #14
    Danke dir Commander auch wenn unser Frager offenbar zu feige ist zusagen Sorry mein fehler.

    Gruß Suse
     
    T

    thomash

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    #15
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #16
    so, jetzt mal zum thema...:D

    selbst wenn eine gebührenbefreiung möglich wäre ( was ich stark bezweifel ),
    wird das gutachten, was dafür nötig sein wird, die kosten für das wasser um ein vielfaches übersteigen.
    Bitte sich erst auf der Gemeinde erkundigen, denn da es ein bundesweites einheitliches Gesetz ist, sollte die Vorgehensweise und Richtlinien überall gleich sein!

    Somit ist auch kein Gutachten nötig, wenn dann kommt die Gemeinde und prüft dies ggf. nach, mehr nicht!


    -----
    Bei uns in der Region ist dies alles kein Problem.
    Ich muss nur ein Schreiben schreiben, welche neuen Versicherungsflächen geschaffen wurden und schon bekomme ich die Befreiung. Stichprobenhaft werden die Angaben überprüft.
    Genau!
     
    T

    thomash

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    #17
    ... und es geht dabei nicht nur um den schnöden Mammon.

    Es ist unser Beitrag gegen die Hochwasser Katastrophen

    Wenn man nur eine Zisterne baut und der Überlauf wieder in den Kanal einleitet bekommt man - 33% Nachlass. Wird aber auch der Überlauf im Garten entwässert, dann gibt es sogar 100% Befreiung. Das kann Regional unterschiedlich ungefär 1 € je unversiegelter Fläche pro Jahr ausmachen.

    Wer z.B eine 100qm große Terasse hat und entwässert über den Kanal, zahlt 100 € im Jahr mehr als der der an gleicher Stelle einen Garten hat.

    200 von 400qm werden bei uns bereits über den Garten entwässert. Für die restlichen Flächen ist leider baulich ein sehr hoher Aufwand nötig, den ich mirbislang noch erspart habe, geplant ist aber auch dort was zu machen, selbst wenn es sich wirtschaftlich nicht rechnet.
     
    M

    Marsusmar

    Guest
    #18
    tomash bei euch.

    wir wussten bei bauen schon, das wir nicht an die Kanalisation ran wollten, das langte, kein zugang fürs Regenwasser an die abwasserkanalisation gelegt, das hat der Bauträger der SWM (Stadtwerke MD) gemeldet, keine Rechnung.
    Das anfangs das Wasser dadurch inder gegend rumlief war nun wirklich kein Thema worüber man länger als temorär ein rohr an zulegen das das Wasser von Haus wegleitet nachdenken muss.

    Und eine Terasse ist nicht gleich einer Terasse, berechnet werden können nur nicht durchlässige Terassen also Betonflächen. Dann zur Dachfläche dazu. Schon in Sand gelegtes Pflaster gilt als versickerungsfläche und wird hier nicht zugerechnet.

    Hamburg ist halt eine Großstadt und als Stadtstaat eh was aussergewöhnliches. Gut geführt und mit wahrscheinlich wenig Grünfläche kommt, dann sowas dabei raus.

    Gruß Suse
     
    Commander

    Commander

    Moderator
    Mitarbeiter
    #20
    M

    Marsusmar

    Guest
    #22
    Tja ich schrei nicht rum, wenns mal nicht läuft, selbst wo wir gerade 10 Tage kein Heizung und Warm Wasser hatten, weil uns der Werkskundienst schlicht vergessen hatte. Die zwei die dann auf erneute Empfehlung des Siemens Mitarbeiters kamen waren echte Klimanlagen Profis und haben mir 3 wunderbare Lehrstunden in Wärmetechnik gegeben.

    Ich gehe mit offenen Augen durch die Gegend und lerne dabei und gebe gerne weiter, was ich ausprobiert habe.

    Jungs ihr vergesst wirklich Kerle zu sein, die ignorieren was ihnen nicht passt.

    Back to the roots!


    Suse kopfschüttelnd
     
    bergaufsepp

    bergaufsepp

    Mitglied
    #23
    Schon in Sand gelegtes Pflaster gilt als versickerungsfläche
    Nein, gilt es nicht.
    Porenpflaster, Sickerpflaster, Sickerfugen mit entsprechendem Unterbau gelten als Versickerungsfläche. Normales Betonpflaster, egal ob Sand oder Splitt darunter werden mit Faktor 0,6 bis 0,8 (60-80% von Asphalt) angerechnet. Selbst Rasengittersteine mit 0,4.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #24
    Puh, ja, das lesen ist da schon schwer! 'grins

    tomash bei euch.
    Und eine Terasse ist nicht gleich einer Terasse, berechnet werden können nur nicht durchlässige Terassen also Betonflächen. Dann zur Dachfläche dazu. Schon in Sand gelegtes Pflaster gilt als versickerungsfläche und wird hier nicht zugerechnet.
    Also, dies wird bei uns folgender Maßen berechnet, und dies sollte eigentlich Bundesaweit gleich sein (1m² Fläche / Faktor):

    • Faktor 0,9 = Vollständig versiegelte Flächen z.B. Dachflächen, Asphalt, Beton, Bitumen
    • Faktor 0,6 = Stark versiegelte Flächen z.B. Pflaster, Platten, Verbundsteine, Rasenfugenpflaster
    • Faktor 0,3 = Wenig versiegelte Flächen z.B. Kies, Schotter, Schotterrasen, Rasengittersteine, Porenpflaster, Gründächer
    • Faktor 0,0 = Keine versiegelte Flächen z.B. Rasen, Gemüsegarten, Grünland,
    Natürlich müssen alle berechneten Flächen auch an einen städtischen Abwasserkanal angeschlossen sein, wenn dies nicht so ist, braucht man selbst versiegelte Flächen nicht angeben.
    Der Preis pro m² Fläche berechnet sich dann nach den gesamten anfallenden Abwasserkosten einer Stadt/Gemeinde, die dann auf die gemeldeten m² umgelegt werden. Deshalb kann der m²-Preis von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sein!

    -----
    Hamburg ist halt eine Großstadt und als Stadtstaat eh was aussergewöhnliches. Gut geführt und mit wahrscheinlich wenig Grünfläche kommt, dann sowas dabei raus.
    Was hat dies mir der Grünfläche zu tun?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #25
    Wenn versiegelte Flächen auf dem eigenen Grund entwässert werden dann gilt auch die versigelte Fläche als Garten.

    So hab ich es gemacht.

    Im Regelfall läuft der Überlauf in meinen Garten. Wenn es so extrem ist wie dieses Frühjahr, dann kann ich die Schleuse zur Notentwässerung auf der Wildwiese nutzen.
    Sehr praktisch und hat kaum etwas gekostet, leider aber nur bei wenigen Grundstücken möglich.
     
    F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    #26
    Post #4.... aber ansonsten hab ich ihr Geschreibe auch nicht verstanden.

    In Hamburg gelten auch Auffahrten deren Platten in Sand verlegt wurden als "versiegelt", sofern der darauf fallende Regen ins öffentliche Sielnetz abfließt. Unterschiedliche Faktoren gibt es dort nicht, hier gilt nur "ja oder nein".

    Zitat von Marsumar:
    Hamburg ist halt eine Großstadt und als Stadtstaat eh was aussergewöhnliches. Gut geführt und mit wahrscheinlich wenig Grünfläche kommt, dann sowas dabei raus.
    Hier reicht schon der erste Satz als Lesestoff... :rolleyes:
     
    M

    Marsusmar

    Guest
    #27
    Jeder Landkreis oder Stadtstaat hat bei der Regenwasserentwässerung andere Grundsätze.

    Ich könnte mein Grundstück 732 m² betonieren und grün anstreichen, ohne Regenwasser Abwasser Anschluss, läuft kein Wasser in die Öffentliche Kanalisation, kann also auch nicht berechnet werden.

    Suse
     
    mikaa

    mikaa

    Foren-Urgestein
    #28
    wo läuft es denn hin ? verdunstet das auf deiner Betonfläche ?
    irgendwo am Ende ist ein Gulli auf der Strasse ...oder man lässt es einfach zum Nachbarn laufen aus den Augen aus dem Sinn :rolleyes:
     
    Commander

    Commander

    Moderator
    Mitarbeiter
    #29
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #37
    Versuche mal beim Thema zu bleiben, denn dass es aus den Rudern läuft liegt ja an jedem selbstgestellten post. *grins

    -----
    Jeder Landkreis oder Stadtstaat hat bei der Regenwasserentwässerung andere Grundsätze.

    Ich könnte mein Grundstück 732 m² betonieren und grün anstreichen, ohne Regenwasser Abwasser Anschluss, läuft kein Wasser in die Öffentliche Kanalisation, kann also auch nicht berechnet werden.

    Suse
    wo läuft es denn hin ? verdunstet das auf deiner Betonfläche ?
    irgendwo am Ende ist ein Gulli auf der Strasse ...oder man lässt es einfach zum Nachbarn laufen aus den Augen aus dem Sinn :rolleyes:
    Ja, die Grundsätze sind anscheinend wirklich Unterschiedlich!

    Aber das Waser auf der Betonfläche bleibt sicher nicht an der Grenze stehen oder versickert abrupt!
    Gut, wenn es dann über ein Städtisches- oder Nachbargrundstück fliesen würde und nicht in einem Wassergraben/Kanal enden tut, wird es nicht berechnet (wobei der Nachbar sicher einen Einwand dazu hat). Aber wenn es am Ende ein Wassergraben/Kanal gibt, dann kommt mit Sicherheit eine Prüfung und evtl. eine Berechnung!
     
    smaugthegolden

    smaugthegolden

    Mitglied
    #38
    Es gibt am Bodensee einen Ingenieur, der sich auf das Thema spezialisiert hat. Er arbeitet mit einer Firma zusammen, die unterirdische Regenwasserspeicher vertreibt und die dazugehörigen Systeme.
    Zu dem Thema Regenwassernutzung hat er schon einiges veröffentlicht und teilweise auf seiner HP eingestellt:
    http://www.klauswkoenig.de/artikel/regenwasser-artikel.html
    Da muss man sich halt die Mühe machen, ein bisschen drüberzulesen, ist aber sicher einiges Nützliches dabei.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #40
    Vor einigen Tagen kam die erste Rechnung für die gesplittete Abwasserversorgung.

    Wir sollten 223,46 € bezahlen.

    Ich hab darauf Einspruch erhoben, da unsere Zisterne etc nicht berücksichtigt wurde.

    Neue Rechnung: 223,46 € - 167,31 € HURRAAAAAAAA!!!!

    Aber so ganz wollte uns die Stadtverwaltung offenbar nicht glauben, dass wir sviele Flächen alternativ entwässern können, daher war heute ein Konroleur da.

    ERolf auf ganer Linie - Nicht nur die bislang angegebenen Flächen wurden zu 100% akzeptiert, sondern auch die erst letzte Woche hinzugekommene Dachhälfte wurde akzeptiert.

    Demnach müssen wir ab diesem Jahr nur noch für die Hofeinfahrt die gesplittete Abwassergebühr bezahlen. Dort wäre der Aufwand zu hoch diese alternativ zu entwässern.
     
    S

    SteffenMue

    Gesperrt
    #42
    Guten Abend,
    wir haben uns etwas beraten lassen und sind weg vom Kies als Füllung hin zu einer Kunststoffrigole, quasi Bierkisten stapeln, Vlies drum, anschließen, verfüllen und gut...

    Das erhöht wohl um das 3-Fache den Speicherraum und macht den Selbsteinbau um einiges einfacher(leichter). Dann noch nen kleinen Filterschacht und die Mulde kann man sich auch sparen. <entfernt> für die die noch Rat suchen :)
    Die Abwicklung mit der Behörde lief dann auch reibungslos... ;)

    Beste Grüße
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
    S

    Swenny

    Guest
    #43
    ... sind weg vom Kies als Füllung hin zu einer Kunststoffrigole
    Wenn ich das von unserer Kläranlage noch recht in Erinnerung habe, sollte da ein Rigolenelement 240 Eur kosten, und wir hätten 4 gebraucht, für Regenwasser 8. Dafür kannste ne Menge Regenwassereinleitungsgebühr bezahlen.

    Ich habs dann mit Kies gemacht, braucht zwar mehr Platz aber ist ja unsichtbar.

    Bei einem Nachbar steht die Rigole bei Starkregen regelmäßig voll und drückt dann in die Leitung zurück. Tja, keine Sickerprobe gemacht und das Ding auf Lehm geklatscht.

    Und der Kunststoff hält nicht ewig, angeblich können diese Rigolen auch einbrechen.

    Nur so als Anmerkung.
     
    S

    Swenny

    Guest
    #44
    Achso: Bei Kunststoffrigole unter die Stelle, wo die Einleitung erfolgt (seitlich oder von oben) unbedingt groben Schotter 10cm hoch einbringen, sonst spült es da den Boden aus und die Rigole wird einbrechen.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    #46
    Haben nur einen für Abwasser, das Regenwasser geht immer direkt in den Kanal.
    Sinn und Zweck der getrennten Abwassergebühr ist bekanntlich mehr Verickerungsflächen zu schaffen, damit es künftig keine oder weniger Hochwasser Probleme an den Flüüsen geben soll.

    Ich weis jetzt nicht was du mit Kanal meinst. Kanal für begradigten Fluss oder für Kanalisation oder ...
    Zumindest für mich klingt das nicht als wäre es im Sinne des Erfinders.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #47
    Ääähm?

    ... Kanal ist dies, was in der Straße liegt, oder wie nennt sich dies (hatte es ja vom Kontrollschacht!)?

    Dazu hat der im Film, einen Kontrollschacht für sein Abwasser und einen für sein Regenwasser.

    Wir haben aber nur einen Kontrollschacht für das Abwasserrohr (Schmutzwasser), die Regenwasser-Ablaufrohre gehen immer vom Haus direkt in den Kanal (Straßenkanal).

    Nun verständlicher?





    Ahh, darin sammelt sich erst das Wasser, dies dann nach und nach versickert!
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    #49
    Thoooomash, liest du auch alles von meinen Worten? ... sonst geb ich es auf!

    Mir geht es gerade nur um den zweiten Kontrollschacht!
     
    S

    SteffenMue

    Gesperrt
    #50
    ...sollte da ein Rigolenelement 240 Eur kosten, und wir hätten 4 gebraucht, für Regenwasser 8. Dafür kannste ne Menge Regenwassereinleitungsgebühr bezahlen.

    Ich habs dann mit Kies gemacht, braucht zwar mehr Platz aber ist ja unsichtbar.

    ...

    Und der Kunststoff hält nicht ewig, angeblich können diese Rigolen auch einbrechen.

    Nur so als Anmerkung.
    ich brauchte 14 Rigolenkörbe á 210 Liter und lag mit dem Material bei etwas über 1000€. Der Sedischacht hat im Vergleich richtig rein gehauen , die Rigolen sind ja reine Massenwaren mit einem breitem Markt.

    Thema Haltbarkeit : also 20-50 Jahre je nach Hersteller reichen mir... Kunstoffe ohne UV-Einfluss, was soll da anbrennen ?! gut Beton wäre umweltfreundlicher, aber das kannst du wieder nicht ohne Technik bewegen...
    Im Jahr knapp 300€ Gebühr in Berlin im Vergleich zu Ingenieur & Gutachten + Material + selber verbaut... Das Ganze rentiert sich schon nach schlapp 5 Jahren. Das nenne ich mal ne Kapitalanlage. ;)
    Auf die entsprechenden Nachweise und ne Doku vom Einbau haben sie aber Wert gelegt, wer die Schippe schwingt war egal...

    Hier ne Liste wie stark die Gebühren doch schwanken können...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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