Rosen und Mulch

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Letzte Woche war ich ja auf Gartenreise und wir besuchten unter anderen einen bekannten Rosenzüchter.
In dessen sehr schön angelegtem Schaugarten sahen die Rosen in vielen Beeten nicht gut aus. Sie mickerten, hatten teilweise gelbe Blätter und das Wachstum der bekannterweise sehr gesunden Sorten ließ sehr zu wünschen übrig.
Bei der Führung wurde uns erklärt, daß niemals Rindenmulch verwendet werden sollte, sondern nur Pinienmulch und dann zusätzlich gedüngt werden müsse.
Die Rosen zeigten jedoch an, daß sie auch mit dem teuren Pinienmulch nicht klarkommen. Hier hätte ich gerne eines der Beete zur Hälfte vom Mulch befreit und ansonsten beide Seiten gleich behandelt. Der Unterschied wäre innerhalb eines Jahres zutage gekommen.
Deshalb möchte ich empfehlen, wenn Mulch, dann nur Rindenhumus oder Mulch vom Häckselplatz.
Alternativ kann man auch mit feinem Kies oder Split mulchen. Das passt nicht so gut zu Rosen, kann sie aber auch nicht schädigen.
 
  • Marmande

    Marmande

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    Im Rosengarten Zweibrücken sind sämtliche Beete oben ohne und unkraufrei. Das ist sicherlich viel Arbeit, aber Heiko Hübscher weiß was er tut.
     
    jola

    jola

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    Na, toll :(
    Ich habe jetzt letzte Woche zum Erstenmal bei mir gemulcht, weil das Unkraut
    mal unterdrückt werden sollte.
    Natürlich auch um die Rosen rum .
    Also, alles wieder wech :d
     
    bonifatius

    bonifatius

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    ich hab auch was gegen das Mulchen, ich möchte, dass sich die Stauden versamen können, das würde durch den Mulch doch sicher verhindert.

    Hermann
     
  • Yukichan

    Yukichan

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    AW: Rosen und Mulch / Ja, man sieht es schon deutlich

    Bin auch wieder davon ab und mulche nur noch speziell um einige Sträucher herum, unter denen sich Unkraut so breitmacht, dass es denen die Luft abdrückt. Klar heißt das dann insgesamt enorm hohen Jäteaufwand, den ich aktuell auch nicht immer zeitlich hinbekomme...aber dann ists halt für die Insekten schön...:d Zumindest bei den Rosen bemühe ich mich, sie immer mal wieder zu befreien, aber so viel "Schaden" wie der gerbsäurehaltige Mulch richten ein paar Unkräuter mehr an der Rosenwurzel n. m. Erf. dann auch nicht an.

    Wir haben vorm Haus bei Neuanlage den Unkrautwuchs wunderbar mit Rindenmulch unterdrücken können, aber die 3 dort gepflanzten Rosen hab ich ganz schnell wieder davon befreit, auch an allen anderen Stauden sieht man deutlich, wie das Mulchen deren Wuchs hemmt. Hinterm Haus im Garten wächst alles ohne Zutun drauf los, vorm Haus werde ich die Stauden für dieses Ergebnis extra düngen müssen. Also da liegt noch der ehemals ausgebrachte Mulch obenauf und hält sehr schön die Feuchtigkeit, aber erneuern werde ich den aus den geschilderten Problemen nicht. - Kann Euch da nur zustimmen.
     
  • Yukichan

    Yukichan

    Mitglied
    Na, toll :(
    Ich habe jetzt letzte Woche zum Erstenmal bei mir gemulcht, weil das Unkraut
    mal unterdrückt werden sollte.
    Natürlich auch um die Rosen rum .
    Also, alles wieder wech :d
    Also das geht schon für die unmittelbare Unterdrückung (war bei uns vorne auf der Südseite ein Segen bzgl. Arbeitsersparnis - allerdings mit Wuchshemmung), aber Du solltest dann die direkte Rosenpflanzscheibe möglichst wieder davon befreien, denn die leiden da schon stärker (wie Hero schildert) als eine durchschnittl. Staude, die einfach nicht so doll wächst. (Wenn Du natürlich gerade zig Rosen beglückt hast - Herzliches Beileid!)
    :d :d:pa:
     
  • Hero

    Hero

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    @ Jolantha: Wenn Du direkt um die Rosen und auch an den Stauden den Mulch entfernst, geht das auch. Zusätzlich düngen mußt Du aber.
    Ich nehme für Rosen und Stauden manchmal gekaufte Blumenerde - kann auch die preiswerte sein - weil die normalerweise frei von Unkrautsamen ist.
    Natürlich keimen Samen darin sehr gut, die Sämlinge können jedoch leicht entfernt werden.
     
    Shantay

    Shantay

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    @Herrmann,
    meine Stauden versamen sich auch Trotz Pinienrinde. Wobei ich nur sehr, sehr dünn mulche, gerade so, daß die Erde nicht mehr sichtbar ist mit kleinster Rindengröße.

    Bis auf zwei, sind auch meine Rosen gemulcht, aber eben nur dünn und natürlich auch nicht jedes Jahr neu. Da mickert nichts ;-) Bei mir ist das nur eine optische Sache, damit man eben die Erde nicht sieht. Stellen, die gut zugewachsen sind, werden von mir auch nicht mehr gemulcht, da Unkraut kaum noch eine Chance hat.

    LG Shantay
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Habe an eingen Stellen im Garten Walderdbeeren als Unkrautunterdrücker, quasi Erdbeermulch:grins:. Unten um die Rosen dürfen höchstens Veilchen wachsen.
     
    C

    Chrisel

    Guest
    Ich halte nix von mulchen.

    Habe aber gemerkt, daß z. B. Hostas das sehr gut vertragen.
    Ich mußte hier das neue Beet mulchen, da es Wiese war. Habe aber seit 2 Jahren nicht mehr nachgemulcht.
     
  • M

    marsusmar

    Guest
    Wir werden demnächst auch normal Rindenmulch in unseres Rosenbeet machen, damit wir dort nicht mehr mähen müssen. Eigentlich sollte dort unsere Eisenbahn hin. Aber die kommt dann doch nach Hinten. das Beet ist einfach zu schmal beim Mähen breche ich laufend Triebe ab.

    Unsere Rosen haben ja Ringe....

    Den Anhang 523637 betrachten
    Die dann nur höher gesetzt werden.

    Damit wir sie gießen können und nicht die Wiese Wasser abbekommt. Das Unkraut abgehalten wird und wir darin die Erde im Herbst aufschütten können für den Winter damit die Rose mit ihrem (Wie heißt die Stelle wo sie angesetzt ist) nicht friert.
    Denn meine sind aufgrund des hier ja nicht mal 20 cm tiefen Boden nicht so tief im Boden. Und so kommt kein Mulch an die Rosen ran. Und geschadet hat der noch keiner Pflanze.

    Suse
     
    jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Danke an Yuckichan und Hero,
    hab die Rosenwurzeln schon wieder vom Mulch befreit, und ringsherum mehr Abstand eingehalten :pa:
     
    Elkevogel

    Elkevogel

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    Hallo,

    ist es korrekt, dass ich auch keine dünne Schicht Rasenmulch um die Rosen geben darf?
    Gilt auch dafür der 30 cm-Abstand?

    Seit 1 Jahr versuche ich ja alle freien Flächen mit Rasenmulch abzudecken (grade so bodendeckend - keine dicke Lage). Alle paar Wochen hacke ich dann durch und eine neue Schicht frischer, nicht angetrockneter Rasenschnitt kommt drauf.
    Klappt bisher gut, der Lehm wird zumindest oberflächlich schon "besser", Regenwürmer sind viele da und fast alles gedeiht prächtig.

    Die Rosen spare ich dabei aus.
    Muss dass wirklich sein?
    Unkraut verbreitet sich nämlich fast nur noch an den Rosen und das nervt ein bisschen:schimpf:
    Distel und Löwenzahn aus der Rosenbasis zu rupfen ist definitiv kein Vergnügen:rolleyes:

    LG
    Elkevogel
     
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