Vegane Dünger

Bernd Ka.

Bernd Ka.

Mitglied
Ich wurde heute nach vegane Dünger gefragt. Ja, was machen wir denn hier.
Beim Rasen mähen kommt der Schnitt nicht auf den Kompost oder zur Sammelstelle,
sondern ich streue das Schnittgut in ein freies Gartenbeet. Nach dem Abtrocknen
arbeite ich den Schnitt unter und pflanze erst im darauf folgenden Jahr an.
Wow, was da geht, okay, natürlich wächst auch Unkraut mit auf, doch beizeiten
Gehakt bleibt alles im grünen Bereich. Und so:
Es geht auch ohne Blut- und Hornmehl. VG vom Bernd
 
  • Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Ich habe bisher keine Überdüngung festgestellt,
    der Kohlrabi wächst und gedeiht, doch leider, wie immer das viele Unkraut
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Son klassischer npk-volldünger ist auch krass vegan.
    🤘🤘🤘
     
  • H

    hofergarten

    Mitglied
    Da gibt es nur Mineraldünger, für alles Organische musst du Mikroorganismen ausbeuten damit sie dir das Grünzeug in Dünger umwandeln. Erst füttern, damit die sich horend vermehren und wenn das Grünzeug in Organischen Dünger umgewandelt wurde, sterben die Massenhaft an Hunger.
    Toller Veganer bist du.
    Für Mineraldünger werden nur Menschen in der Industrie ausgebeutet aber kein Tier wird missbraucht.
     
  • Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Da gibt es nur Mineraldünger, für alles Organische musst du Mikroorganismen ausbeuten damit sie dir das Grünzeug in Dünger umwandeln. Erst füttern, damit die sich horend vermehren und wenn das Grünzeug in Organischen Dünger umgewandelt wurde, sterben die Massenhaft an Hunger.
    Toller Veganer bist du.
    Für Mineraldünger werden nur Menschen in der Industrie ausgebeutet aber kein Tier wird missbraucht.
    ...bin kein Veganer, doch mein Boden muss kein Tier verwerten
     
    *Mirjam*

    *Mirjam*

    Mitglied
    Da gibt es nur Mineraldünger, für alles Organische musst du Mikroorganismen ausbeuten damit sie dir das Grünzeug in Dünger umwandeln. Erst füttern, damit die sich horend vermehren und wenn das Grünzeug in Organischen Dünger umgewandelt wurde, sterben die Massenhaft an Hunger.
    Toller Veganer bist du.
    Für Mineraldünger werden nur Menschen in der Industrie ausgebeutet aber kein Tier wird missbraucht.
    Auch hier könnte man sagen: man kann alles übertreiben
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    @Marmande
    Was empfiehlst du? :paar:
     
  • Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Ja, womit düngt ihr denn alle?
    Also, Kompost hätte ich noch genug abzugeben,
    nur beim Blaukorn streike ich...
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Kompost, pelletierter Dung und Mineraldünger.
     
    Caramell

    Caramell

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    Bernd Ka, veganer Dünger? Das Gras sicher, wenn keine Lebewesen drauf sind. Aber das kann wohl niemand garantieren.

    hofergarten, ich denke auch ein Veganer kann nicht auf Mikroorganismen verzichten, er würde ohne nicht mehr Leben.

    Ich dünge mit Kompost und Mineraldünger und auch mal pelletierter Dung .
     
    Jazz Brazil

    Jazz Brazil

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    In so nem Kompost ist doch auch mal ne Made drin, ist das jetzt nimmer ethisch zu vertreten oder wie soll man das verstehen?
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    In einem gut aufgestellten Kompost finden sich keine Würmer mehr,
    ihre Arbeit ist getan und suchen nun neue Aufgaben. Doch der Kompost
    braucht zur Reife gute drei...vier Jahre.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Und ähm, wie wird aus organischem Material anorganisches?
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Nun, die Wurzeln der Pflanzen können Nährstoffe nur in mineralischer Form aufnehmen.
    Dazu müssen (nitrifizierende) Bakterien organischen Dünger in eine mineralische Form bringen.
    Erst dann können (höhere) Pflanzen sich an der organischen Düngung erfreuen
     
    elis

    elis

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    Der Mist von den Tieren ist doch ein guter Dünger. Wo soll den der sonst hin ? Die Natur ist doch eine Kreislaufwirtschaft. Was soll denn daran falsch sein ?
     
    Opitzel

    Opitzel

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    Ach, Ihr Guten, streitet Euch nicht!
    Die Pflanzen können die Nährstoffe generell nur in Form von elektrisch positiv geladenen Metallionen und elektrisch negativ geladenen Säurerestionen aufnehmen.
    Nebensächlich ist, ob diese Ionen aus der Latrine, dem Kompost oder aus der chemischen Fabrik kommen.
    Der Unterschied liegt doch nur in der Konzentration des Angebots.
    Sprich: Mit Kompost kann man nicht so toll überdüngen wie aus der Mineraldüngertüte.
    Ich enttäusche die Freaks der naturnahen Gärten , zu denen ich auch gehöre, nur ungern:
    Es Ist total egal, woher die kleinsten Bausteine der Pflanzennährstoffe kommen, es kommt darauf an, sie sinnvoll und in der richtigen Menge einzusetzen.
    Auf dem Kompost steht leider kein Schild, wieviel kg pro 100 l Erde abhängig vom bisherigen Düngezustand zuträglich ist. Da ist der Aufdruck der Düngertüte aufschlussreicher
    Aber das alles ist unwirksam, wenn der Zustand des Bodens das Angebot an die Pflanze gar nicht erst zulässt!
    Die Bodenkolloide mit ihrem biochemischen Zustand sind zuständig für die Übergabe der Nährstoffionen an die Wurzeln, und auch hier kommt es darauf an, dass sie das richtige elektrochemische Potential vorfinden, das sich nur mit dem diffizilen Anteil der Humusstoffe einstellt.
    Die Bauern nicht nur in Thüringen wissen: "Wo nicht ist "Mistus", dort ist nicht Christus.", und unterstreichen die strategische Bedeutung des "biologischen" Düngeranteils.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Tubi

    Tubi

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    Egal ist es trotzdem nicht, wenn man sich anschaut, mit welchem Aufwand mineralischer Dünger produziert wird. Aber darum ging es ja nicht. Jemand wollte gerne veganen Dünger. Was er darunter versteht, muss er selbst sagen. Tiere sind immer beteiligt.
    Mir selbst ist unwohl damit, Bestandteile von totem Tier in den Garten zu geben. Aber da gibt es ja genügend Alternativen.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Nun, die Wurzeln der Pflanzen können Nährstoffe nur in mineralischer Form aufnehmen.
    Dazu müssen (nitrifizierende) Bakterien organischen Dünger in eine mineralische Form bringen.
    Erst dann können (höhere) Pflanzen sich an der organischen Düngung erfreuen
    Naja.
    So ein Bakterium braucht bestimmt lange für ein ganzes Salatblatt.
    In einem, auch gut aufgestellten, Kompost sind auch andere Destruenten am Werk.
    Und da hast du deine Würmer und Maden.
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Vegetarischen Dünger (also kein Hornmehl etc) kann ich noch verstehen. Aber was ist veganer Dünger? Ist der Kompost jetzt nicht mehr vegan, weil ja der Kompostwurm unnd seine Kollegen dort ihren Kot hinterlassen?

    Bernd.Ka, frag doch mal den Menschen, der dich nach einem veganen Dünger gefragt hat, was er darunter versteht.

    Warum der Dünger jetzt vegan sein muss, erschließt sich mir noch nicht so ganz, aber ich muss ja nicht danach leben. Mit Kompost gedeiht jedenfalls der väterliche Garten sehr gut. Der Kompost wird von Zeit zu Zeit noch mit Pferdemist oder Kuhmist angereichert, je nachdem, wo mein Vater gerade drankommt. Etwas Kalk kommt auch immer mal wieder auf den Kompost. Mehr Dünger bekommt der Garten nicht, und dem Gemüse und den Blumen geht es gut.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Tinchenfurz

    Tinchenfurz

    Foren-Urgestein
    Ich hab letztens Blumenerde gekauft. Ich achte eigentlich immer nur drauf, dass die torffrei ist. Hab dann später gesehen, dass da auch noch "vegan" drauf steht. Es gibt so Dinge, deren Sinn sich mir nicht erschließt.
     
    Marmande

    Marmande

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    Wehe da sind , Bakterien, Kriebelmücken oder sonstiges Viehzeug drin. Du könntest den Hersteller direkt verklagen.
     
    R

    ruppi

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    Welcher Düngergruppe, mineralische Dünger oder organische Dünger,

    man den Vorzug gibt, ist aus Sicht der Pflanzenernährung letztendlich egal und bleibt dem Geschmack des Gartenbesitzers überlassen. Auch mit organischen Düngern wird der Boden über düngt, wenn diese übermäßig angewandt werden. Ebenso kann eine zu starke organische Stickstoffdüngung die gleichen erhöhten Nitrat werte im Gemüse verursachen, wie eine über dosierte mineralische Stickstoffgabe.

    · Organische Dünger wirken langsamer als mineralische Dünger und sind zudem meist teurer.

    · Mineralische Dünger gibt es in großer Vielfalt. In den meisten Fällen ist man mit einem reinen Stickstoffdünger oder einem stickstoffbetonten Mehrnährstoffdünger gut und preiswert bedient.

    · Organisch-mineralische Dünger bringen gegenüber rein mineralischen oder rein organischen Düngern keine Vorteile.

    · Spezialdünger für einzelne Pflanzenarten (Rosendünger, Tannendünger, Blumendünger etc. sind in den meisten Fällen nicht erforderlich. Sie sind teuer und bringen keine Vorteile.

    www.gartenakademie.rlp.de
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    So ist es wohl,@ruppi, wir hatten eine Gärtnerei und Baumschule (die leider wie die übrigen auch in unserer Stadt der "Dienstleistungswüste D" zum Opfer gefallen ist), die keinerlei Spezialdünger einsetzte und Blaukorn für alles einsetzte. Da sie zu einem großen Milchproduzenten gehörte, dominierten allerdings Stallmist bzw. Restmasse einer Biogasanlage.
     
    Opitzel

    Opitzel

    Foren-Urgestein
    @Tubi, allein die Preisgestaltung bei Mineraldünger begrenzt seine Einsatzbreite wohl schon.
    Im benachbarten Wartburgkreis befindet sich der größte deutsche Kali- Betrieb.
    Der Preis erhöhte sich gegenüber dem Vorwendeniveau auf wenigstens 1000%.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    · Organische Dünger wirken langsamer als mineralische Dünger und sind zudem meist teurer.

    Das würde ich nicht so verallgemeinern. Unser Kompost entsteht aus den Resten aus dem Garten und kostet damit nichts, außer etwas Zeit. (Und Arbeit beim Umsetzen, Sieben...) Den Mist, der zum Aufpeppen reinkommt, gibt es von Pferdehof bei freundlicher Anfrage geschenkt, den muss man nur selbst holen. Gut, der Sack Kalk muss wirklich käuflich erworben werden, spielt aber Mengenmäßig eher eine untergeordnete Rolle.


    Klar werden einige organische Dünger teuer verkauft, auch wenn ich mich immer frage, wieso man einen Reststoff wie Melasse noch für soviel Geld abgeben muss.
     
    Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    :rolleyes:
    Ich hab letztens Blumenerde gekauft. Ich achte eigentlich immer nur drauf, dass die torffrei ist. Hab dann später gesehen, dass da auch noch "vegan" drauf steht. Es gibt so Dinge, deren Sinn sich mir nicht erschließt.
    Wenn da Trauermücken drin sind, ist das aber nicht mehr vegan. Aber überhaupt keine Mikroorganismen? Ist ja auch nicht mehr gesund.
    Also, ich ernähre mich vegetarisch und habe meine Probleme mit Hornspäne und co. Aber ein veganer Garten, der lebendig ist, ist nicht realisierbar.
    Da müsste man die Pflanzen ohne Erde und ausschließlich in Nährstofflösung ziehen. Aber biologisch ist das dann nicht mehr. Da kann man dann auch holländische Tomaten kaufen. Die sind zumeist „vegan“angezogen.
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Vielen herzlichen Dank für euer Mitmachen in Sachen veganer Dünger.
    Wie gesagt, Gründung in den Boden einarbeiten und den Rest Bakterien überlassen.
    Die Arbeit der Bakterien wird sehr stark von Temperatur, Feuchtigkeit und Bodenverdichtung!!!
    beeinflusst. je stärker ein Boden durchlüftet ist, desto schneller zersetzten die Bakterien
    das organische Futter. Vgl.: aerobe/anaerobe Rotte. Und: Etwas balastarmen mineralischen Dünger
    schadet bestimmt nicht. Viele Grüße, Bernd
     
    Celtis

    Celtis

    Mitglied
    Vielen herzlichen Dank für euer Mitmachen in Sachen veganer Dünger.
    Wie gesagt, Gründung in den Boden einarbeiten und den Rest Bakterien überlassen.
    Die Arbeit der Bakterien wird sehr stark von Temperatur, Feuchtigkeit und Bodenverdichtung!!!
    beeinflusst. je stärker ein Boden durchlüftet ist, desto schneller zersetzten die Bakterien
    das organische Futter. Vgl.: aerobe/anaerobe Rotte. Und: Etwas balastarmen mineralischen Dünger
    schadet bestimmt nicht. Viele Grüße, Bernd
    glaubst du jetzt, das du das düngen neu erfunden hast?
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Ach, Quatsch. Natürlich kann Pferdemist ins Beet gestreut werden, bei Gülle wäre ich da vorsichtiger.
    Doch wo ein Boden verdichtet ist, hilft selbst der beste organische Dünger nix. VG Bernd
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Glyphosat war noch nie eine Lösung,
    doch es gibt weit schlimmere Herbizide, frag mal die DB
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Ach, Quatsch. Natürlich kann Pferdemist ins Beet gestreut werden, bei Gülle wäre ich da vorsichtiger.
    Doch wo ein Boden verdichtet ist, hilft selbst der beste organische Dünger nix. VG Bernd
    Nur, wieso der Dünger zu Anfang vegan sein sollte, (also auch kein mit Mikroorganismen und Kompostwürmern erzeugter Kompost-Dünger) wenn jetzt sogar Pferdemist in Ordnung ist, das habe ich noch nicht verstanden.

    War das nur eine theoretische Gedankenspielerei?
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Betrachtet man ein Pferd als Katalysator, dass organisches Futter zu sich nimmt
    und auch wieder als organische Masse verlässt, wird vielleicht einiges klarer.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    Ein Pferd erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit durch herabsetzen der Aktivierungsenergie?!
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    ...ach du Pfennigsreiter, was zählt, sind Ergebnisse.
    Gut gedüngt ist gute Ernte. Und immer gut, wenn man weiß,
    wo der Dünger herkommt.
     
    Herr Hübner

    Herr Hübner

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    So ein Quatsch.
    Bring doch bitte drei Gerade Sätze raus, wenn du verstanden werden möchtest und erzähl hier keinen vom Pferd.
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Ich wäre nie auf eine so absurde Idee verfallen, einen veganen Dünger haben zu wollen. Da waren sich weiter oben auch alle biologisch gärtnernden Menschen einig. Veganer Dünger kann nur ein Kunstdünger sein, und ob man den einsetzen möchte, ist Ansichtssache.
    (Ich persönlich finde Kunstdünger für Topfkulturen in Ordnung, im Beet bevorzuge ich organische Düngung.)
     
    Bernd Ka.

    Bernd Ka.

    Mitglied
    Pferd ist gut. Also, zum Verstehen gehört auch das Begreifen. Man kann verstehen wollen,
    muß man allerdings nicht. Also, bleibt bei eurem Blaukorn (bitte nicht mehr in diesem Jahr ausbringen) und
    auch kein Glyposat spritzen (wirkt nicht mehr in der dunklen Jahreszeit). Was bleibt zu sagen:
    War lustig mit euch zu diskutieren. Viele Grüße, Bernd
     
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