Was fehlt meinem Apfelbaum?

  • Ersteller des Themas Stefanie 123
  • Erstellungsdatum
S

Stefanie 123

Neuling
Was fehlt meinem Apfelbaum und wie kann ich ihm helfen?

ist die Krankheit schlimm oder soll ich die ignorieren?

anbei ein paar Fotos für den besseren Überblick!

Im voraus schon einmal danke für eure Aufmerksamkeit,

Liebe Grüße Stefanie
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  • Sandor 2

    Sandor 2

    Mitglied
    Meine Vermutung.
    Podosphaera leucotricha (Salmon)
     
    G

    Glueckskeks

    Mitglied
    Schließe mich da Sandor 2 an, umgangssprachlich heißt der Apfelmehltau und da muss man ziemlich schnell reagieren denn greift schnell um sich :)
    Soweit ich weiß sollte man mal erst ziemlich stark alles wegschneiden was betroffen ist damit man nicht gleich mit den Fungiziden an Lebensmittelpflanzen muss aber da hält das Netz sicherlich reichlich Tipps parat
    auf keinen Fall ignorieren!
     
    Wasserlinse

    Wasserlinse

    Moderator
    Mitarbeiter
    Hilft da auch der Tipp mit Frischmilch und Backpulver?
     
  • Pepino

    Pepino

    Foren-Urgestein
    Das scheint ein winziges Bäumchen im Topf zu sein. Da ist nicht viel mit wegschneiden.
    Mir scheint es da auch wichtig zu sein, optimale Bedingungen zu schaffen. Ein Obstbaum im Topf hat es immer schwer.
     
  • S

    Stefanie 123

    Neuling
    vielen Dank für die schnellen Antworten. Frischmilch mit Backpulver?
    Habt ihr Tipps für optimale Bedingungen?

    Liebe Grüße Stefanie
     
  • Wasserlinse

    Wasserlinse

    Moderator
    Mitarbeiter
    Ja, gegen Mehltau soll verdünnte Frischmilch (1 L auf 5 L Wasser) zum einsprühen helfen. Oder Backpulver in Wasser aufgelöst.
     
    Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    Es gibt Schlimmeres. Bei Apfelmehltau empfiehlt es sich gerade bei so jungen Pflanzen mit relativ wenigen Blättern, alle befallenen Blätter zu entfernen. Schneide sie ab, lasse dabei aber die Stiele stehen. Das Pflänzchen wird bald wieder austreiben.

    Kannst du mal was über den momentanen Standort deines Bäumchens sagen?
     
    S

    Stefanie 123

    Neuling
    Es steht auf einem Balkon der nach Osten zeigt also morgens und vormittags Sonne hat und ist halb überdacht.
     
  • Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    Es ist sehr wichtig, dass auf dem Balkon eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist.
    Dein Bäumchen braucht Wind, Sonne und Regen. Zu geschützte Standorte sind kontraproduktiv und schwächen eine Pflanze.
     
    D

    Desperado

    Mitglied
    Was fehlt meinem Apfelbaum und wie kann ich ihm helfen?

    ist die Krankheit schlimm oder soll ich die ignorieren?

    anbei ein paar Fotos für den besseren Überblick!

    Im voraus schon einmal danke für eure Aufmerksamkeit,

    Liebe Grüße StefanieDen Anhang 674033 betrachtenDen Anhang 674034 betrachtenDen Anhang 674035 betrachten
    Das ist, wie hier schon mehrfach erwähnt wurde, Mehltau. Angesichts der "Haltungsform" - das Bäumchen scheint ja in reiner Pflanzerde zu stehen - ist das aber auch nicht verwunderlich. Auf diesem pflanzlichen Substrat siedeln sich natürlich verstärkt Pilze an, und wenn die Apfelsorte bzw. der Sämling dann nicht besonders mehltauresistent ist, kommt es natürlich schnell zu einem solchen Befall.

    Grundsätzlich kann ich Dir nur zu einer eher stickstoffarmen, kaliumbetonten Düngung raten. Außerdem solltest Du das Bäumchen in "richtige Erde" reinpflanzen, die nicht so schnell verpilzt.
    Mit Hausmittelchen kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber diese leicht angegorene, mit Wasser verdünnte Rohmilch soll wohl schon helfen. Auch ein Zwiebelsud soll Abhilfe schaffen.
    Die Blätter kannst Du dranlassen, aber Du musst für eine Stoppwirkung sorgen.
     
    Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    D

    Desperado

    Mitglied
    Welche ist die"richtige Erde" für eine Topfpflanze?

    Wie macht man das genau?
    Ein Apfelbäumchen ist doch keine Topfpflanze, und eine Pflanzerde, die aus Torf und irgendwelchen kleingehäckselten, verrotteten Pflanzenresten besteht, ist auch nicht das Richtige für Rosengehölze. Die gehören grundsätzlich in eine gute, lehmige Ackererde, die man vielleicht noch mit etwas Kompost anreichern kann. Da können die Rosenstöcke, Johannisbeerbüsche, Himbeeren oder Obstgehölze auch gut reinwurzeln.
    Klar, die Erde ist etwas schwerer, aber dafür verpilzt sie nicht so.

    Der Mehltau ist ein Schmarotzerpilz, der einen Pilzrasen an der Blatt- und Stängeloberfläche bildet und sich von der Pflanze ernährt, aber er tötet nicht seinen Wirt. Insofern können die befallenen Pflanzenteile wieder regenerieren, wenn es gelingt, den Mehltau zu stoppen. Wenn Du die Blätter entfernst, nimmst Du dem Baum eine wichtige Assimilationsfläche.
    Grundsätzlich würde ich bei einem Mehltaubefall auch immer auf eine gute Belüftung achten.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Leute, ihr vergesst aber nicht, dass es Menschen gibt, die weder Garten noch Acker besitzen um sich den "richtigen" Lehmboden zu holen, Menschen, die froh sind, wenigstens einen Balkon zu haben, auf den man einen Topf stellen kann? Und natürlich landet in so einem Topf gekaufte Blumenerde/Gemüseerde oder ähnliches, als Stadtkind kommt man an andere Erde gar nicht so leicht dran.

    Es ist toll, wenn hier das Optimum für einen Baum eingefordert wird, aber diese Möglichkeiten haben nicht alle.
    @Stupsi , hast du nicht einen Apfelbaum im Topf auf deinem Balkon? Worin hast du ihn gepflanzt, und wie groß ist der Topf?
     
    Rentner

    Rentner

    Foren-Urgestein
    Ein Apfelbäumchen ist doch keine Topfpflanze,...
    Wieso nicht?
    Ich kenne genügend, die seit mehr als 20 Jahren dort hausen und sich außerordentlich wohl fühlen..

    ...und eine Pflanzerde, die aus Torf und irgendwelchen kleingehäckselten, verrotteten Pflanzenresten besteht, ist auch nicht das Richtige für Rosengehölze. Die gehören grundsätzlich in eine gute, lehmige Ackererde, die man vielleicht noch mit etwas Kompost anreichern kann.
    Aber nicht im Topf, deine lehmige Ackererde wird dir den Pott auf Dauer regelrecht zubetonieren.
    Da gehören mineralische Substrate rein, mit hoher Luftführung und guter Wasser- und Nährstoffhaltekraft.

    ...Wenn Du die Blätter entfernst, nimmst Du dem Baum eine wichtige Assimilationsfläche...
    Die Blätter sind hinüber und jetzt während der Austriebsperiode reagiert das Bäumchen auf einen Blatt- oder Teilblattschnitt zuverlässig mit einem Neuaustrieb und darüberhinaus äußerst verzweigungswillig.
    Bei mir funktioniert das seit 35 Jahren eigentlich ganz gut.
     
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