Weinbefall

Gartenfreund_68

Gartenfreund_68

Neuling
#1
Hallo liebe Gaernter

Habe ein Frage an euch warum das beim Wein die Blätter so braun werden und Vertrocknen was kann das für ein Befall sein.

Kann man Wein auch An züchten? Noch eine kleine Frage gg.
 

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  • billymoppel

    billymoppel

    Foren-Urgestein
    #2
    das sind trockenschäden und das normalste der welt um diese jahreszeit - die blätter, die am frühetsen ausgetrieben haben, gehen bereits wieder den weg alles irdischen, wein ist ja nun nicht immergrün und beginnt früh mit den hersbtlichen veränderungen - die kraft wird noch in die traube gesteckt, aber nicht mehr ins alte laub.
    was meinst du mit anzüchten? selbst vermehren?
    stecklinge sind möglich, aber wurzelechte pflanzen sind im prinzip wegen der reblaus nicht erlaubt. im privatgarten kontrolliert das natürlich keiner - aber im interesse des weinbaus sollte man der reblaus auch im eigenen garten kein reservoir bieten.
    veredeln auf die reblausresistenten unterlagen ist mit entsprechender erfahrung auch kein hexenwerk - macht aber ökonomisch absolut null sinn.
    unterlagen bekommt man im fachhandel, außerhalb von weinbaugegenden vermutlich nur im versand.
     
    S

    Sandor 2

    Mitglied
    #3
    Schau Dir mal den Blattstiel an, daran erkennt man einen weißgrauen Belag. Und der Trieb aus dem das Blatt gewachsen ist, hat auch schon die typischen Flecken.

    Oidium (echter Mehltau)

    nix mit Trockenschäden!
     
    billymoppel

    billymoppel

    Foren-Urgestein
    #4
    ich seh nix außer sonnenschein und licht auf einem blattstiel...
    mein wein sieht ganz genauso aus (bis auf die neuen triebe, die sind natürlich etwas jungfräulicher)
    ich wette, es ist auch ne rote traube, die sind mit der verherbstlichung auch immer bissl früher dran.
     
  • Gartenfreund_68

    Gartenfreund_68

    Neuling
    #5
    Ich danke euch beiden für die Antworten. Ich habe noch einen andern Wein stehen der ist echt satt grün und der wächst wie verrückt.

    Ja billymobbel wollte einen Wein vermehren. Achso dann sollte ich den Wein veredeln wegen der Reblaus. Aber das kann echt keine Hexerei sein.

    Und Sandor 2 werde mir heute die Blätter Stiele an. Was man gegen den Mehltau machen ?
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Gartenfreund_68

    Gartenfreund_68

    Neuling
    #7
    Hallo Sandor

    ich muss mir das erst anschauen, ich bin da ein ziemlicher Laie auf den Gebiet.

    Aber man kann sich ja mal Informieren darüber und danke für die Links, sind schon gespeichert.

    Der Mehltau woher kommt der ? Oje Spritzen hilft nur das schade. Aber kann der den andren Wein auch so zurichten ? Hoffe nicht.
     
    P

    pinot noir

    Neuling
    #9
    Hallo Gartenfreund,
    also Sonnenbrand ist das nicht! Eher einfach ein altes Blatt. Wenn Du Reben nachziehen möchtest, ist das in der Regel kein Problem. Beim späten Winterschnitt suchst Du einfach ein paar schöne Reiser aus, die Du in eine ruhige und nicht zu sonnige Lage in Deinem Garten in die Erde steckst. Das ist aber auch eine Glückssache und nicht immer erfolgreich. Viel einfacher und angenehmer ist es, im Frühling in einen Ausflug in ein Weingebiet zu machen, einen Rebveredler zu suchen und bei dem Reben zu kaufen. Die haben oft sogar resistente Sorten gegen Krankheiten, die Reben sind schon abgehärtet für das Klima und die Preise sind in der Regel günstiger als im Gartencenter. Ganz zu schweigen davon, dass man korrekt beraten wird.
    V.G. pinot noir
     
  • P

    pinot noir

    Neuling
    #11
    Hallo Sandor,
    Du hast naturlich recht, resistent in dem Sinne gibt es nicht. Aber es gibt Züchtungen, die dem Druck von Pilzinfektionen besser widerstehen als andere. Ich finde es sinnvoll eher diese an Hauswände, über Pergolen oder in Biogärten zu pflanzen.
    Ich habe bei mir entlang der Hauswand und auch über unserer Sitzecke insgesamt 3 Reben gepflanzt , die sozusagen "resistent"sind. Die haben auf Teilen auch schon mal die Blattgallmilben gehabt, ebenso wie den Mehltau. Gespritzt habe ich sie in 16 Jahren einmal mit Netzschwefel, als die Milbe zu schlimm wurde. Dieses Jahr waren an einer Seite die Trauben sehr von Oidium befallen, ich habe sie kurzerhand abgeschnitten. Bei den befallenen Blättern ist die Infektion ins stocken geraten. Die andere Seite hat sich nicht einmal infiziert. Aber man muss auch dazu sagen, dass sich diese Reben nicht für Wein eignen. Es sind einfach "nur "Tafeltrauben.
    V.G. pinot noir
     
    K

    kwilli

    Guest
    #12
    Hallo pinot nior

    ich habe bei meinem Weinstock auch Mehltau festgestellt. Jedenfalls sind die Blätter auf der einen Seite des Stockes (der nimmt die ganze Hauswand ein) obereitig teils grau und einige Trauben haben die Farbe von grün in Richtung grau bzw. dunkekgrau/schwarz gewechelst. Gestern habe ich alle aus meiner Sicht befallenen Blätter abgebrochen und ebenfalls die dunklen Trauben.
    Ob das schon ausreicht? Das erlebe ich übrigens seit mehr als 25 Jahren zum ersten mal.
     
    K

    kwilli

    Guest
    #13
    Ich habe meinen Weinstock mit Schwefel /1 zu 10 verdünnt gespritzt. Aller Mehltau ist weg. Man kann genausogut frische Milch (keine H-Milch) nehmen, ebenfalls 1 zu 10 mit Wasser verdünnt. Die Milchsäurebakterien machen dasselbbe wie das Schwefelpräparat, was auch nicht neu ist, wie ich erfahren habe.
     
    jolantha

    jolantha

    Foren-Urgestein
    #14
    Man kann genausogut frische Milch (keine H-Milch) nehmen, ebenfalls 1 zu 10 mit Wasser verdünnt. Die Milchsäurebakterien machen dasselbbe wie das Schwefelpräparat, was auch nicht neu ist, wie ich erfahren habe.
    Ich nehme 1 Liter Milch auf 5 Liter Wasser, passt so in eine normale Gartenspritze.
    Ich habe festgestellt, daß dann keine 2 te Behandlung mehr nötig ist, hilft auch bei Rosen !
     
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