Wie Ackerschachtelhalm bekämpfen im Biogarten?

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Ringelblümchen

Ringelblümchen

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Könnt ihr mir ein wenig Mut machen? Bitte.

Ich verzweifel am Ackerschachtelhalm. Wir haben hier eigentlich einen Biogarten. Gespritzt wird nicht. Gegen nix. Ich düng fleissig mit Brennessel und freu mich das wir davon soo viele haben.
Auch der Ackerschachtelhalm hat hier durchaus seine Möglichkeiten. Aber in den Beeten? Selbst in meinem Hochbeet, welches letzten Herbst angelegt wurde, wächst er in Massen. Dabei hab ich da "neue Erde" bekommen.
Ich kann diese blöden Tannen nicht mehr sehen. Echt nicht.
 
  • gräubchen

    gräubchen

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    AW: Ackerschachtelhalm

    Hallo Ringelblümchen,

    ich hab das Zeug auch im Garten......:d
    Allerdings halte ich es ganz gut in Schach,indem ich regelmäßig die grünen Triebe abrupfe.Diese werden getrocknet und dann bei Bedarf zu Jauche oder Spritzmittel verarbeitet.

    LG Gräubchen
     
    Ringelblümchen

    Ringelblümchen

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    AW: Ackerschachtelhalm

    So mach ich es im Moment auch. Ich zupf das oberirdische einfach ab, in der Hoffnung das die Pflanzen irgendwann mal aufgibt.
    Ich werd das Zeug mal sammeln und trocknen.
    Ich finde, dass Zeug in den Beeten einfach nur lästig, vor allem weil`s so schnell nachwächst. Letztes Jahr, hab ich es versucht im Gemüsebeet mit dem Spaten tief auszugraben - nix, da hast du einfach keine Chance. :mad:
     
    Moorschnucke

    Moorschnucke

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    AW: Ackerschachtelhalm

    Huhu Ringelblümchen,
    Ackerschachtelhalm-Jauche ist ein Super-Dünger: Wir sind über jeden Wedel froh, der wächst und den wir rupfen können!

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke:eek:
     
  • J

    Juma_2nd

    Guest
    AW: Ackerschachtelhalm

    Hallo!
    Ackerschachtelhalm ist ein Zeichen für verdichteten Boden. Er wurzelt bis auf wasserführende Schichten. Also keine Chanche ihn ganz los zu werden.Er blüht vor dem Labaustrieb, die Blütenstände sehen aus wie kleine schlanke Pilze.Die solltest du ausmerzen, wenn du sie siehst. Sonst hilft nur ausrupfen und verarbeiten. Bevorzugt zu Sud und Jauche.

    Ich hab gemerkt, sobald ich solche " Unkräuter" ernten und verarbeiten will, hab ich zu wenig davon :)

    liebe Grüße Juma
     
  • M

    maryrose

    Guest
    AW: Ackerschachtelhalm

    Ich hab in auch in Massen - und hab gelernt, mit ihm zu leben(wie mit dem Scharbockskraut inzwischen auch) und ihn zu rupfen und zu trocknen. Heuer hat er sich von einer ganz interessanten Seite gezeigt.
    Zwei verschiedene Austriebe - neben den üblichen grünen Wedeln, dem sterilen Sproß diese braunen Sporenähren.
    Ist mir bis jetzt noch nie so aufgefallen.
    maryrose
     

    Anhänge

  • Ringelblümchen

    Ringelblümchen

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    AW: Ackerschachtelhalm

    Huhu Ringelblümchen,
    Ackerschachtelhalm-Jauche ist ein Super-Dünger: Wir sind über jeden Wedel froh, der wächst und den wir rupfen können!
    Ach Moorschnucke - wir haben soo viel Platz und soo viele unaufgeräumte Ecken wo er nach Herzenslust wuchern kann. Wieso bloß in den Beeten?
    Und was habe ich verbrochen, dass er auch im Hochbeet wächst, welches mit Erde gefüllt ist, die von auswärts kommt.
    *stöhn *jammer
     
    Ringelblümchen

    Ringelblümchen

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    AW: Ackerschachtelhalm

    Hallo!
    Ackerschachtelhalm ist ein Zeichen für verdichteten Boden. Er wurzelt bis auf wasserführende Schichten. Also keine Chanche ihn ganz los zu werden.Er blüht vor dem Labaustrieb, die Blütenstände sehen aus wie kleine schlanke Pilze.Die solltest du ausmerzen, wenn du sie siehst. Sonst hilft nur ausrupfen und verarbeiten.
    Meinst du ich kann ihn mit der Rupferei in Schach halten? Kleine schlanke Pilze? Meinst du, so wie auf dem Bild von Maryrose? Bislang sah ich bei mir immer nur die kleinen Tannenbäumchen.
    Interessantes Bild übrigens, Maryrose.
    Jetzt werd ich mir mal den Link von Juma ansehen.
     
    Kraeuterfreund

    Kraeuterfreund

    Mitglied
    AW: Ackerschachtelhalm

    Wir hatten/haben ihn auch (wer nicht). Die Beete waren in der Tat hoch verdichtet - und übervoll von dem Kraut.

    Letztes Jahr bei der Gartenrenovierung wurden dann alle Beete zwei Spaten tief umgegraben und gelockert (tiefer ging nicht), und dabei natürlich fein säuberlich alles an Wurzeln von Schachtelhalm, Ackerwinde, Löwenzahn etc. rausgesucht (wie Goldsucher, cm für cm :) )

    Natürlich bekommt man ihn nicht komplett weg, der wurzelt so tief, so tief kannste gar nicht graben. Aber nach dieser Aktion hat er deutlich abgenommen, im Laufe des Jahres haben wir dann immer, sobald ein kleiner grüner Tannenbaum zu sehen war, den mit dem Unkrautstecher so weit wie möglich rausgebuddelt. In diesem Jahr ist er wieder da, aber höchstens noch 10% von der ursprünglichen Anzahl. Und auch der wird wieder brav ausgebuddelt. In der Hoffnung, dass er irgendwann einfach aufgibt und sich verzieht :)

    Übrigens wäre selbst bei einem nicht Bio-Garten die chemische Keule machtlos. Ich habe es an einer kleinen Ecke mit Round-Up probiert, aber da lacht der Schachtelhalm nur drüber :)
     
    Ringelblümchen

    Ringelblümchen

    Foren-Urgestein
    AW: Ackerschachtelhalm

    Danke Kräuterfreund für deinen Beitrag.

    Weißt du, unser Hochbeet gibt es erst seit Herbst letzten Jahres und es ist jetzt über und über bepflanzt mit Stauden und Einjährigen.
    Ich werd ihn wohl weiterhin so tief wie möglich ausstechen. :(
     
  • J

    Juma_2nd

    Guest
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Hallo Ringelblümchen!
    Du kannst ihn mit zeitigen Rupfen in Schach halten. Wichtig ist das die Pflanze nicht fruchten kann. Also die Blüten/Sporenstände vernichten.( die auf dem Bild von Maryrose).
    Dann wird es langsam weniger werden.

    Lieben gruß Juma

    die heut angefangen hat den Schachtelhalm zu sammeln.
     
    Ringelblümchen

    Ringelblümchen

    Foren-Urgestein
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Hallo Ringelblümchen!
    Du kannst ihn mit zeitigen Rupfen in Schach halten. Wichtig ist das die Pflanze nicht fruchten kann. Also die Blüten/Sporenstände vernichten.( die auf dem Bild von Maryrose).
    Dann wird es langsam weniger werden.
    Da bin ich aber froh, dass du das jetzt geschrieben hast, Juma. So besteht noch Hoffnung.

    Aber eins verunsichert mich doch, ich habe bei mir noch nie Sporenstände gesehen, wie die auf dem Bild von Maryrose. (Und in meinen Beeten häng ich jeden Tag mit der Nase über der Erde - das müsste ich doch gesehen haben)
    :confused::confused::confused:
     
    J

    Juma_2nd

    Guest
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Hallo!
    Kann sein das du sie übersehen hast, Sie erscheinen vor dern Wedeln und fallen kaum auf, sehen Farblich ja aus wie trockene Erde.
    Grüßle Juma
     
    Kraeuterfreund

    Kraeuterfreund

    Mitglied
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Oh Mann, ich häng mich auf (nein, nicht wirklich) :(

    Ich hatte ja oben noch stolz geschrieben, dass wir den Schachtelhalm einigermaßen erfolgreich überall ausgebuddelt hatten und er immer weniger wurde. War auch so. Bis heute ...

    Die letzten 3 Tage hatten wir hier Treibhauswetter, bis 24 Grad, viel Regen und Luftfeuchtigkeit nahe 100%. Heute, als es endlich mal trocken war, KOntrollgang durch den Garten... und siehe da, an Dutzenden von Stellen kommen diese grünen Tannenwedel aus dem Boden. Ich fass es nicht...

    Morgen sollte eigentlich die Terrasse gekärchert werden, aber da werd ich wohl erstmal wieder dem Schachtelhalm auf den Pelz rücken :(
     
    Citrusandi

    Citrusandi

    Mitglied
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Hallo,

    ich hab jetzt nicht alles gelesen, wo ihr den Schachtelhalm genau habt, aber diese MCPA-Mittel (z.B. Banvel M), die für den Rasen gehören, sollten gegen Ackerschachtelhalm helfen.

    lg
    Andi
     
    Kraeuterfreund

    Kraeuterfreund

    Mitglied
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Bei mir sitzt der Schachtelhalm nicht im Rasen, sondern in den Beeten, und da möchte ich eigentlich kein Gift ausbringen.

    Banvel etc. mag vielleicht zwischen Rasen und Unkraut unterscheiden können, aber auch zwischen Schachtelhalm und Vergißmeinnicht?

    Mit dem Unkrautstecher kriegt man das auch raus. Nicht dauerhaft, aber dann muss man eben öfter mal ran. Ich hab die Hoffnung, dass das Zeug irgendwann mal aufgibt, wenn es immer wieder von tief unten hochwachsen muss und kaum hat es die Sonne erblickt, wird es wieder abgestochen. Muss doch auch für einen Schachtelhalm echt frustrierend sein :)
     
    Citrusandi

    Citrusandi

    Mitglied
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Bei mir sitzt der Schachtelhalm nicht im Rasen, sondern in den Beeten, und da möchte ich eigentlich kein Gift ausbringen.

    Banvel etc. mag vielleicht zwischen Rasen und Unkraut unterscheiden können, aber auch zwischen Schachtelhalm und Vergißmeinnicht?

    Mit dem Unkrautstecher kriegt man das auch raus. Nicht dauerhaft, aber dann muss man eben öfter mal ran. Ich hab die Hoffnung, dass das Zeug irgendwann mal aufgibt, wenn es immer wieder von tief unten hochwachsen muss und kaum hat es die Sonne erblickt, wird es wieder abgestochen. Muss doch auch für einen Schachtelhalm echt frustrierend sein :)
    Na ja, in den Beeten ist natürlich dann schlecht.
    Da wird dir nichts anderes übrig bleiben, als den ganzen Sommer und die nächsten Sommer fleissig zu sein.:grins:

    Ich hab gut lachen, keine Probleme mit dem Zeugs.

    lg
    Andi
     
    T

    Tbrubaker

    Neuling
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Sehr wirksam gegen Ackerschachtelhalm ist folgende Methode.

    Aus einer Halbliterflasche den Boden abschneiden und einen Loch im Deckel machen. Dies als 'Duschkabine, auf deinem Spritzgerät montieren. Nachdem die Pflanzen mindestens 15 cm gross sind, ordentlich mit DICAMBA einzeln einduschen. Da die Blätter sehr klein und waxartig sind, muß die Pflanze ensprechend groß sein um ausreichende Herbizidmengen aufzunehmen.

    Mit der Spritzschutzhaube vermeidest du Kollateralschäden an benachbarten Pflanzen. DICAMBA wird über die Blattoberfläche aufgenommen und nicht über die Würzeln. Roundup funktioniert leider nicht für diese Pflanze. AS Pflanzen werden von Roundup oft nur geschwächt und nicht ganz vernichtet.

    Wichtig! Die Pflanzen komplett absterben lassen und dunkel werden lassen. Nicht vorher rupfen, da der Herbizid über die Blätter iaufgenommen und in der ganzen Pflanze bis zum Wurzel verteilt werden muss. Sonst stirbt der Wurzel nicht ab und man kann in 3-4 Wochen die nächste Planze an der gleichen Stelle bekämpfen. Wenm mann dies präzise macht und dabei bleibt über 1-2 Jahren gehen die Pflanzen stark zurück, zumindest bei mir. Ganz weg nicht, aber es kommen immer weniger nach. Ausrupfen oder Abschneiden ist über lange sicht zwecklos. Auf keinen Fall kompostieren. Damit wird das Zeug im ganzen Garten verteilt. Viel Glück!
     
    K

    kalleg

    Mitglied
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen - @ Ringelblümchen

    Tja, die Wurzeln von dem Teufelszeug reichen bis in 2 m Tiefe!

    Ist ein wahres Kreuz, denn sogar Wurzelbruchstücke reichen zur Vermehrung aus (ähnlich wie bei der Qecke).

    Leidensgenosse kalleg:(

    Lies 'mal bei WIKIPEDIA:
     
    D

    Desperado

    Mitglied
    AW: Ackerschachtelhalm bekämpfen

    Hallo,

    ich hab jetzt nicht alles gelesen, wo ihr den Schachtelhalm genau habt, aber diese MCPA-Mittel (z.B. Banvel M), die für den Rasen gehören, sollten gegen Ackerschachtelhalm helfen.

    lg
    Andi

    Richtig!

    Gegen Wurzelunkräuter wie den Ackerschachtelhalm brauchst Du einen Wuchsstoff wie MCPA (ist auch ein sehr gutes Mittel gegen Disteln und Winden aller Art).

    So viel ich weiß, gibt es diesen Wirkstoff für den Privatanwender/Nicht-Landwirt aber nur in Verbindung mit Dicamba (für die Rasenpflege) zu kaufen. Solo als U46 M-fluid ist es für den Privatanwender wohl nicht zugelassen. Macht aber nichts - dann nimmt man halt das Kombiprodukt (Banvel M), das durch das Dicamba auch sehr gut gegen Ampfer hilft.

    Das Mittel ist sehr umweltverträglich. Allerdings sollte man achtgeben, dass man keine wuchsstoffempfindlichen Nutzpflanzen trifft.
     
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