Wie oft Fische in einem warmen Winter füttern?

GHOST.Rider

GHOST.Rider

Mitglied
Hallo,

der diesjährge Winter ist ja mal wieder kein richtiger. Viel zu warm und unser Gartenteich war nur zwei mal für wenige Tage zugefroren.
Die Fische (Moderlieschen) halten auch keinen "Winterschlaf" wie in Jahren, in denen es sehr kalt ist. Wo man sie dann nur selten mal sieht wenn man ins Wasser schaut, weil sie alle am Grund vor sich hindösen. Aber diesen Winter sind sie recht munter und ziehen täglich ihre Runden.

Früher wurden sie nie im Winter gefüttert, aber jetzt wo sie halbwegs aktiv sind, bekommen sie einmal in der Woche Flockenfutter. Reicht das aus? Sollte man mehr geben? Wie ist es allgemein eigentlich so mit dem Fischefüttern im Winter?

Und noch was. Unsere bekommen "Flockenfutter für kleinere Teichfische". Es gibt zwei größere Firmen, von denen man hauptsächlich im Handel solches findet. Die kleinsten Größen, die ich dabei immer sehe, sind 1-Liter-Dosen. Gibt's die nicht vielleicht auch in kleiner? Unsere Fischlies brauchen nicht sehr viel, da würde 1 Liter bestimmt 5 Jahre halten, aber spätestens nach 2 Jahren sind doch wahrscheinlich viele der Vitamine in den Flocken tot…

Grüße,
Christopher
 
  • M

    maryrose

    Guest
    Hallo Christopher,
    darf ich dich fragen, warum du die Moderlieschen überhaupt fütterst?
    In unserem unteren Teich haben wir vor fast 30 Jahren welche eingesetzt, die haben noch nie Futter bekommen - auch nicht, wenn das Wasser wärmer ist.
    Es kommt natürlich darauf an, wie dein Teich angelegt ist: eher Naturteich oder eher weniger Pflanzen-bestückt?
    Moderlieschen sind wirklich nicht auf Fütterung angewiesen, sie ernähen sich von allem, was der TEich auf natürliche Art und Weise so von sich gibt:Kleinkrebsen, Algen, sich zersetzende Unterwasserpflanzen, Insekten und deren Larven ( interessant: sie fressen mit Vorliebe Schnackenlarven:D)
    Ich hab sie eher als Teichputzer kennen gelernt als als Fischfutterverzeher. Und: was ganz wichtig ist: Wenn sie nicht gefüttert werden, vermehren sie sich auch nicht so stark.
    (Ich füttere auch die Goldfische im anderen Teich nicht- und die leben auch munter vor sich hin...)
    Ich würde mir, wenn das TEichleben sonst stimmt, keine größeren Gedanken machen.

    LG
    maryrose
     
    Heide

    Heide

    Foren-Urgestein
    Ich hab hier oben in Dithmarschen gelernt,
    ab 10 Grad Wassertemperatur werden Teichfische nicht mehr gefuettert.
    Unsre Fischis sind in der sogenannten Winterstarre.
     
  • jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Heide,
    so pauschal kann man das nicht sagen, meine Fische, alles Koi, sind
    kaum in der Winterruhe gewesen, und haben durch die Schwimmerei natürlich auch Energie verbraucht.
    Wenn ein künstlicher Teich keine Nahrung mehr hergibt, muß man einfach zufüttern,
    da sie sonst im Frühjahr am EMS - Syndrom ( Energiemangelsyndrom) erkranken,
    bzw. eingehen können.
    Meine Fische sind teilweise über 20 - 30 Jahre alt, und kommen an ihre angestammte
    Futterstelle, auch jetzt noch .
    Sie bekommen dann Sinkfutter, weil Karpfen ja gründeln.
    So magern sie nicht zu sehr ab, und bisher ist auch noch keiner gestorben :)
     
  • Heide

    Heide

    Foren-Urgestein
    Jolantha, teilweise hast Du Recht.
    Ich hab leider keine Kois mehr, die hat sich der Reiher geholt :schimpf:
    Aber kleine Karpfen,Goldis, Orfen, Moderlieschen und Rotaugen teilen sich momentan mit Aalen den Teich.
    Ich hab im November nochmal Futter gegeben, als es relativ warm war,
    aber es wurde kaum was angenommen.
    Ich hab Vorgestern nochmal gemessen, bei 5 Grad frisst kein Fisch mehr.
     
  • GHOST.Rider

    GHOST.Rider

    Mitglied
    Danke erst mal an alle für's antworten. :)

    @jolantha: Die Seite über die Moderlieschen hatte ich noch nicht gesehen. Die ist sehr informativ. Das meiste wusste ich zwar schon, aber ein paar Dinge waren mir auch neu.

    @maryrose: Der Teich ist schon einige Jahre alt und bis zum vergangenen Sommer hatten wir die Fische auch nie gefüttert.
    Dann haben wir im vergangenen Jahr den Teich aber etwas vergrößert, alle Pflanzen rausgenommen, die wieder etwas verkleinert, und neue Folie verlegt.
    Der Bewuchs war bis zum Winter noch nicht üppig genug und Algen und anderes "Schwebezeug" ist bis jetzt auch kaum drin.
    Darum dachte ich, tue ich unseren recht aktiven Rackern ab dem Herbst nun mal alle ein bis eineinhalb Wochen etwas Futterflocken auf's Wasser streuen.
    Die putzen das jedesmal auch mit Begeisterung ruckzuck weg. :D
     
    H

    Highlaender

    Guest
    So lange die fressen würd ich füttern. Nur mußt du die Wasserwerte beobachten.
     
    M

    MacKoi

    Neuling
    Übrigens, Kleinfische im Teich kann man auch mit ganz normalem Fisch-Flockenfutter füttern. Da reicht für gelegentliches Zufüttern auch eine kleine Dose.
     
  • F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Als ich noch Fische im Teich hatte gab es höchstens mal im Sommer ein bisschen "Zufütterung" und dann meistens Lebendfutter wie Wasserflöhe oder weiße Mückenlarven. Und auch frühestens wenn dauerhaft mindestens 12 Grad Wassertemperatur vorlag.

    So ein Flockenfutter wie TetraMin gab es auch zu meiner Aquariumzeit nie, hab immer hochwertigeres oder Lebend- bzw. Frostfutter gekauft.
     
    GHOST.Rider

    GHOST.Rider

    Mitglied
    Lebend- und Frostfutter ist ganz bestimmt besser, aber ich denke bei uns wird es mit ein paar mal Flockenfutter geben auch okay sein.

    Mein Vater hatte auch mal ein Aquarium, daher kenne ich mich ein ganz klein wenig mit Fischfutter aus. Der hatte aber selber meistens auch nur Flocken gegeben.
    Ich sag jetzt einfach mal 70% Flockenfutter und der Rest war dann so was wie gefrorene Mückenlarven, irgendwelche kleinen Krebse und Krill.
    Mmmmh, ich krieg richtig Appetit, wenn ich das so schreibe. ;)
     
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