Wühlmäuse ohne Gift vertreiben: Welche Möglichkeiten gibt es?

Scarlet

Scarlet

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Seit dem Sommer 2019 hab ich Wühlmäuse im Garten und in den Gemüsebeeten mag ich sie gar nicht haben. Ich habe nun beschlossen, dass ich trotz meiner schönen und mühsam gemachten Beete, auf Hochbeete umsatteln werde, denn es nutzt einfach nix. Im Hof ist es nun besser geworden, da meine beiden Hundedamen begnadete Mäusejägerinnen sind, allerdings da wo der Abgrenzungszaun steht und die Vogelfutterstelle ist, da beginnt es mit der Plage, von der Grasfläche bzw. von den Gemüsebeeten und der Aufschüttung am Erdkeller möchte ich in tiefem Schweigen versinken, bevor mir vor Ärger der Hals platzt. Wie kann ich diese Biester sonst noch vertreiben.

Klar es wird besser werden, wenn ich im Frühling endlich mein Grundstück komplett umzäunt habe und die Hunde das ganze Grundstück zur Verfügung haben, aber so schnell werden sie nicht alle erwischen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Wühlmäuse ohne Gift zu vertreiben..... und Holunderblätter in die Löcher zu stecken hab ich schon versucht, so viele Holunderblätter gibt es jetzt gerade nicht mehr.
 
  • Hibiskusfreak

    Hibiskusfreak

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    Erfolg hatte ich (allerdings nicht langfristig) mit in Möbelpolitur getränkte Stofffetzen, die ich in erkennbare "Eingänge" stopfte. Die guten Futterangebote sind dann für eine Rückkehr verantwortlich.
     
    Kappesbuur

    Kappesbuur

    Mitglied
    Bei uns schwören die Alten auf hochprozentigen Alkohol, Essigessenz oder Buttersäure.
    Auf einen Lappen geben, und in die Löcher stopfen.
    Dauerhaft, aber nicht ganz einfach anzuwenden (und bei Hunden nicht ungefährlich),
    sind Schussfallen wie von Auber.
     
    jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Bei mir gibt es nicht nur Wühlmäuse, sonder auch normale Feldmäuse, Rötelmäuse , Waldmäuse
    und Hausmäuse im Schuppen.

    Ich rege mich ganz einfach nicht mehr auf , und mache gar nichts dagegen.
    Im Laufe der letzten 20 Jahre habe ich festgestellt, daß sich das irgendwie von alleine regelt.
    Mal sind es bedeutend weniger Mäuse, und manche Jahre habe ich das Gefühl, alle Mäuse dieser
    Welt wohnen bei mir.
    Dieses Jahr hatte ich wenig Probleme mit den Wühlmäusen, dafür hat aber Mr. Maulwurf sich
    angstrengt , aus meiner Rasenfläche die Rocky Mountains zu zaubern.
    Die Berge schlämme ich einfach wieder ein, und im Frühjahr ist wieder alles normal. :sneaky:
     
  • perle1147

    perle1147

    Mitglied
    gehört nicht zur Frage, aber: kann es sein, dass wir dich seeeehr lange vermisst haben? Oder verwechsle ich da etwas?

    habs gerade in einem anderen Thread gelesen! Ich freue mich sehr, dass du dich wieder meldest
     
  • Beates-Garten

    Beates-Garten

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    Ich gieße auch immer diverse Jauchen Brennnesseljauche oder Jauche aus Rhabarber- oder Holunderblättern in die Mäusegänge, das hilft insofern, dass die Mäuse ein Stückchen weiterziehen.
    Außerdem stopfe ich die :poop: von meinen Katzen (bei Dir vielleicht von den Hunden) in die Gänge. Auf alle Fälle mögen die Mäuse wohl keine stinkende "Mäusewohnung" und es hilft, man muss halt nur auf dem Laufenden bleiben und jeden neuen Gang, den man entdeckt, mit Stinkbomben oder Stinkjauche versehen
     
  • G

    Gartentomate

    Mitglied
    Buttersäure habe ich auch mal erfolglos eingesetzt. Eine Kugel Küchenpapier geknüllt, gut getränkt und in die Gänge verteilt. Hat am Ende nix gebracht, die haben neue Gänge drumherum gegraben.
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Ich dachte, die Vergrämung sollte ohne Gift erfolgen? Lest euch das Sicherheitsdatenblatt zur Buttersäure durch und bitte, lasst danach die Finger von dem Zeug. Buttersäure ist nicht gut für Mensch und Garten.


    Unsere Wühlmaus-ärmste Zeit war im Garten, als wir ein Wiesel zu Gast hatten. Ich weiß ja, dass man ein Wiesel nicht bestellen kann, aber ich denke, dass deine Hunde, @Scarlet , bestimmt eine ebenso gute Arbeit leisten werden.


    edit: Link zum Sicherheitsdatenblatt eingefügt
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Scarlet

    Scarlet

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    Bei uns schwören die Alten auf hochprozentigen Alkohol, Essigessenz oder Buttersäure.
    Auf einen Lappen geben, und in die Löcher stopfen.
    Dauerhaft, aber nicht ganz einfach anzuwenden (und bei Hunden nicht ungefährlich),
    sind Schussfallen wie von Auber.
    Von den Schussfallen hab ich schon gehört, doch wegen der Hunde und vor allem Samira hat Schussangst, möchte ich die nicht wirklich einsetzen. Hochprozentiger Alkohol ist mir dafür zu teuer, doch mit Essigessenz könnte ich es mal versuchen, danke für den Tipp.


    Bei mir gibt es nicht nur Wühlmäuse, sonder auch normale Feldmäuse, Rötelmäuse , Waldmäuse
    und Hausmäuse im Schuppen.


    Ich rege mich ganz einfach nicht mehr auf , und mache gar nichts dagegen.
    Im Laufe der letzten 20 Jahre habe ich festgestellt, daß sich das irgendwie von alleine regelt.
    Mal sind es bedeutend weniger Mäuse, und manche Jahre habe ich das Gefühl, alle Mäuse dieser
    Welt wohnen bei mir.
    Dieses Jahr hatte ich wenig Probleme mit den Wühlmäusen, dafür hat aber Mr. Maulwurf sich
    angstrengt , aus meiner Rasenfläche die Rocky Mountains zu zaubern.
    Die Berge schlämme ich einfach wieder ein, und im Frühjahr ist wieder alles normal. :sneaky:
    Ach Jola...... *ggg* die anderen Mäusearten sind mir ziemlich schnuppe, die wohnen hier ja auch. Feldmäuse sind ja auch putzig anzusehen, mit den Hausmäusen bin ich nicht ganz so glücklich, aber ich toleriere sie. Die Wühlmäuse sind schon arg, denn ich hätte wunderschöne Sellerieknollen gehabt, leider blieb nur das Grün oben und ein grad ein Viertel der Knolle, der Rest war Mäusefutter. Im ganzen Ort hier wird geklagt über massive Wühlmausplage, es geht nicht nur mir so. Einige haben eben umgestellt auf Hochbeete, werde ich wohl auch tun. Dabei habe ich sooooo geackert, meine Gemüsebeete so mit Kieselsteinumrandung anzulegen.


    Ich gieße auch immer diverse Jauchen Brennnesseljauche oder Jauche aus Rhabarber- oder Holunderblättern in die Mäusegänge, das hilft insofern, dass die Mäuse ein Stückchen weiterziehen.
    Außerdem stopfe ich die :poop: von meinen Katzen (bei Dir vielleicht von den Hunden) in die Gänge. Auf alle Fälle mögen die Mäuse wohl keine stinkende "Mäusewohnung" und es hilft, man muss halt nur auf dem Laufenden bleiben und jeden neuen Gang, den man entdeckt, mit Stinkbomben oder Stinkjauche versehen
    Danke, mit den Jauchen werde ich es auch mal probieren, Brennessel und Holunder ist ja hier schon zu finden und der Tipp mit Hundekot ist auch nicht zu verachten.


    Ich dachte, die Vergrämung sollte ohne Gift erfolgen? Lest euch das Sicherheitsdatenblatt zur Buttersäure durch und bitte, lasst danach die Finger von dem Zeug. Buttersäure ist nicht gut für Mensch und Garten.


    Unsere Wühlmaus-ärmste Zeit war im Garten, als wir ein Wiesel zu Gast hatten. Ich weiß ja, dass man ein Wiesel nicht bestellen kann, aber ich denke, dass deine Hunde, @Scarlet , bestimmt eine ebenso gute Arbeit leisten werden.


    edit: Link zum Sicherheitsdatenblatt eingefügt
    Och ein Wiesel wäre nett, dürften auch mehrere sein, doch leider sehen das meine Hunde sicher nicht so.
     
    scilla

    scilla

    Mitglied
    ich habe einen Stab in die Erde gesteckt ...und eine Plastikflasche obendrauf...habe ich irgendwo gelesen ...den Wühlmäusen ist es anschneindend wirkliich zu aufregend....
     
  • Pyromella

    Pyromella

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    ich habe einen Stab in die Erde gesteckt ...und eine Plastikflasche obendrauf...habe ich irgendwo gelesen ...den Wühlmäusen ist es anschneindend wirkliich zu aufregend....
    Dann hattest du Wühlmäuse, die deutlich empfindlicher sind, als die Gruppen, die bei uns sich die Mägen vollschlagen. Windräder, halb eingegrabene Flaschen über die der Wind streicht und was es noch für lustige Konstruktionen gibt, um Vibrationen zu erzeugen, haben unsere Wühlmäuse nie interessiert.

    Kaiserkronen, die sie angeblich vertreiben sollten, haben sie gefressen, Knoblauch genauso.

    Ob die Holunderstücke, die mein Vater den Kartoffeln ins Pflanzloch legt, wirklich die Wühlmäuse abhalten, oder ob es Zufall ist, dass wenigstens die Kartoffeln in den letzten Jahren nicht gefressen wurden, weiß ich nicht.
     
    Tubi

    Tubi

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    Wenn es 100 % sicher ist, dass es Wühlmäuse sind und ich nicht außerdem auch einen Maulwurf im Garten habe, stelle ich Schlagfallen auf. Ob das für Hunde gefährlich ist, weiß ich nicht.
     
    Wachtlerhof

    Wachtlerhof

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    Hatten vor vielen Jahren mal in unserer ETW auf dem Balkon im 2ten Stock Mäuse. Hatte seinerzeit auch eine Schlagfalle aufgestellt. Dann hab ich darin ein Vögelchen gefunden. Seither mach ich das nicht mehr.
     
    Gartenfreund1985

    Gartenfreund1985

    Mitglied
    Welche Möglichkeiten gibt es, Wühlmäuse ohne Gift zu vertreiben.....
    Möchtest du die Wühlmäuse nur vertreiben oder dezimieren?
    "Nur" vertreiben ist nicht so einfach, besonders bei großen Grundstücken und Nachbarwiesen/Wälder wo sie immer wieder kommen.

    Wenn du den Bestand dauerhaft dezimieren möchtest fällt schonmal Gift wegen den Haustieren aus.

    Schussfallen sind relativ teuer und sehr vorsichtig zum Einstellen, zudem ist die Gefahr das sich Haustiere/ Kleinkinder beim ausgraben verletzen können, bei der Schussfalle wird zwar keine Patrone abgeschossen aber eine Druckwelle welche bei der Explosion entsteht und die Tiere schnell töten bzw Mensch oder Haustiere auch verletzen können.

    Dann gibts noch Fallen wie TopCat(eher teuer), bayrische Bügelfalle oder verschiedene Zangenfallen, relativ günstig und wenn man den Bereich von der Falle mit einen Maurertrog abdeckt und oben drauf noch einen Sandsack/Gewicht auch nicht so gefährlich für Haustiere.

    Dann gebe es noch die Möglichkeit von einen Gärtnerverein einen Wühlmausvergaser je nach Angebot auszuleihen, schnelle Anwendung und sicher.

    Wenn du den Tieren kein leid antun möchtest gibt es auch noch Lebenfallen, aber hier musst du die Tiere schon weit entfernt wieder aussetzen.

    mfg
     
    Tubi

    Tubi

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    Hatten vor vielen Jahren mal in unserer ETW auf dem Balkon im 2ten Stock Mäuse. Hatte seinerzeit auch eine Schlagfalle aufgestellt. Dann hab ich darin ein Vögelchen gefunden. Seither mach ich das nicht mehr.
    Ich meine so eine Falle wie @Gartenfreund1985 beschreibt. TopCat, eine Röhrenschlagfalle. Wenn man da einen Eimer drüber stellt, findet sie kein Vogel.
     
    Scarlet

    Scarlet

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    OK, danke für die Tipps, dann werde ich mal meine Mäusefallen aufstellen auf Bereichen, wo die Hunde nicht hinkommen. Wie gesagt, so sind sie mir ziemlich egal, jedoch in meinen Gemüsebeeten will ich sie nicht haben und irgendwann möchte ich doch meinen Erdkeller nutzen, was mit Mäusen in der Menge am Grundstücke nicht so der Bringer ist.
     
    Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    Ich dachte, es geht um Schlagfallen für Wühlmäuse? Da tue ich überhaupt nichts rein.
    In Mäusefallen tue ich ein Stück Marzipan, was man zum Backen nimmt. Abgelaufenes Zeug.
     
    M

    meiermama

    Mitglied
    Hallo,
    schön, dass du wieder da bist.

    Irgendwas versucht immer einen im Garten zu ärgern.
    Mal sind es die Vögel, die genau die Sachen an- oder auffressen, die man viel lieber selber haben möchte, aber...

    Wühlmäuse sind auch solche Plagegeister, die oben und unten im Boden fressen was ihnen in den Weg kommt.

    .. hast du es schon einmal von dem Mittel WÜHLMAUS gehört??
    schau einmal auf diese Seite,
    Wühlmaus, Homeoplant - Narayana Verlag

    ich habe mit dem Schneckenmittel -- Helix Tosta -- von da sehr gute Erfahrungen gemacht.

    lG Meiermama
     
    Palmlilie

    Palmlilie

    Neuling
    Wir hatten/haben auch viele Wühlmäuse und konnten zusehen wie Gemüse und Blumen nach unten gezogen wurden.
    Alles mögliche haben wir versucht, nichts hatte etwas gebracht.
    Dann begannen wir bei allen Neuanpflazungen die Wurzeln und Beete in Hasendraht zu packen. Das hatte geholfen.
    Wir haben einen riesigen Garten und kaum noch Probleme.
     
    Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    @Palmlilie , verstehe ich dich richtig, ihr habt die ganzen Beete eingepackt? Wie habt ihr das für einjähriges Gemüse gemacht, da muss man ja hacken und graben können?
     
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