(Bild: pixelio.de / Andreas Morlok) Die Vorteile von so genannten Ökohäusern liegen auf der Hand. Auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein haben mag, als sei gesundes Bauen und Wohnen etwa zehn bis 15 Prozent teurer im Vergleich zum konventionellen Bau, kommen die Bewohner eines baubiologisch errichteten Hauses trotzdem voll auf ihre Kosten. Denn schließlich sollte auch die Wohnqualität beachtet werden. Außerdem hat man meist an baubiologischen Baustoffen und Einrichtungsgegenständen ein Leben lang seine Freude.
Natürlich fängt das biologische Bauen bereits beim Baustoff für das Haus an. Ökohäuser verwenden meist natürliche Rohstoffe wie Holz, Ziegel oder Lehm. Anstelle von Betondecken zieht man beim Ökohaus Holzdecken für die Geschosstrennung ein. Der Holzschutz ist dann natürlich nicht chemischer Art wie beim konventionellen Bau, sondern natürlich Art wie zum Beispiel Borsalz. Die Fassade kann dank Mineralfarbe “atmen”. Schimmelbildung lässt sich dadurch sowie auch durch ein konsequentes Lüften vermeiden. Zimmerwände werden im “gesunden” Haus mit Lehm- oder Kalk verputzt und nicht mit Tapeten dekoriert. Beim Fußbodenbelag hat man an Materialien wie Echtholzparkett, Linoleum oder Kork deutlich länger Freude als an Laminat oder PVC. ƒhnliches gilt auch im Bereich der Wohntextilen, wie Gardinen, Matratzen, Bettzeug und so weiter dabei finden im Ökohaus nur natürliche Stoffe Verwendung. Im Konventionellen Bau werden oft Fenster, Türen und Möbel aus Kunststoff(en) verwendet hingegen sind diese Bau- und Einrichtungsgegenstände im baubiologen Haus aus Holz. In Sachen Farbe kommen statt der lösmittelhaltigen Farben beim konventionellen Haus im ökologischen Haus nur lösemittelfreie Naturfarben an den Pinsel.
Bei den Baustoffen sollte man auf regionale, baubiologische Produkte achten. Denn wenn die Transportwege zu groß werden, dann werden die ökologischen Aspekte doch infrage gestellt. Auf jeden Fall ist ein ökologisch errichtetes Haus nachhaltiger und gesünder.

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