Gartenzaun aus Naturmaterial
(Bild: pixelio.de / Paul-Georg Meister) Als Werkstoff rund um Haus und Garten ist das Naturprodukt Holz sehr beliebt. Je nach Design der Gartenbegrenzung wirkt diese auch keineswegs spießig, sondern sogar eher modern und auf jeden Fall ökologisch. Allerdings hinterlassen mit der Zeit Wind und Wetter ihre Spuren auf einem hölzernen Gartenzaun. Daher sollte man bei der Auswahl der Holzart auf besonders hartes und beständiges Holz achten.
Langlebig
Als sehr widerstandsfähig und langlebig gilt bereits seit der Antike das Holz der Edelkastanie. Diese Holzart der bei uns heimischen Baumart erfreut sich als Zaunholz in der letzten Zeit steigender Beliebtheit, insbesondere bei Menschen mit hohem Umweltbewusstsein. Denn in Punkto Widerstandsfähigkeit kann sich das Holz der Kastanie durchaus mit den beliebten Tropenhölzern messen und muss nicht um den halben Globus verschifft werden. Auch ohne Anstrich hält es dem Wind und Wetter bis zu zehn bis 15 Jahre stand. Durch den hohen Gehalt an Gerbstoffen haben selbst Pilzangriffe nur geringe Chancen dem Holz etwas anzuhaben. Schick sieht zum Beispiel ein Zaun mit senkrechten Stein oder Betonpfeilern die als Halt für zwei waagrecht übereinander angebrachte runde dicke Holzstangen dienen.
Frisches Grün
Vergleichbar pflegeleicht und dabei auch noch preiswert ist Weidenholz. So kann etwa ein Gerüst aus mindestens sechs Zentimeter starken Pfählen die flexiblen und dekorativ geflochtenen Weidenruten zusammen halten und dem Ganzen Standfestigkeit und Stärke verleihen. Gepflanzte Weiden, die rasch anwachsen und schnell austreiben sorgen innerhalb kurzer Zeit für einen grünen Sichtschutz.
Bunte Farbe für den Zaun
Der klassische Holzzaun, etwa aus Fichten- oder Kiefernholz, benötigt natürlich auch regelmäßige Pflege und wirkt mit einer frischen Farbe wie beispielsweise Blau gleich noch viel lebendiger. Um so eine Grundstücksbegrenzung wieder auf Vordermann zu bringen braucht man natürlich etwas Zeit. Denn zuerst gilt es verhärtete Beläge auf dem Holz mit einer Bürste zu entfernen. Anschließend kann man entsprechende Latten mit einem Grünbelag-Entferner reinigen. Dazu trägt man das Mittel mit einem Pinsel auf. Nach der auf dem Produkt, das im Bau- oder Gartenmarkt erhältlich ist, angegebenen Einwirkzeit sollte man die Belagreste abbürsten. Dann werden die Oberflächen soweit abgeschliffen bis gesundes Holz zum Vorschein kommt. Ehe man mit der Grundierung beginnt sollte der Untergrund sauber, trocken sowie frei von Wachs, Öl und Fett sein. Bei der Grundierung sollte man die Angaben des Herstellers beachten. In den meisten Fällen ist dieie gleichmäßig und nicht zu dick mit einem Pinsel aufzutragen und sollte anschließend 24 Stunden trocknen. Danach kann man den Zaun mit einer speziellen Zaun-Farbe streichen. Für eine besonders gute Haltbarkeit empfiehlt es sich nach einer Trocknungszeit von einem Tag den Zaun noch ein zweites Mal mit der Farbe oder der Holzschutz-Lasur zu streichen.