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Giftige Pflanzen - Giftpflanzen im Überblick |
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Gartenpflege -
Pflanzen pflegen / Pflege - Hobby
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Giftige Pflanzen - Giftpflanzen im ÜberblickEs gibt eine Reihe von giftigen Pflanzen in Deutschland. Eine Vergiftung durch Pflanzen erfolgt durch die Aufnahme des Pflanzenmaterials durch den Mund in den Verdauungstrakt. Bei manchen Pflanzen führt selbst eine Berührung schon zu deutlichen Hautirritationen. Nur bei wenigen Pflanzen sind durch Kontakt mit dem Pflanzensaft Vergiftungserscheinungen zu bemerken, wenn, dann machen sich diese in Form eines Taubheitsgefühls bemerkbar.
Jedoch können einzelne giftige Pflanzenteile zum Beispiel nach dem Abkochen auch verzehrt werden und sind sogar genießbar. Manche Pflanzen gehören zu der Gruppe der Heilpflanzen, allein aufgrund der Tatsache, dass sie Giftpflanzen sind. Unter
entsprechender Verwendung kann dieses Gift dann auch heilend wirken.
In Europa sind unzählige Giftpflanzen zu verzeichnen, allein schon 50 Pflanzengruppen giftiger Pflanzen sind bekannt, so dass man gar nicht sämtliche giftigen Pflanzen aufzählen kann.
Zu der Gruppe der giftigen Pflanzen gehören in jedem Fall Alpenveilchen, Bärenklau, Bilsenkraut, Blauregen, Christrose, Eiben, Einbeere, Engelstrompete, Eisenhut, Gefleckter Schierling, Herbstzeitlose, Hundspetersilie, Stinkende Nieswurz, Rhododendron, Seidelbast, Stechapfel, Tollkirsche, Wasserschierling sowie Wunderbaum und viele mehr. Teilweise gehören diese Pflanzen zu der Gruppe der sehr giftigen Pflanzenarten, teilweise sind sie aber auch nur geringfügig giftig.
Bereits zwei Früchte der Tollkirsche können für einen kleinen Kinderkörper tödlich wirken, beim Goldregen reichen 3-4 Früchte zur Tötung eines Kindes aus. Es ist daher angebracht, Kinder von solchen Pflanzen stets fernzuhalten. Aber wenn das Kind dann doch einmal Früchte von giftigen Pflanzen verschluckt und Vergiftungsanzeichen zeigt, dies können Übelkeit und Benommenheit seien, sollte das Kind sofort ins Krankenhaus gebracht werden, ist dies nicht möglich, sollte sofort der Notarzt gerufen werden.
Ein Hausmittel zur ersten Hilfe bei nicht so giftigen Pflanzen kann Medizinkohle sein. Diese bindet das Gift, so dass es beim nächsten Stuhlgang ausgeschieden werden kann.
Bei nicht ganz so giftigen Pflanzen reicht es auch manchmal aus, Wasser ohne Kohlensäure zu trinken, dieses verdünnt das Gift und löst es so von den verschiedenen Schleimhäuten.
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