Ist Farn giftig?
Grundsätzlich sind erst einmal alle Farne giftig, allerdings verschieden stark. Die meisten Farne sind nicht sonderlich giftig. Was ganz wichtig ist: die toxische Wirkung wird durch Alkohol verstärkt.
Der Adlerfarn ist in Deutschland der giftigste von allen. Man ... sollte seine Sporen nicht einatmen. Das darin enthaltene Enzym Thiaminase ist hochgiftig und steht in Verdacht, unser Knochenmark anzugreifen und krebserregend zu wirken. Auch die Blätter sollte man nicht essen, auch wenn junger Adlerfarn, der noch keine Sporen ausgebildet hat, in Japan, Neuseeland und den USA als Delikatesse gilt.
Wurmfarn wurde früher für Wurmkuren eingesetzt. Seine giftigen Inhaltsstoffe (Aspidinol, Filicin, Thiaminase) wirken gegen Bandwürmer. Allerdings waren die Dosen oft tödlich. Heute wird der Wurmfarn nicht mehr für diese Zwecke eingesetzt.
Farne sind vor allem auch giftig für Haustiere wie Katzen, Hunde und Meerschweinchen. Großtiere wie Kühe oder Pferde können auch erkranken. Farne wachsen gern an Waldrändern, da wo die Pflanzenfresser gern grasen.
Es gibt etliche alte ...
Hausmittel die aus Farnen hergestellt werden. Man sollte unbedingt auf Selbstversuche verzichten. Heute ist die Medizin weiter und was vor Jahrzehnten als gut galt, ist heute erwiesener Maßen schädlich.
Äußerlich angewendet ist Farn ungiftig. Als Tinktur kommt er bei Rheuma, Gicht, Krämpfen und anderen Schmerzen zum Einsatz. Auch bei Wadenkrämpfen und Problemen mit Krampfadern wirkt diese. Farnkraut hat sich auch bei krampfhaften Kopfschmerzen bewährt.
Farne sollte man also auf keinem Fall essen, egal ob es sich um den hochgiftigen Adlerfarn oder einen anderen Vertreter dieser Gattung handelt. Auch wenn sie nicht giftig sind, können sie doch Unwohlsein, Durchfall und Erbrechen auslösen.
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