| Ist der Weihnachtsstern giftig? |
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Ist der Weihnachtsstern giftig?Der Weihnachtsstern ist eine beliebte Zimmerpflanze. Ihr lateinischer Name Euphorbia pulcherrima heißt übersetzt „Schönste Wolfsmilch“. Das trifft auch wirklich zu. Der Name sagt es schon, der Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und diese sind eigentlich giftig. Allerdings ist der bei uns erhältliche Weihnachtsstern nicht giftig. Zwar kommt es seltener zu Vergiftungen nach dem Verzehr, sondern hauptsächlich durch den Hautkontakt zu der Milch. Bei Aufnahme dieser durch den Mund kann es allerdings zu vergiftungsähnlichen Erscheinungen und Verdauungsstörungen kommen.Die hautreizenden Bestandteile sind so genannte Diterpene. ...
Sie kommen aber nur in den Wildformen der Pflanze vor. Was wir bei uns zur Weihnachtszeit zu kaufen bekommen, sind besondere Züchtungen und bei denen sind Diterpene nicht nachweisbar. Trotzdem sind auch diese Pflanzen nicht ganz ungefährlich, vor allem für Kinder und Haustiere. Sie sind zwar als harmlos eingestuft, sollten aber nicht verzehrt werden. Nach Aufnahme großer Mengen der Pflanze kann es zu Schleimhautreizungen und Bauchschmerzen kommen.Tiere reagieren anders auf Pflanzengifte, in der Regel empfindlicher. Hunde, Katzen, Nager und Vögel können ebenfalls Schleimhautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden mit Krämpfen und oft blutigen Durchfall bekommen. Auch sind ein Absinken der Körpertemperatur, Lähmungen, Taumeln, eine Leberschädigung und Herzrhythmusstörungen möglich. Bei kleinen Tieren kann es zu Todesfällen kommen. Man geht in jedem Fall sicher, wen man den Weihnachtsstern für Kinder und Haustiere unerreichbar platziert. Auf Vögel muss man eben in dieser Zeit besonders aufpassen. Auch Katzen können zum Problem werden, vor ihnen ist ja kaum ein Platz sicher. Wenn Sie Unfälle vermeiden wollen, verzichten Sie ihrer Katze zuliebe auf die schöne Pflanze. |
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Zwar kommt es seltener zu Vergiftungen nach dem Verzehr, sondern hauptsächlich durch den Hautkontakt zu der Milch. Bei Aufnahme dieser durch den Mund kann es allerdings zu vergiftungsähnlichen Erscheinungen und Verdauungsstörungen kommen.
