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Welche Zimmerpflanzen sind giftig?

Wer Kinder oder Haustiere hat, sollte sich bei der Pflanzenauswahl gut informieren. Viele Pflanzen enthalten Giftstoffe, ob solche im Garten oder im Haus. Fast alle Pflanzen enthalten wirksame Stoffe, die je nach Dosierung gesund, heilsam, ungenießbar oder sogar giftig sein können.

Pflanzen ...



mit Milchsaft, wie Wolfsmilchgewächse oder Euphorbien enthalten Terpene. Der Stoff kann zu Kopfschmerzen führen. Bei Kontakt mit der Haut kann es zu Hautreizungen kommen.  Wer mit diesen Pflanzen arbeitet, sollte Handschuhe tragen und sich immer gut Hände und Arme waschen. Zu den Pflanzen mit Milchsaft die wir alle kennen gehören der Weihnachtsstern, der Oleander, der Christusdorn, der Gummibaum und viele andere. Kaum ein Haushalt, in dem keine dieser Pflanzen zu finden ist. Ebenfalls ein Kontaktgift enthalten Primeln, vor allem die Becherprimel. Sie sollte man nur mit Handschuhen anfassen.

Eine beliebte Zimmerpflanze ist die Dieffenbachie. Sie ist aber auch eine der giftigsten. Sie enthält Alkaloide, Saphonine, Glycoside und Oxalat. Bei Oxalat ...



reicht schon der Kontakt beim Abstauben der großen Blätter. Das Oxalat schießt wie kleine Nadeln in die Haut und kann zu Entzündungen führen.

Außerdem bekannt, beliebt und giftig sind AlpenveilchenAzaleen, Begonien, Buntwurz, Clivie, Efeutute, Einblatt, einige Ficus-Arten, Flammendes Kätchen, Flamingoblume, Korallenbäumchen, Madagaskarpalme, Palmfarn, Philodendron, Riemenblatt, Ritterstern, Sanseverien und Zimmercalla. Besonders giftig sind die wunderschön blühenden Prachtlilien und Wüstenrosen.

Als reine Vorsichtsmaßnahme sollte man, gerade wenn man Kleinkinder im Haushalt hat, immer medizinische Kohle zur Hand haben. Bei dem Verdacht einer Vergiftung ist es angebracht, den Notarzt zu rufen. Man säubert den Mund und gibt zu trinken, am besten handwarmes Wasser, auf keinem Fall Milch.

Wer Kinder hat, kann diesen nur immer wieder erklären, dass sie keine Pflanzenteile essen dürfen. Bei kleineren Kindern geht man kein Risiko ein, wenn man die Pflanzen außer Reichweite stellt. Bei Haustieren ist das so eine Sache. Hunde und Katzen wissen oft instinktiv, was sie fressen dürfen oder nicht, aber trotzdem kommt es immer wieder mal zu Vergiftungen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der schafft sich keine giftigen Pflanzen an.



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