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Steckzwiebeln stecken - wann setzt man Stuttgarter Riesen?

(Gemüse-)Zwiebeln sind äußerst gesund, sehr schmackhaft und können noch dazu auf unterschiedlichste Weise verwendet werden. Sowohl in der Küche, als auch zu medizinischen Zwecken – der kreativen Phantasie sind da so gut wie keine Grenzen gesetzt.

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Zwiebel zählt zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt und hat ihren Ursprung in mittelasiatischen Regionen.

Seit über 5.000 Jahren wird sie von Genießern, aber auch von Medizinern sehr geschätzt; sie diente seinerzeit sogar als Zahlungsmittel bei den alten Ägyptern, als Grundnahrungsmittel für die Römer sowie als Opfergabe für die Götter.

Eine wichtige Funktion hatte die Zwiebel insbesondere auch zu Zeiten der Pest: die Menschen trugen die Knolle als eine Art Amulett, um sich auf diese Weise vor einer möglichen Ansteckung mit der tödlichen Krankheit zu schützen.

Wissenswertes über Steckzwiebeln

Steckzwiebeln werden als etwa zwei bis drei Zentimeter große Steckzwiebeln gesetzt, welche bereits im Jahr zuvor ausgesät und in Gärtnereien bzw. im ...



Fachhandel durch spezielle Verfahren haltbar gemacht worden sind.

Wissenswert ist im Übrigen, dass eine Steckzwiebel selbst nicht essbar ist; erst die daraus gewachsenen Zwiebeln sind genießbar und somit zum Verzehr geeignet. Eine besonders beliebte Steckzwiebelsorte ist der Stuttgarter Riese. Es handelt sich dabei um eine flachrunde, in sich sehr feste Zwiebelart, die sich durch eine mild-würzige Schärfe auszeichnet.

Gründe genug also für viele Hausfrauen und Hobbygärtner, im Supermarkt oder dem Pflanzencenter bevorzugt Steckzwiebeln dieser Gattung zu kaufen, um diese alsbald im heimischen Garten zu „züchten“.

Ein hilfreicher Tipp aus Großmutters Ratgeber, um zu ermöglichen, dass die frisch gesetzten Steckzwiebeln rascher anwachsen ist, sie am Tag vor dem Einsetzen in abgekochtem Wasser „anzuwässern“ oder in seichtem Regenwasser einzuweichen. Das führt dazu, dass die kleinen Steckzwiebeln sich rascher vollsaugen können und somit besser anwachsen.

Was benötigen Steckzwiebeln

Welche Standorte eignen sich am besten zum Setzen von Steckzwiebeln? Lockere, humusreiche Böden bieten sich zu diesem Zwecke geradezu an. Interessant ist, dass Steckzwiebeln durchaus auch auf altgedüngten Böden in trockener Lage gedeihen können.

Wenn das Erdreich hin und wieder mit phosphor- und kalihaltigem Dünger angereichert wird, verbessert dies übrigens nicht nur die Qualität der späteren Gemüse- bzw. Küchenzwiebeln, sondern sie bleiben im Allgemeinen auch länger frisch. Überhaupt sind Stuttgarter Riesen im Vergleich zu anderen Steckzwiebelarten weitaus besser haltbar und lagerfähig.

Es sollte allerdings vermieden werden, die Steckzwiebeln im Beet einer übermäßigen Sonnenbestrahlung auszusetzen. Denn im Zuge dessen würde das Pflanzgut austrocknen oder unnötig “strapaziert“ werden.

Wichtig ist es in diesem Zusammenhang außerdem, die Steckzwiebeln in etwa acht bis zehn Zentimetern Tiefe in den Boden zu drücken, um dadurch zu verhindern, dass sich über kurz oder lang Vögel und andere Kleintierchen daran gütlich tun.

Wenngleich es zwar empfehlenswert ist, die Steckzwiebeln im Zuge dessen möglichst fest anzudrücken, sollte der Zwiebelkopf jedoch nur mit ein wenig Erde bedeckt werden. Gartenfachleuten zufolge ist es ratsam, Steckzwiebeln in mehreren Reihen sorgfältig nebeneinander zu platzieren; jeweils in einem Abstand von etwa sechs bis acht Zentimetern.zwiebeln2_fl

Regelmäßiges Wässern ist dabei Pflicht, aber ein Zuviel des Guten wiederum kann ein Abfaulen und letztendliches Absterben der Steckzwiebeln verursachen.

Steckzwiebeln, die im Frühling gesetzt werden, können erst im Spätsommer, also ab etwa Anfang bis Mitte September geerntet werden.

Tipp: Wintersteckzwiebeln hingegen benötigen eine um circa eineinhalb Monate kürzere Wachstumszeit. Grundsätzlich gilt, die geernteten Zwiebeln einige Zeit zum Trocknen in die Garage oder im Gartenhaus auszuhängen.

Es schadet den Zwiebeln im Übrigen auch nicht, wenn sie intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Im Gegensatz zur Sonnenempfindlichkeit der Steckzwiebel im Rahmen ihrer Wachstumsphase trägt die Sonne nun sogar zur Qualitätsverbesserung der Zwiebeln bei.



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