Elfenblume, Epimedium - Pflege der Pflanze

Blätter der ElfenblumeDie Elfenblume wurde ursprünglich Sockenblume genannt. Doch wurde dann beschlossen, dass dieser Name der Schönheit der Pflanze nicht gerecht wird und benannte Sie in die Elfenblume um. Zu diesem Namen ist man gekommen, da es so scheint als würden die Blüten kleine Elfen sein, die über den Blättern der Blume schweben.

Sie gehört der Familie der Berberitzengewächse an. Nicht nur die Blüten und das Laub zieren den bepflanzten Raum, die Sockenblume ist auch noch eine große Hilfe bei

der Unkrautverdrängung. Sie benötigt zwar ein wenig Zeit um richtig einzuwachsen, aber bedeckt dann wenn Sie schon eine Weile Eingewachsen ist den Boden vollständig wie ein Laubteppich. Sie erfreut die Gartenbesucher mit dem besonders auffälligen Farbspiel der Blätter. Experten weisen darauf hin, sich die Blüten einmal genauer anzusehen. Diese können bei manchen Arten sogar zweifarbig ausfallen. Der Bund der deutschen Staudengärtner hat diese Blume auf Grund ihrer Schönheit und ihrer Robustheit zur "Staude des Jahres 2014" ausgezeichnet. Somit ist Sie ein Muss für jeden Hobbygärtner geworden. Gerne möchten wir hier die wichtigsten Pflegetipps und Merkmale der Pflanze für Sie zusammentragen. So können Sie leicht entscheiden, ob diese Pflanze das Richtige für Sie ist.

Besonderheiten der Elfenblume
  • der Wuchs der Pflanze ist buschig und weitflächig
  • eine sehr robuste und stark wachsende Pflanze
  • je nach Art gibt es sommer-, winter- und immergrüne Pflanzen
  • blüht von April bis Mai in den Farben Goldgelb, Hellgelb, Weiß, Rosa, Violett und Rot
  • die Blüten und Blätter werden gerne in der Floristik verwendet
  • charakteristische Blütenform, besteht aus 4 inneren und 4 äußeren Blütenblättern
Elfenblume im Garten pflanzen

Die Pflanzung der Elfenblume kann im Frühjahr oder Herbst stattfinden. Setzen Sie hierzu die Pflanzen in einem Abstand von bis zu 20 cm ein. Das Loch sollte nur flach gegraben sein. Pro Quadratmeter sollten Sie 9 Exemplare der Pflanze eingraben. Jeweils ist ein Abstand von bis zu 35 cm ausreichend.
  • Anpflanzen
Die Pflege der Elfenblume ist nicht sehr zeitaufwändig da sie sehr robust ist. Vor allem ist sie sehr konkurrenzstark aber nicht wuchernd. Möglichst im Frühjahr sollten die abgestorbenen Blätter der Pflanze und die abgeblühten Blütenstiele entfernt werden. Im Herbst sollten Sie die Pflanze mit Humus überdecken und das abgestorbene Laub größtenteils aufsammeln. Wenn Ihnen die Elfenblume zu stark wächst dann können Sie einfach die Ausläufer abschneiden.
  • Standort
ElfenblumeDie Elfenblume benötigt eine luftfeuchte Umgebung und dazu einen normalen, durchlässigen Boden in Ihrem Garten. Sie sollte lichtgeschützt stehen, also halbschattig bis schattig. Die Blume verträgt unter Umständen auch mal einige Stunden Sonne, vorausgesetzt es ist ausreichend feuchter Boden vorhanden. Außerdem sollte die
Pflanze besten Falls vor trockenen und kalten Wind geschützt stehen. Da die Wuchshöhe nicht all zu hoch ist, müssen Sie darauf achten, dass diese neben höheren Pflanzen nicht untergeht.
  • Gießen
Wenn die Blumen frisch gepflanzt sind, dann reagieren sie anfällig auf Trockenheit. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert diese ausreichend und regelmäßig zu wässern.
  • Düngen
Torfmull und Lauberde sind eine sehr empfehlenswerte Zugabe. Mit Kompost und Stallmist können sie mulchen um einem Feuchtigkeitsverlust entgegen zu wirken. Für ein starkes und flächendeckendes Wachstum können Sie

einen Langzeitdünger im Frühjahr verwenden.

Elfenblume überwintern

Wenn die Elfenblume frisch gepflanzt wurde, kann sie durch Frost Schaden nehmen. In diesem Fall ist eine Winterabdeckung wie Laub empfehlenswert. Ansonsten ist die Elfenblume eher unempfindlich gegen kalte Temperaturen bis zu -15 °C. Hingegen können Kahlfröste einen Schaden anrichten. Es ist besser die Pflanze nicht zu früh zurückschneiden.

Vermehrung des Epidemiums

Die Vermehrung findet durch Teilung und durch Ausläufern statt. Das sollte im späten Frühjahr, im Anschluss zur Blüte geschehen. Auch im Herbst kann die Vermehrung durch Rhizomschnittlinge oder Wurzelteilung geschehen. Da sich die Teilung der Elfenblume sehr schwierig, ist unerfahrenen Gärtnern hiervon eher abzuraten.

Typisch Krankheiten und Schädlinge

Die Sockenblume ist gegen Krankheiten weitgehend resistent. Die Pflanzen haben manchmal Probleme mit dem Schneckenfraß da sie zur bevorzugten Nahrung der Schnecken gehört. Sie sollten die Blume daher bereits im Frühjahr vor Schnecken schützen. Sammeln Sie hierzu die Schädlinge regelmäßig ab und verteilen Sie Schneckenkorn.

Wissenswertes zur Elfenblume in Kürze

Die Pflanze ist genau das richtige für jeden Hobbygärtner. Das einzige was an dieser Pflanzenart nicht ganz einfach ist, ist die Teilung. Wenn Sie ein schattiges, feuchtes Plätzchen haben, das mit einem schönen Laubteppich bedeckt werden soll und das sogar im Winter gepflegt aussehen soll, dann passt die Elfenblume perfekt zu Ihnen. Sie können somit die sogenannten Problemzonen in Ihrem Garten bepflanzen. Nehmen Sie sich die Zeit und sammeln Sie regelmäßig die Schnecken ab, dann haben Sie lange etwas von dem schönen Farbspiel der Blüten.
  • Wuchs: Höhe 23 - 38 cm
  • Pflanzabstand: 30 - 38 cm
  • Blüte: von Frühjahrsmitte bis Hochsommer
  • Boden: feuchter, sandiger Lehmmischboden
  • Standort: halbschattig
  • Überwinterung: winterhart, meist immergrün
An feuchten, schattigen Standorten bildet Epimedium einen dichten Teppich aus hübsch gefärbten, herzförmigen und oft gezähnten Blättern. Die Blätter sind entsprechend der Jahreszeit gefärbt: im Frühjahr sind sie grün und rosarot unterlaufen, im Sommer dunkler und mit deutlicher Netzänderung und im Herbst schließlich leuchtend gelb, rot, orange- und bronzefarben. Die Mehrzahl der Arten wirft ihr Laub nur in extrem harten Wintern ab. Die gespornten, tellerförmigen Blüten sind weiß, rosa, karminrot, violett, rot oder gelb. Allerdings sind sie bei vielen Arten durch das Blattwerk verdeckt.

Beliebte Arten und Sorten
  • Epimedium alpinum ist eine rot und gelb blühende, bedingt winterharte Art mit grünen und braunrot gefleckten Blättern.
  • Epimedium grandiflorum, dyn. E. macranthum wird 30 cm hoch und breit und bildet im Sommer 5 cm große, gespornte, weiße, rosafarbende, rote oder violette Blüten. Die Blätter sind beigebraun.
  • Epimedium perralderianum ist ungefähr 38 cm hoch und breit. Die hellgrünen und bronzeroten Blätter färben sich im Winter kupferrot. Die gelben Blüten erscheinen im Hochsommer. Epimedium pinnatum wird 30 cm hoch und breit und trägt behaarte Blätter, die sich im Herbst rot färben. Die gelben, 18 mm großen Blüten erscheinen im Spätfrühjahr bis Sommer.
  • Epimedium x rubrun zeigt grüne, rot überlaufene, junge Blätter, die sich im Herbst orange und gelb färben. Die hellroten Blüten erscheinen im Frühjahr.
  • Epimedium x versicolor `Sulphureum` ist meist immergrün und wird 23 cm breit. Die grünen Blätter tragen rötliche Randzähnchen, und die kupferroten Blüten erscheinen im Frühjahr.