Special: Paprika, Chili & Co - Anbau & Verwendung

Kaum ein Haushalt, der nicht Paprika und Chili verwendet und vorrätig hat. Sei es in getrockneter, gemahlener oder frischer Form – viele unsere Lieblingsspeisen erhalten erst durch Paprika, Chili & Co. eine ganz besondere Note.

Paprika – gesund und vielseitig

Paprika zählt – neben Salz und Pfeffer – gar zu einem der beliebtesten Gewürze. Auch als Salatzutat ist Paprika, der im Handel vorwiegend in gelb, rot und grün angeboten wird, unabdingbar. Wer mit Hackfleisch gefüllte Paprika mag, wird die ursprünglich aus Südamerika stammende Schote zu schätzen wissen. Vielerlei Aufläufe kommen überdies nicht ohne Paprika aus. Besonders lecker ist er auch in Kombination mit Tomate, Zucchini und Reis. Eine Fleischbeilage – vielleicht in Form von Putenbrust- oder Hähnchenbruststreifen – wird hierzu gern gewählt. Aber auch ein fleischloser, reiner Gemüseauflauf, der Paprika enthält, schmeckt sehr gut. Paprika ist ein guter Vitamin C-Lieferant, zudem soll das enthaltenen Capsaicin kreislaufanregend wirken.

Chili – die Schärfte macht´s

Auch Chili – egal, ob frisch oder in Trockenform verwendet – gibt Gerichten eine besondere Note.

Die ebenso wie Paprika aus Südamerika stammende und zur Gattung der Nachtschattengewächse gehörende Pflanze findet sich in vielen Küchen wieder. Nicht zuletzt das beliebte Gericht Chili con Carne ist – wie der Name bereits vermuten lässt - auf die beliebte Zutat angewiesen. Um zu verhindern, dass im Anschluss an den Gebrauch von Chili literweise Milch getrunken werden muss, sollte jedoch auf eine sparsame Dosierung geachtet werden. Zusehends beliebter werden auch mildere Chilisorten.

Paprika, Chili & Co. selbst anbauen

Wer Paprika, Chili & Co. selbst anbauen möchte, sollte bereits im Februar mit der Aussaat der Samen im Haus beginnen. Empfohlen wird, die Samen eine Nacht ins warme Wasser zu legen, um ein besseres Keimen zu erreichen. Sobald kein Frost mehr zu erwarten ist, können die Jungpflanzen schließlich im Mai ins Beet gepflanzt werden. Auch die Chilipflanze sollte bereits im Februar bzw. März drinnen vorgezogen werden, ehe sie bei frostfreien Temperaturen ins Freie gesetzt werden kann. Der Anbau von Chili im Kübel oder im Gewächshaus ist gleichsam vorteilhaft. Sowohl Chili als auch Paprika vertragen keine kalte Witterung. Bei Temperaturen unter 5 Grad sollten sie – sofern eine Überwinterung gewünscht wird – ins Haus geholt werden.

Welche Besonderheiten es darüber hinaus zu beachten gibt und welche Sorten von Paprika, Chili & Co. zum Anbau besonders geeignet sind bzw. welche Verwendung im Einzelnen denkbar ist, erfahren Sie im Hausgarten.net-Special: Paprika, Chili & Co - Anbau & Verwendung.

Wer interessanten Chili statt langweiligen Paprika ernten möchte, muss die Jungpflanzen selbst ziehen. Samen gibt es günstig im Handel, gerade spezialisierte Onlineshops sind bestens sortiert. Danach kommt es nur noch darauf an, den richtigen Schritt zur rechten Zeit zu tun.

Zum Keimen dürfen viele Paprikasamen nah beieinanderliegen. Sobald sich aber die Sämlinge aus der Erde erheben und erste grüne Blätter bilden, sollten sie voneinander getrennt werden. Das Pikieren in eigene Töpfe verschafft ihnen mehr Platz und somit bessere Wachstumsbedingungen.
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paprika2 flDie Paprika ist durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt sehr gesund und kann auf vielerlei Weise verwendet werden. Sie wächst auch hierzulande, benötigt aber unbedingt einen geschützten Platz, damit sich viele Früchte bilden.