M wie Mistel

Für den Buchstaben “M” in unserem Glossar steht die Mistel, und zugleich für alle Heilpflanzen, unter denen sie wohl die geheimnisvollste ist.

Deshalb erregt die Mistel durchaus das Interesse wissensdurstiger Gärtner, der Halbschmarotzer ist ohne Zweifel eine hochinteressante Pflanze. Sie hat erstaunliche Anpassungsleistungen vollbracht hat, so haben sich z. B. sukkulente Mistelarten entwickelt, die zusammen mit ihren sukkulenten Wirten dann einen saisonalen Wassermangel prima ertragen. Misteln gibt es deshalb weltweit, rund um die Zauberpflanze ranken sich zahlreiche Bräuche und Geschichten. Aber für den eigenen Garten ist die Mistel eher uninteressant, die Ansiedlung einer Mistel ist ein recht ehrgeiziges Unterfangen.

Die Mistel soll Sie aber auch daran erinnern, wie viel Ihr Garten daran mitwirken kann, Sie gesund zu erhalten. Schon, wenn Sie einen Apfelbaum anpflanzen und die Äpfel nach und nach verzehren, tun Sie eine Menge für Ihre Gesundheit, und wenn Sie vor der Küchentür auch noch die verschiedensten Kräuter heranziehen, reichern Sie Ihre Nahrung noch mehr mit wichtigen pflanzlichen Inhaltsstoffen an.

Es gibt darüber hinaus viele alte Hausmittel, die aus dem Garten kommen können und die gerade wiederentdeckt werden, weil nicht wenige Menschen begriffen haben, dass es nicht unbedingt gesundheitsfördernd ist, den Körper beim kleinsten Wehwehchen mit pharmazeutischen Erzeugnissen zu bombardieren.

Viele dieser Heilkräuter können auch vom Laien recht unbesorgt eingesetzt werden, z. B. Kamille im Dampfbad gegen Atemwegsentzündungen oder Tee aus Schlehenblüten, der schwach abführt, beide werden Ihnen auch nicht schaden, wenn Sie sehr viel verwenden. Ebenso sieht es aus, wenn Sie den vitaminreichen Giersch (auch öfter) als Wildspinat zubereiten oder die ebenso vitaminreichen Brennnesselsamen als Frühjahrskur gegen Müdigkeit zu sich nehmen. Kritisch wird es erst bei Heilpflanzen mit toxischen Inhaltsstoffen, der entsprechende Eintrag im Glossar wird Ihnen hier von Selbstversuchen abraten. Fehlt ein Eintrag? Mailen Sie uns!
Moos-Steinbrech gehört zu den PolsterstaudenMoos-Steinbrech gehört zu den niedrig wachsenden Steinbrech-Arten. Der charakteristische, moosartige Wuchs verlieh der Pflanze ihren Namen. Die Bodendeckerstaude gehört zu den immergrünen Gewächsen und zaubert selbst im Winter Farbe in die sonst so triste Landschaft. Saxifraga arendsii ist einfach zu kultivieren, erfahren Sie mehr über die üppig wachsende Pflanze.
MilchglasMilchglas oder satiniertes Glas, wie dieses auch bezeichnet wird, ist durch seine ansprechende Optik sehr beliebt. Zudem lässt es zwar Licht durch, unerwünschte Blicke jedoch nicht. So schön das Mattglas aber auch ist, bei seiner Reinigung muss auf eines geachtet werden.
Mandelbäumchen gehören zu den SteinobstgewächsenWeiß-rosa Mandelblüten unter strahlend blauem Frühlingshimmel verbreiten einen Zauber, den jeder Hobbygärtner in seinem grünen Reich erleben möchte. Damit das frostfeste Mandelbäumchen den überbordenden Blütenflor alljährlich präsentiert, sind verschiedene Ansprüche an Pflege und Schneiden zu berücksichtigen. Um welche Aspekte es sich konkret handelt, erfahren Sie hier.
MutterkrautDie Mutterkraut-Pflanzen sind eine Zierde für jeden Garten und ähneln in ihrem Erscheinungsbild extrem der Kamille. Die Pflanzen haben keine besonderen Ansprüche bei der Pflege und sind ideal für die heimischen Standortbedingungen geeignet. Die Blüten verströmen einen angenehmen Duft und verfügen außerdem auch über heilende Kräfte, zum Beispiel bei Migräne.
MädchenaugeMit dem Mädchenauge zieht eine Sommerblume mit sympathischem Gute-Laune-Faktor ein ins Beet. Die konkurrenzstarke Staude punktet mit genügsamer Anspruchslosigkeit, gepaart mit unermüdlicher Blüte bis in den Herbst hinein. Konstruktive Pflege-Tipps und eine Anleitung zum Überwintern weisen den Weg zur erfolgreichen Kultivierung bezaubernder Coreopsis.
MontbretieWie lodernde Flammen ziehen die Montbretien zwischen sanften Grüntönen die Blicke auf sich. Die Crocosmia verstehen es, Akzente zu setzen. In roten, gelben und orangenen Farbtönen blühen sie unermüdlich von Juli bis September. Zusammen mit ihren geringen Ansprüchen haben sich die robusten Exoten zu einer beliebten Park- und Gartenpflanze entwickelt.