Mirabelle - Prunus DomesticaDer Mirabellenbaum wächst meist nicht als Baum, sondern großer, ausladender Strauch. Seine aufrecht stehenden Äste verzweigen in der Regel sehr stark. Laub und Blüten entwickeln sich gleichzeitig. Auch wenn diese Pflanze vorwiegend aufgrund ihrer vielseitig verwendbaren Früchte angebaut wird, ist ihre überreiche Blüte im Frühjahr spektakulär. Hochsaison für die süßen und saftigen Früchtchen ist zwischen Juli und September. Die Fruchtschale ist, wie bei der Pflaume, ledrig glänzend. Der mandelartige Kern im Innern der Frucht lässt sich bei Vollreife leicht lösen.

Sorten

Unter den zahlreichen Mirabellensorten gibt es selbstfruchtende Sorten und jene, die eine Befruchtersorte benötigen. Der überwiegende Teil ist allerdings selbstfruchtend. Beim Kauf entsprechender Pflanzen sollte man Sorten bevorzugen, die besonders widerstandsfähig sind und  eine gute Resistenz gegenüber der gefürchteten Scharkakrankheit aufweisen. Die am häufigsten angebaute und bekannteste Sorte ist die Mirabelle von Nancy. Aber auch andere Sorten stehen dieser zumindest im Geschmack in nichts nach.

Mirabelle von Nancy

Die Mirabelle von Nancy ist eine alte französische Sorte und zugleich die Bekannteste. Sie ist selbstfruchtend und zugleich ein guter Pollenspender. Darüber hinaus ist sie sehr wüchsig und benötigt ausreichend Platz. Die fast kugelrunden, gelben und sonnenseits leicht rötlichen Früchte sind von Mitte bis Ende August erntereif. Sie sind mäßig saftig, süß und würzig im Geschmack.

Metzer Mirabelle

Dieser mittelstark bis stark wachsende kleine Baum ist ebenfalls selbstfruchtend und sehr
ertragreich. Die gelben Früchte sind aromatisch, sehr süß und saftig mit angenehmem Duft. Sie sind bereits ab Juli genuss- bzw. erntereif.

Miragrande

Miragrande ist eine noch relativ neue, ertragreiche und selbstfruchtende Sorte. Sie ist sehr starkwüchsig und trägt bereits ab dem zweiten Standjahr Früchte, wobei sich der Vollertrag etwa ab dem vierten Standjahr einstellt. Die saftigen und aromatischen Früchte sind vergleichsweise groß gelb und wie nahezu alle Sorten, sonnenseits rötlich gepunktet. Die Genussreife tritt etwa zwischen Ende August und Mitte September ein.

Frühe Mirabelle von Bergthold

Bergthold ist eine alte, selbstfruchtende und frühe Sorte. Sie reift in der 5. Zwetschgenwoche, etwa 3 Wochen früher als die Sorte 'Nancy'. Sie weist eine gewisse Toleranz gegenüber der Scharkakrankheit auf. Die Früchte sind etwas kleiner, goldgelb mit rötlicher Sonnenseite und mittelfestem, schnell weich werdendem Fruchtfleisch. Sie sind süß mit typischem Mirabellenaroma.

Bellamira

Auch diese Sorte ist selbstfruchtend und sehr ertragreich. Darüber hinaus ist sie sehr robust gegenüber der Scharka- und Moniliakrankheit. Die Früchte sind groß und goldgelb mit festem, saftigem und süß schmeckendem Fruchtfleisch. Die Genussreife liegt zwischen Mitte August und Mitte September.

Mirabelle 'Von Pillnitz'

Mirabelle - Prunus DomesticaDiese stark wachsende, aufrechte und sehr ertragreiche Sorte besitzt ebenfalls eine hohe Toleranz gegenüber der Scharkakrankheit. Die gelben, sehr süßen und aromatischen Früchte sind zwischen August und September genuss- bzw. erntereif. Dank ihrer maximalen Höhe von 300 cm eignet sie sich auch sehr gut für kleinere Gärten.

Aprikosenmirabelle 'Aprimira'

Die Aprikosenmirabelle hat einen straff aufrechten, fast säulenförmigen Wuchs. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sorten benötigt 'Aprimira' eine Befruchtersorte. Die Früchte sind orangegelb mit sonnenseits rötlichen Bäckchen und festem Fruchtfleisch. Ihr Geschmack ist honigsüß mit leichtem Aprikosenaroma.

Pflanzen

Beim Pflanzen geht es zunächst darum, ob es sich bei den Pflanzen um eine selbstfruchtende oder  eine Sorte handelt, die eine Befruchtersorte benötigen. Bei Letzterem wird entsprechend mehr Platz benötigt, sodass man pro Pflanze etwa 20 m² einplanen sollte. Empfehlenswert sind Pflanzabstände von etwa fünf Metern. Gepflanzt werden kann sowohl im Herbst als auch im Frühjahr, je nachdem ob es sich um wurzelnackte oder Containerpflanzen handelt.
  • Wurzelnackte Pflanzen vorzugsweise in der laubfreien Zeit, ab September pflanzen
  • Sie brauchen etwas länger, bis sie angewachsen sind
  • Containerpflanzen können ganzjährig gepflanzt werden
  • Vor dem Pflanzen den Wurzelballen gründlich wässern
  • Das erleichtert der Pflanze das Anwachsen
  • In der Zwischenzeit eine Pflanzgrube ausheben
  • Sie sollte mindestens doppelt so tief und breit sein, wie der Ballen
  • Anschließend Erde auf dem Boden des Pflanzloches auflockern
  • Darauf einen Teil des Erdaushubs geben
  • Für optimalen Halt, das gleichzeitige Einsetzen eines Stützpfahls empfehlenswert
  • Stützpfahl sollte ca. 50 cm vom Stamm entfernt eingesetzt werden
  • Er sollte bis unter die Krone reichen
  • Nun den Mirabellenbaum einsetzen
  • Veredelungsstelle sollte etwa eine Handbreit über dem Boden liegen
  • Erdaushub mit gut verrottetem Kompost oder Stallmist mischen
  • Das Pflanzloch mit Erdaushub auffüllen
  • Nach dem Auffüllen Erde festtreten und reichlich wässern
  • Stütze mit Kokosstrick oder Ähnlichem locker am Stamm befestigen
Tipp: Auch wenn man eine selbstfruchtende Sorte besitzt und grundsätzlich keine weitere Pflanze erforderlich ist, kann ein zweites Exemplar den Fruchtertrag deutlich erhöhen.

Standort

Mirabellen gehören zu den zeitigen Blühern im Jahr und lieben es warm und sonnig. Auf Spätfröste im Frühjahr können sie jedoch empfindlich reagieren. Dementsprechend sollte man auf einen sonnigen bis halbschattigen und vor allem vor Wind und Wetter geschützten Standort achten. Um ihr volles Aroma entwickeln zu können, sollten Mirabellen so sonnig wie möglich stehen.  

Idealerweise pflanzt man sie in die Nähe einer Mauer, einer Hauswand oder vor eine hohe, immergrüne Hecke. Bei der Wahl des richtigen Standortes sollte man unbedingt die endgültige Höhe des Mirabellenbaumes und seine ausladend wachsende Krone berücksichtigen. Je nach Sorte kann er bis zu 600 cm in die Höhe wachsen und die Krone einen Durchmesser von bis zu 400 cm erreichen.

Tipp: Für kleinere Gärten sind schwachwüchsige Sorten am besten geeignet. Darüber hinaus werden diese Pflanzen u.a. auch als sogenanntes Säulenobst angeboten, dass man aufgrund der Wuchsform auch sehr gut im Kübel auf Terrasse und Balkon halten kann.

Boden

Mirabellen FruchtAn die Beschaffenheit des Bodens stellt der Mirabellenbaum keine großen Ansprüche. Er sollte lediglich locker, durchlässig, humos, nährstoffreich und leicht feucht sein. Optimal ist ein pH-Wert zwischen 6 und 6,5. Gegebenenfalls kann die Zugabe von Kalk sinnvoll sein. Die Durchlässigkeit schwerer oder verdichteter Böden lässt sich durch das Einarbeiten von grobem Sand verbessern. Das Einzige was unbedingt vermieden werden sollte, ist Staunässe.

Pflege

Die Blüten des Mirabellenbaumes erscheinen bereits zwischen April und Mai und tauchen die Umgebung in ein weißes Blütenmeer. Der Pflegeaufwand für diese Blütenfülle und den daraus resultierenden Fruchtertrag ist vergleichsweise gering. Aber ganz ohne Pflege geht es auch bei dieser Pflanze nicht.

Gießen

  • Junge Mirabellenbäume im Jahr der Pflanzung regelmäßig und ausreichend wässern
  • Gilt auch bei andauernder Hitze und Trockenheit im Sommer
  • Später können sich diese Pflanzen gut selbst versorgen
  • Staunässe sollte vermieden werden
  • Ausbringen einer Mulchschicht auf dem Wurzelbereich empfehlenswert
  • Kann den Boden vor zu starker Austrocknung schützen
  • Versorgt die Pflanze zusätzlich mit wichtigen Nährstoffen
  • Mulchschicht am besten direkt nach der Pflanzung ausbringen
  • Sollte jedes Jahr erneuert werden

Düngen

Um den Mirabellenbaum ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen, reicht es in der Regel aus, jeweils einmal im Frühjahr und Frühsommer etwas Kompost zu verabreichen oder mit selbst hergestellter Brennnessel- oder Beinwelljauche zu düngen.

Schneiden

Mirabellenbäume sind relativ starkwüchsig. Ohne Schnitt würde die Krone stark verzweigen und irgendwann so dicht werden, dass kaum noch Sonnenlicht ins Kroneninnere gelangen kann, was die
Früchte aber zum Reifen benötigen. Um die Krone durchlässig zu halten, sind regelmäßige Schnittmaßnahmen unverzichtbar. In den ersten beiden Jahren kann darauf noch verzichtet werden. Später spricht man je nachdem, was man mit dem jeweiligen Schnitt erreichen möchte, von einem Erziehungs- einem Auslichtungs- und einem Verjüngungsschnitt.

Erziehungsschnitt

Mit einem Erziehungsschnitt soll ein aufrechter und gleichmäßiger Stamm (starker, mittlerer Haupttrieb) und gleichmäßig um diesen Stamm herum verteilte waagerechte Leitäste gefördert werden. An diesen Leitästen bilden sich später die fruchttragenden Triebe. Der Erziehungsschnitt sollte bereits an jungen Bäumen vorgenommen werden, etwa ab dem zweiten Standjahr. Der Haupttrieb sollte weder geschnitten noch bei Schnittmaßnahmen verletzt werden. Als Leitäste wählt man nur gesunde und kräftige Seitentriebe, die etwa auf gleicher Höhe liegen. Sämtliche unterhalb der Leitäste wachsenden Triebe werden an der Basis entfernt.

Auslichtungsschnitt

Mirabelle - Prunus domesticaDer Auslichtungsschnitt bezieht sich auf die Krone und sollte jährlich im Vorfrühling vorgenommen werden. Er zielt darauf ab, dass wieder ausreichend Licht und Luft bis ins Innere der Krone gelangen können.
  • Alle nach innen Wachsenden, abgestorbenen und sich kreuzende Triebe entfernen
  • Nach unten wachsende Triebe und sogenannte Wasserschosse herausschneiden
  • Wasserschosse meist im Innern der Krone aus schlafenden Knospen gebildet
  • Sie sind aufrecht wachsende, weiche Triebe
  • Mirabellenbaum reagiert auf Auslichtungsschnitt mit verstärkter Bildung neuer Triebe
  • Nicht alle dieser Triebe eignen sich als Fruchttriebe
  • Verstärkten Austrieb im nächsten Jahr mit erneutem Auslichtungsschnitt begrenzen

Verjüngungsschnitt

Ältere Bäume, die längere Zeit vernachlässigt und praktisch sich selbst überlassen wurden, können mit einem Verjüngungsschnitt korrigiert und wieder zu einem gesunden Wuchs angeregt werden. Oft hat sich im Laufe der Jahre ein Wirrwarr aus Ästen und Zweigen gebildet, was durch diesen Schnitt wieder auf ein gesundes Maß reduziert werden sollte.
Zunächst schaut man sich den Baum an, um zu entscheiden, welche Astkombinationen zusammen mit dem oberen Teil des Stammes dem Idealbild einer lichtdurchfluteten Krone mit gleichmäßig verteilten Leitästen am nächsten kommen. Dann kann man sämtliche, dieses Idealbild störenden Äste entfernen. Das Zwischenergebnis sollte immer wieder kontrolliert werden und lieber einmal weniger als einmal zu viel die Säge angesetzt werden. Um zu verhindern, dass die Äste ausreißen, sägt man zunächst etwas weiter entfernt vom Stamm, bis schließlich auch der Aststumpf nahe am Stamm abgesägt wird.  

Überwintern

In den ersten Jahren können junge Mirabellenbäume im Winter noch mit einem Vlies umwickelt und so vor starken Frösten geschützt werden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Frosthärte zu. Ältere Exemplare sind in der Regel bis zu minus 30 Grad winterhart. Auch im Winter sollte der Boden möglichst nicht komplett austrocknen. Deshalb ist es besonders in trockenen Wintern ratsam, gelegentlich moderat zu gießen, allerdings nur an frostfreien Tagen.

Vermehren

Aussaat

  • Für die Aussaat nur Kerne von voll ausgereiften Früchten verwenden
  • Kerne vor der Aussaat leicht anfeilen
  • Gegebenenfalls zusätzlich für 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser einweichen
  • Das soll die Keimung erleichtern
  • Danach die Kerne in kleine Töpfe mit guter Gartenerde stecken
  • Am besten immer mehrere Kerne aussäen, nicht jeder ist keimfähig
  • Die Erde anfeuchten und Töpfe an einen warmen Ort stellen
Mit etwas Glück keimen nach einigen Wochen die ersten Kerne. Sind die Keimlinge groß und kräftig genug, wählt man die kräftigsten aus und kultiviert diese zunächst im Topf weiter und pflanzt sie im nächsten Frühjahr nach draußen. Aus Kernen gezogene Pflanzen tragen frühestens nach 6 oder 7 Jahren das erste Mal Früchte.

Wurzelausleger

Für eine Vermehrung über Wurzelausleger sollte man ausschließlich wurzelechte, also unveredelte Pflanzen nutzen. Bei veredelten Pflanzen, würde sich nur die zur Veredelung verwendete Unterlage vermehren. Um an geeignete Wurzelausleger zu gelangen, legt man den Wurzelbereich eines gut entwickelten Auslegers frei, der sowohl über einige Blätter als auch Wurzeln verfügen sollte. Mit einem scharfen Werkzeug trennt man diesen dann von der Hauptwurzel ab.

Danach steckt man ihn zuerst in ein Bewurzelungspulver und anschließend in kleine Töpfe mit Anzuchterde oder gleich direkt im Garten in die Erde. Die Erde sollte die nächsten Wochen immer leicht feucht gehalten werden.

Krankheiten

Scharkakrankheit

Die durch den Scharkavirus verursachte Scharkakrankheit ist oft schwer als solche zu erkennen. Auf den Blättern zeigen sich im Sommer verwaschen aussehende, wolkenartige Aufhellungen, die Früchte wirken vernarbt, mit rillen- und pockenartigen Verformungen. Das Fruchtfleisch ist gummiartig und stellenweise rötlich verfärbt. Eine Bekämpfung ist in der Regel nicht möglich, betroffene Pflanzen müssen komplett entfernt und entsorgt werden. Vorbeugend sollte man auf möglichst resistente Sorten achten, die zwar auch befallen werden können aber nicht diese Symptome zeigen.

Schrotschusskrankheit

Mirabelle SchrotschusskrankheitKleine rotbraune Flecken auf den Blättern, die später absterben und aus dem Blattgewebe herausfallen, können auf die Schrotschusskrankheit hindeuten. Verursacher ist ein Pilz, der besonders bei feuchter Witterung im Frühjahr auftritt. Meist ist die Krankheit im unteren Bereich der Pflanzen stärker ausgeprägt. Zur Bekämpfung eignen sich spezielle Fungizidpräparate aus dem Fachhandel. Vorbeugend tätig sein kann man, indem man den Mirabellenbaum z.B. regelmäßig auslichtet, auf einen gut belüfteten und vor Dauerregen geschützten Standort achtet und resistente Sorten bevorzugt.

Monilia-Spitzendürre

Die Monilia-Spitzendürre tritt vorwiegend an Steinobst auf und ist zunächst am einjährigen Holz junger Triebe zu erkennen. Ganze Blütenbüschel welken unmittelbar nach dem Öffnen. In der Folge verblassen die Blätter, hängen schlaff herunter und welken. Zur Bekämpfung sollten, sofort nach Feststellen eines Befalls, erkrankte Triebe bis weit ins gesunde Holz hinein abgeschnitten und alle heruntergefallenen Früchte und Blätter aufgelesen und im Hausmüll entsorgt werden.

Schädlinge

Frostspanner

Die Larven der Frostspanner (grüne Raupen) verursachen im Frühjahr Fraßstellen an jungen Blättern und Triebspitzen, wobei ein starker Befall bis zum Kahlfraß gehen kann. Zum Schutz vor diesen Schädlingen können die Bäume im Herbst mit Leimringen geschützt werden. Sind diese eingetrocknet oder verschmutzt, sollten sie erneuert werden. Die kleinen Raupen lassen sich mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln bekämpfen.

Beutelgallmilbe

Mirabelle - Prunus DomesticaZeigen sich im Frühjahr an den Blattunterseiten und besonders den Blatträndern grünliche Wucherungen, sogenannte Gallen, die sich zum Sommer hin rötlich verfärben, kann es sich um einen Befall mit der Beutelgallmilbe handeln. Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist nur dann erforderlich, wenn über mehrere Jahre immer wieder ein starker Befall auftritt.

Blattläuse

An Mirabellen können mehrere Blattlausarten auftreten. Meist wird ein Befall erst dann festgestellt, wenn sich die Blätter krümmen bzw. einrollen und die Schäden schon entstanden sind. Ältere Pflanzen überstehen einen Blattlausbefall meist ohne Probleme, sodass eine Bekämpfung nicht zwingend erforderlich ist. Ansonsten können Präparate mit Kaliseife oder Rapsöl eingesetzt werden, wobei man ölhaltige Mittel nicht während der Blütezeit einsetzen sollte.

Fazit
Der Mirabellenbaum ist für viele Hobbygärtner ein Muss. Das liegt vor allem an seinen leckeren und vielseitig verwendbaren Früchten aber auch der wunderschönen Blüte, die im April/Mai den Frühling einleitet. Je nach Sorte nehmen Mirabellen zwischen August und September ihre intensive gelbe oder gelbrote Färbung an und können geerntet werden. Für einen dauerhaft hohen Fruchtertrag sollte der Mirabellenbaum regelmäßig verschnitten werden. Ansonsten ist er sehr pflegeleicht und anspruchslos.