(Bild: pixelio.de / Kurt Bouda) Jetzt im Frühjahr steht wieder eine Menge Arbeit im Garten an. Dazu gehören unter anderem die Rasen- und Teichpflege, das Pflanzen von neuen Stauden, das Aussäen von Sommerblumen und das Setzen von Blumenzwiebeln. Frostempfindliche Blumenzwiebeln wie zum Beispiel Dahlien, Begonien und Blumenrohr hingegen sollten noch nicht ins Freie gepflanzt werden.
Verjüngungskur für den Rasen
Über die kalte Jahreszeit hinweg konnte sich in manchen Rasenflächen ein unansehnlicher Filz aus Moos bilden. Dieser lässt den Rasen allerdings nicht ausreichend atmen und erschwert im zusätzlich noch die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser. Der Frühling ist die richtige Jahreszeit, um dem Moosbefall durch Rasenbelüftung mit Hilfe eines Vertikutiers zu Leibe rücken. Neue Rasenmähermodelle ermöglichen neben dem Grasschnitt auch ein Vertikutieren der Grünfläche. Alternativ dazu kann man aber auch flüssige Moosvernichter verwenden. Diese Mittel enthalten einen Wirkstoff, welcher Moose abtötet und gleichzeitig die Gräser nicht beschädigt. Aufbringen lassen sich flüssige Moosvernichter mit Hilfe einer Gießkanne. Nach einer eintägigen Einwirkzeit kann man das braune, abgestorbene Moos dann aus dem Rasen harken. Empfehlenswert ist auch eine Prüfung des ph-Wertes des Rasens, um zu ermitteln ob dieser gekalkt werden soll. Abschließend wird das Grün gedüngt und der Boden mit einem Bodenhilfstoff aktiviert. Sollten kahle Stellen entstanden sein, dann sollte dort natürlich Rasen nachgesäet werden.
Frühjahrsputz im Gartenteich
Die Gesundheit des Gartenteiches hängt von seinem biologischen Gleichgewicht ab. Zum Frühjahrputz im Gartenteich gehört die Entfernung von Algen und Schmutz. Am Grund des Teiches lagert sich mit der Zeit eine Menge Schlamm an. Diese Schicht aus abgestorbenen Pflanzenresten kann recht leicht mit einem Teichschlammsauger entfernt werden. So ein Gerät kann man sich mitunter auch ausleihen. Sinnvoll ist es den Gartenteich mit entsprechend auf die Wassermenge angepassten Filtersystemen das Wasser sauber zu halten. Denn dann bieten sich sowohl für Pflanzen und auch Tiere ideale Lebensbedingungen.
Blumen, Kräuter und Pflanzen
Direkt aussäen lassen sich nun Sommerblüher wie beispielsweise Kornblumen, Wicken, Goldmohn, Sommerazaleen, verschiedene Kräuter und vieles weitere mehr. Beim Aussäen gilt, sofern es sich bei den Samen nicht um Lichtkeimer handelt, stets die Faustregel: Die Samenkörner stets so hoch mit Erde bedecken, wie sie selber dick sind. Und damit die Saat auch Keimen kann darf sie natürlich in den nächsten Wochen nicht austrocknen. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen sowie vor Vogelfrass eignet sich eine Abdeckung mit Folie oder mit Vlies. Noch bevor die Frostgefahr vorbei ist dürfen Blumenzwiebeln wie Lilien, Zierlauch und Orientstern schon ins Freie gesetzt werden.
