Bundesweiter Rauchmeldertag
(Bild: Rauchmelder für NRW) Am heutigen Freitag, dem 13. Juli ist bundesweiter Rauchmeldertag. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ möchte unter anderem darauf hinweisen, dass es in sechs Bundesländer bereits gesetzlich vorgeschrieben ist Wohnungen mit Rauchmeldern auszustatten. Jedes Jahr sterben rund 600 Menschen bei Bränden, die zum größten Teil in Privathaushalten ausbrechen. Die häufigste Todesursache stellt dabei jedoch nicht das Feuer selbst, sondern die Rauchvergiftung dar.
Die Brandgefahr im Haushalt sollte nicht unterschätzt werden. Ursachen für einen Brand im Privathaushalt gibt es zahlreiche, das können beispielsweise ein vergessenes Bügeleisen, nicht beaufsichtige Kerzen, Kabelbrand, Fettbrand in der Küche oder das Rauchen im Bett sein. Vor allem wenn die Bewohner im Schlaf den hochgiftigen Brandrauch einatmen kann dies schnell tödlich enden. Aus diesem Grund ist die Installation eines Rauchmelders eine sinnvolle und lebensrettende Maßnahme. Es gibt zahlreiche Modelle von Rauchmeldern, wichtig ist beim Kauf auf geprüfte Qualität zu achten und nach der Installation die Geräte regelmäßig zu überprüfen. Sachverständige empfehlen die Verwendung von VdS-anerkannte Rauchwarnmeldern, die nach der Gerätenorm DIN EN 14604 zertifiziert worden sind. Bei größeren Wohnungen oder Häusern ist es ratsam batterie- oder netzbetriebene Rauchmelder, die über Funk und oder Kabel miteinander vernetzt werden können, zu installieren. So können nämlich im Brandfall alle Bewohner rechtzeitig gewarnt werden. Weiterführende Informationen zu Präventivmaßnahmen sind beispielsweise unter www.rauchmelder-lebensretter.de oder auch unter www.rauchmelder-fuer-nrw.de zu finden.