Haus

Frühjahrsputz – Aber bitte umweltfreundlich

pixelio.de / C. Nöhren(Bild: pixelio.de / C. Nöhren) Die Sonnenstrahlen durchdringen das Haus oder die Wohnung und beim Blick durch das Fenster wird klar, dass auch diese mal wieder ein bisschen Wasser und Reinigungsmittel vertragen könnten – Zeit für den Frühjahrsputz eben. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich den Wohnraum entrümpeln und überflüssige Dinge entsorgen. Doch bei diesen Tätigkeiten sollte man auch an die Umwelt denken.

Wenn man einige Hinweise beachtet, lässt sich der Frühjahrputz umweltschonend und gleichzeitig kostengünstig realisieren. Beispielsweise sollte man Reinigungsmittel nicht überdosieren, sondern sich nach der Dosieranleitung des jeweiligen Produktes richten. Wer nämlich der Meinung ist, dass viel Chemie viel helfen würde, der irrt sich.

Entsorgung

Tauchen beim Entrümpeln Elektrogeräte auf die man nicht mehr benötigt, dann fragt sich manch einer sicherlich – falls diese noch funktionstüchtig sind – wem man damit eine Freude machen könnte oder ob man das / die Gerät/e vielleicht im Internet zum Verkauf anbieten kann. Kaputte Elektrogeräte wie Radio, Lampen, Handys oder ähnliches gehören nicht in die graue Restmülltonne, sondern in den Elektroschrott. Dieser kann bei den Sammelstellen der Stadt oder Gemeinde abgegeben werden. Gleiches gilt für Chemikalien und Lösemittel, auch diese haben weder in die Mülltonne noch im Abfluss etwas verloren. Reste bringt man entweder zum Händler, der kommunalen Sammelstelle oder zu einem Entsorgungsunternehmen.

Reinigungsmittel

Ein Reiniger für Glasflächen, ein anderer für Edelstahl, der nächste für den Fliesenboden und so weiter. Man könnte eine lange Reihe an Reinigungsmitteln aufzählen, die für die unterschiedlichsten Materialien bestimmt sind. Doch eigentlich eigenet sich für nahezu alle Reinigungsarbeiten auf wischfesten Oberflächen ein Allzweckreiniger. Um den Reinigungserfolg zu optimieren und gleichzeitig Umweltbelastungen zu reduzieren kann man auch auf alternative Reiniger zurückgreifen. Außerdem sind viele modernen Putzlappen aus Mikrofaser die so konstruiert sind, dass sie sowieso mit wenig Chemie saubere Ergebnisse liefern.

Hartnäckige Verschmutzungen auf kratzfesten Oberflächen lassen sich beispielsweise mit Scheuermittel entfernen. Kalk und Schmutz kann man bei im Sanitärbereich bei regelmäßiger Anwendung durchaus mit Reinigungsmitteln auf Basis der Zitronensäure den Kampf ansagen.

Besondere Vorsicht ist bei Rohr- und Abflussreinigern geboten, denn diese sind meist stark ätzend und aufgrund ihres hohen Anteils an alkalischen Inhaltsstoffen noch dazu recht umweltbelastend. Viele dieser Reinigungsmittel werden auch heiß, so dass bei Kunststoffrohren eine Überhitzungsgefahr droht. Um Verstopfungen im Badezimmer oder der Küche mechanisch anstatt chemisch zu lösen kann man auf die gute alte Saugglocke oder auf eine Drahtspirale vertrauen. Alternativ kann man auch Cola in den übel riechenden Ausguss schütten und mehrere Stunden einwirken lassen ehe man wieder Wasser nachgießt.

In der Küche reichen Spülmittel und Allzweckreiniger ebenfalls aus. Kalk lässt sich mit Zitronensaft oder Essig aus der Kaffeemaschine, dem Wasserkocher oder der Edelstahlspüle entfernen.

Möchte man Teppiche und Polster umweltbewusst reinigen, dann nimmt man dazu zuerst einmal den Staubsauger oder eine Bürste. Flecken darauf rückt man am besten mit Seifenschaum oder auch mit lauwarmer Feinwaschmittellösung zu Leibe, die man sparsam aufträgt.

Für strahlend saubere Fenster benötigt man auch nur Wasser mit einem Schuss Spiritus, Essig oder Spülmittel, einen Lederlappen, Fensterabzieher oder eine alte Tageszeitung (kein Hochglanzpapier!).

Da Duftstoffe oftmals eine Ursache für Allergien sein können ist es empfehlenswert auf Raumbeduftungsmittel zu verzichten und stattdessen lieber häufiger die Fenster zur Stoßlüftung zu öffnen.

Viele Hände schaffen ein rasches Ende

Am meisten Spaß macht der Frühjahrsputz, wenn man sich zusammen mit Freunden trifft, mit fetziger Musik aus dem Radio-, CD- oder MP3-Player geht das Putzen dann gleich noch leichter von der Hand und nach getaner Arbeit belohnt man sich und seine Helfer, falls das Wetter es erlaubt, mit einer gemütlichen Grillparty oder auch mit einer zünftigen Brotzeit.

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  1. [...] gegen die Patina gebürstet wird. Das regelmäßige feuchte Abwischen von Glattleder mit einem Mikrofasertuch ist hingegen wichtig, um das Leder elastisch zu halten und einer Rissbildung vorzubeugen. Speckige [...]

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