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Stromspartipps für den Haushalt

Photocase(Bild: Photocase) Schon ein paar kleine Veränderungen im Haushalt reichen aus, um wertvolle Energie zu sparen und dadurch die Umwelt und den Geldbeutel schonen. Um die Folgen des Klimawandels abzuwenden haben am 4. Mai 2007 die Vereinten Nationen den dritten Teil des UN-Klimaberichts vorgestellt. Darin geht es darum, den weltweiten Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2015 zu stabilisieren. Durch das Einsparen von Energie kann jeder Einzelne einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Der Umweltexperte von der Verbraucher Initiative in Berlin, Ralf Schmidt-Pleschka meint, dass Verbraucher durch Verhaltensänderungen bis zu 230 Euro im Jahr an Strom sparen können. Doch was muss man dafür tun?

Zum Beispiel verbrauchen HiFi-Anlagen Fernsehapparat, Video- oder DVD-Recorder und Co., die meistens im Stand-by-Modus laufen, unnötig Strom. Daher ist es empfehlenswert diese Unterhaltungselektronikgeräte in eine Steckerleiste, die mit einem An-Aus-Schalter ausgestattet ist, einzustecken. So lassen sich die heimlichen Stromfresser bei nicht Gebrauch ganz einfach abschalten. Dadurch kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt laut der Verbraucher Initiative circa 120 Kilowattstunden Strom im Jahr einsparen. Umgerechnet also immerhin rund 20 Euro.

Auch der Computer verbraucht, wenn er angeschaltet ist auf Grund seines leuchtenden Bildschirms nicht unerheblich Strom. Wenn dieser aber läuft, ohne dass er benutzt wird, dann verschwendet man dadurch ebenfalls unnötig Energie. Um das zu vermeiden, sollte der Rechner, wenn er für längere Zeit nicht benutzt wird, auf jeden Fall ganz ausgeschaltet werden. Und bei kürzeren Pausen lohnt es sich, das Gerät in den Engeriespar- oder Stand-By-Modus zu setzen. So bleiben die gespeicherten Daten vorhanden und gleichzeitig wird weniger Energie verbraucht. Wer noch einen älteren Desktop-Rechner besitzt, der eventuell nicht über solch einen Stromsparmodus verfügt, der sollte zumindest während einer kurzen Arbeitsunterbrechung den Monitor abschalten. Neuere Geräte sind energieeffizienter ausgestattet und verfügen über innovativere Stromsparfunktionen.

In der Küche kann auch einiges an Strom gespart werden, zum Beispiel wenn der Kühlschrank an einen kühlen Platz steht und auf die empfohlenen sieben Grad und nicht kühler eingestellt ist. Bei der Planung für eine neue Küche, sollte aber auch der Platz für den Gefrierschrank gut durchdacht werden. Am besten wäre es ja für dieses Gerät es in den Keller zu stellen, doch wer will schon nur für ein Eis jedes Mal hinunter laufen müssen. Und manchmal ist dieser Standort gar nicht möglich oder im Mietvertrag sogar verboten. Deshalb zurück zur Planung in der Küche. Neuerdings wird der Backofen oft praktischerweise in Augenhöhe eingeplant. Der Gefrierschrank sollte aber nicht direkt darunter platziert werden. Die Aufbereitung von Warmwasser in der Wohnung ist zwar effizienter als eine zentrale Wassererwärmung, aber ein Elektroboiler sollte trotzdem über Nacht, mit Hilfe einer Zeitschaltuhr, ausgeschaltet werden. Besser noch wäre ein Durchlauferhitzer.

Wer seine Waschmaschine an die Warmwasserleitung anschließen kann, spart ebenfalls Strom und Geld. Moderne Geräte mit speziellen Eco-Programmen säubern noch dazu mit geringem Strom- und Wasserverbrauch effizient und sparsam.

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