Rasenmäher

Rasenmäher Rasenmäher gibt es noch nicht so lange im Handel. Ursprünglich wurde Rasen, der ja very british ist, mit Sensen von Hand gepflegt. Im Zuge der Entwicklung der Rasensportarten in England wie Rasentennis oder Rugby wurde auch die aufwändige Rasenpflege verbessert und um neunzehnhundertdreißig herum der erste Spindelmäher erfunden.

Heute sind noch immer in England mehr Spindelmäher als der uns bekannte Rasenmäher im Einsatz als in Europa. Hierzulande bevorzugt man den Rasenmäher mit rotierenden Messern, dem Sichelmäher. Für den Rasen ist die Spindeltechnik schöner, denn hier wird das Gras

abgeschnitten und nicht wie durch die rotierenden Sichelblätter abgequetscht. Englischer Rasen wird grundsätzlich mit einem Spindelmäher gepflegt. Jedoch ist der Arbeitsaufwand weitaus größer, denn bei einem Spindelmäher muss regelmäßig gemäht werden, etwas höheres Gras, und höher sind hier schon sechs Zentimeter, werden von der Spindel nicht mehr richtig gefasst und somit kann der Rasen nicht geschnitten werden. Ein Rasen der mit einem Spindelmäher gepflegt wird, muss zwei bis drei Mal die Woche, je nach Witterung, Jahreszeit und Düngung, Rasensorte, gemäht werden. Feuchter Rasen kann auch schlecht gemäht werden mit dem Spindelmäher. Jedoch ist  der Spindelmäher ein Rasenmäher, mit dem man auch in der Mittagspause ohne Probleme rasen mähen kann, denn er arbeitet fast geräuschlos, da er mit Muskelkraft betrieben wird, der Handmäher. Es sind aber auch Sichelmäher auf dem Markt, die keine Handmäher sind.

hspace="6" alt="" title="" border="0" style="float: right;" /> Bei einem Rasenmäher, der mit der Sicheltechnik ausgerüstet ist, ist auch höherer Rasen kein Problem. Nur hohes Gras und nasser Rasen schafft auch dieser Rasenmäher nicht. Bei den Sichelmähern kommt noch eine weitere Unterscheidung hinzu, der unterschiedliche Antrieb, ein Elektromotor (auch mit einem Akku) oder ein Benzinrasenmäher (ein Ottomotor mit einem zwei-Takt- oder einem vier-Takt-Motor).Eine weitere Besonderheit ist ein Luftkissenmäher. Dieser gleitet auf einem Luftkissen über den Rasen. Auch Solarbetriebene Rasenmäher sind mittlerweile im Handel erhältlich, haben sich aber weder wie die Spindelmäher und die Luftkissenmäher im Markt durchsetzen können.

Zum Verbrauch der Rasenmäher lässt sich verallgemeinernd folgendes sagen: je größer und stärker der Motor, desto größer auch der Verbrauch.

Und nahezu jeder Gartengerätehersteller stellt auch Rasenmäher mit den unterschiedlichsten Techniken her. Betrachtet man den Asiatischen Markt, so kommt man zum Schluss, dass Motorradhersteller auch sehr gute Gartengeräte, Rasenmäher produzieren. Preislich liegen die Rasenmäherhersteller auch ähnlich. Rasenmäher sind unter Einhundert Euro erhältlich mit der Schraube nach oben offen. Hier liegt der Unterschied bei jedem Hersteller in der Art der verwendeten Materialien, der Verarbeitung, der Schnittbreite, der Motorstärke und des Zubehörs.

Zur Wartung der Rasenmäher lässt sich grundsätzlich sagen, dass die Geräte am längsten halten, wenn sie nach jedem Rasenschnitt gesäubert werden. Kein Messer bleibt lange scharf wenn es verwesendem Rasenschnitt ausgesetzt ist. Dies gilt auch für Räder und den Auffangkorb. Sonst halten sich die Wartungskosten sehr gut in Grenzen. Muss jedoch trotzdem einmal ein Messerausgewechselt werden, was wirklich selten vorkommt, so sind Ersatzteile immer gut nachzukaufen. Auf die richtige Pflege der Kabel sollte geachtet werden, kein Kabel hält lange, wenn es abgeknickt wird. Bei einer sorgsamen und pfleglichen Behandlung, regelmäßigem Zündkerzenaustausch und Ölstandsmessung nur bei einem Benzinrasenmäher, halten sich auch die Wartungskosten gering

und der Spaß am Rasenmäher und am Rasenmähen wird ein jahrelanger sein.