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Kakerlaken im Haus & BekämpfungKeine Angst bei Kakerlaken, ja, sie sind eigentlich schon recht eklig, aber im Grunde ist niemand geschützt gegen diese kleinen Krabbeltierchen. Man kann sie zum Beispiel völlig unbemerkt im Einkaufskorb mit nach Hause bringen. Andere Wege, auf denen Kakerlaken ins Haus kommen, sind zum Beispiel Lebensmittelverpackungen, Paletten oder auch gebrauchte Elektrogeräte, in denen sie sich liebend gern verstecken.
Wenn es dann zu spät ist, und man hat diese Tierchen zu Hause entdeckt, dann sollte man schnell etwas dagegen unternehmen, denn man hat nicht nur Ungeziefer im Haus, das sich rasend schnell vermehrt, sondern es besteht auch die Gefahr, dass gefährliche Krankheiten und Allergien übertragen werden können.
Was man dabei über Kakerlaken wissen sollte, ist zum Beispiel, dass sie lichtscheu und damit nachtaktiv sind. Am Tage verstecken sie sich in den kleinsten Ritzen, im Fußboden oder hinter Wandverkleidungen. Nachts dann werden sie aktiv und gehen auf Nahrungssuche, kriechen in den Mülleimer, naschen von offen liegenden Lebensmitteln und huschen über Tisch und Stühle. Sie bevorzugen feuchtwarme Räume, wie Großküchen, Gewächshäuser, das heimische Badezimmer oder auch Krankenhäuser und Schwimmbäder. Fühlen sie sich wohl, dann produziert das Weibchen in ihrem kurzen Leben bis zu 200 Eier.
Vorsicht ist geboten, denn viele bakterielle Erkrankungen sind auf Kakerlaken, die auch Schaben heißen, zurück zu führen, so zum Beispiel Lepra, Salmonellen und Tuberkulose. Auch eine entsprechende Gefahr, an Durchfall oder Allergien zu erkranken, ist gegeben.
Also müssen Kakerlaken effektiv bekämpft werden. Üblicherweise werden Insektizide gegen Schaben eingesetzt, nur sind diese mitunter für Mensch und Haustier auch gefährlich und belasten die Umwelt. Darum ist es besser, erst einmal zu einer schonenderen Methode zu greifen. Im Handel gibt es zum Beispiel ungiftiges Schädlingsbekämpfungspulver, das für die Tiere Futter darstellt. Das verteilt man an verschiedenen Stellen im Haus und wartet, bis die Tierchen es zu sich nehmen. Der Vorteil liegt hierbei in der Tatsache, dass es auch die Brut vernichtet. Die Kakerlake ist außerdem kannibalisch veranlagt, so kann man davon ausgehen, dass schwache, vergiftete Artgenossen gefressen werden, was wiederum dazu führt, dass sich die „Fresser“ auch vergiften.
Wer die Vernichtung nicht selbst in die Hand nehmen möchte, der kann sich auch an einen Kammerjäger wenden, der wahrscheinlich auch einen kontinuierlichen Gifteinsatz vornimmt und so oft wieder kommt, bis auch die letzte Kakerlake tot ist. Natürlich ist das die teuerste Methode, aber man kann sicher gehen, dass der Kammerjäger sein Handwerk versteht.
Haben Sie einfach keine Angst und seien Sie entschlossen bei der Bekämpfung. Achten Sie auch darauf, dass Kinder und Haustiere nicht mit den Bekämpfungsmitteln in Kontakt kommen, damit keine Gefahr besteht und räumen Sie alle Lebensmittel weg, damit die Kakerlaken keine Nahrung mehr bekommen. Dann dürfen Sie sicher sein, dass sich das Problem schnell erledigt hat.
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