Entenhaus am Gartenteich

Entenhaus Wer einen Gartenteich hat, hat sicher schon einmal darüber nachgedacht, in diesen auch ein Entenhaus zu integrieren. Insbesondere den Teichbesitzern dürfte diese Idee schon gekommen sein, die in ihrem Garten viele Enten beherbergen. Aber auch auf öffentlichen Seen wird ein Entenhaus immer beliebter.

Dabei dient dieses sowohl als Brutplatz für die Enten, als auch als Stelle für die tägliche Federpflege. Denn Enten können nicht ganztägig im Wasser sein, sie müssen immer wieder an Land gehen, um ihre Federn zu putzen und nachzufetten. Wobei sie das Fett aus einer Drüse am Hinterteil beziehen, dem

Brützel.

Um bei dieser täglichen Federpflege jedoch ungestört vom Menschen oder auch von herumlaufenden Hunden zu sein, empfiehlt es sich, ein Entenhaus zur Verfügung zu stellen. Dieses bietet zudem
Schutz vor schlechtem Wetter.

Dabei wird das Entenhaus am besten in der Mitte des Sees aufgestellt, denn nur hier können die Enten wirklich ungestört sein. Das Entenhaus wird auf Schwimmkörpern befestigt und direkt am Seeboden verankert. So ist zwar eine gewisse Beweglichkeit hierfür noch gegeben, aber es kann dennoch nicht ans Ufer o. ä. treiben.

Als geeignetes Material für ein Entenhaus empfiehlt sich beispielsweise Kiefernholz. Dieses muss dann aber auch dementsprechend behandelt sein, um auch im Wasser zu halten. Im Idealfall sollte man das Entenhaus dabei dann über die kalte Jahreszeit aus dem Wasser nehmen und es in dieser Zeit ggf. nachbehandeln bzw. wieder instand setzen.

Beim Aufstellen des Entenhauses ist darauf zu achten, dass es an diesem Platz auch angenommen wird. Empfehlenswert hierfür ist eine bevorzugte Stelle der Enten, an denen sie einfach einmal im Wasser stehen bleiben, statt nur hindurch zu schwimmen.

Das Entenhaus sollte dabei nach Möglichkeit überdacht sein und auch  die Wände sollten so stabil sein, dass sie die Enten beispielsweise vor Wind und Sturmböen schützen können. Außerdem fühlen sie sich insbesondere beim Brüten in einer geschützten Umgebung wohler.