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Rindenmulch gegen Unkraut einsetzen |
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Kompost und Abfall -
Mulch - Rindenmulch
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Rindenmulch gegen Unkraut einsetzenWer kennt das nicht? Unkraut ist eine wahre Plage im heimischen Garten. Doch dem kann man vorbeugen, indem man sich einfach an der Natur orientiert. Denn hier wird uns vorgelebt, wie man Unkraut vermeiden kann, ohne schädliche, chemische Stoffe im eigenen Garten zu verteilen – nämlich mit Rindenmulch.
Wie gut das funktioniert, erkennt man an den Nadelbäumen. Unter ihnen wächst fast nie Unkraut. Das liegt vor allem an den harzigen Substanzen, die sich in der Rinde der Bäume befinden. Durch diese wird das Keimen von allerlei Wildkräutern verhindert.
Wer nun den eigenen
Garten vor Unkraut schützen will, sollte die Beete erst einmal gründlich von den kleinen ungebetenen Gästen befreien. Denn solange noch Unkräuter wachsen, bringt auch der Rindenmulch nicht.
Nachdem man das vorhandene Unkraut fein säuberlich entfernt hat, wird der Boden erst einmal gründlich mit der Harke bearbeitet, um ihn entsprechend aufzulockern und auch die Wurzeln des Unkrauts zu entfernen. Danach wird der Boden wieder geglättet. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass man die Erde nicht zu fest drückt. Nun kommt der Rindenmulch ins Spiel, wobei man auf Rindenmulch mit einer Größe von null bis acht Zentimetern zurückgreifen sollte.
Rund um die Pflanzen herum oder auch auf ein leeres Beet wird nun eine etwa zehn Zentimeter starke Schicht Rindenmulch aufgetragen. Durch diese wird das Keimen der Wildkräuter verhindert. Bevor man neue Pflanzen einsetzt, muss der Rindenmulch gründlich entfernt werden. Danach wird er ausgesiebt und wieder aufgebracht. Denn vermischt er sich mit Erde, wird seine Leistungsfähigkeit gegen die Unkräuter eingeschränkt.
Neben den positiven Wirkungen auf das Wachstum der Unkräuter bietet der Rindenmulch aber noch weitere schützende Eigenschaften für die Pflanzen und Beete im heimischen Garten. Im Sommer sorgt er z. B. dafür, dass die Feuchtigkeit aus dem Boden nicht so schnell verdunstet, wodurch ein selteneres Gießen erforderlich wird.
Im Winter schützt er die Pflanzen und Wurzeln vor Frost, weshalb er oft auch als Winterschutz für einige Pflanzenarten genutzt wird. Durch die Abdeckung der Erde mit dem Rindenmulch, bleibt diese in ihrer Körnigkeit recht fein, was ein regelmäßiges Harken nur noch selten nötig macht.
Der Rindenmulch stellt damit also die ideale Alternative zur chemischen Unkrautvernichtung und dem mühseligen Jäten von Hand dar.
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