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Fischschwanzpalme Caryota mitis - Pflege, Düngen, Überwintern, Kaufen

Die Fischschwanzpalme ist eine Fiederpalme. Die Ähnlichkeit der Blätter mit einem Fischschwanz hat ihr ihren Namen eingebracht. Caryota mitis wächst recht schnell. In ihrer Heimat Südostasien erreicht sie Höhen von 10 Metern. Die Palme bildet oft mehrere Stämme aus, so entsteht der Eindruck ...



einer kleinen Palmengruppe. Nach etwa 20 Jahren kann die Fischschwanzpalme blühen. Danach stirbt der Stamm ab. Als Kübelpflanzen blühen diese Palmen aber fast nie.

Die Fischschwanzpalme ist sehr pflegeleicht und verzeiht auch grobe Pflegefehler. Wichtig zu wissen ist, dass die Früchte Oxalate enthalten, was heißt, dass sie giftig sind. Die Oxalsäure wirkt ähnlich wie Ameisensäure. Man hat das Gefühl, dass die Hände  in einem Ameisenhaufen stecken. Es ist unangenehm, aber nicht wirklich gefährlich. Besser also, das Fruchtfleisch nicht ohne Handschuhe anzufassen.

Standort

Die Fischschwanzpalme mag einen hellen Standort, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Erst muss sie sich an die Sonne gewöhnen, bevor man sie der prallen Mittagssonne aussetzen kann. Sie verträgt aber auch recht gut Halbschatten.



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Im Sommer kann man die Pflanze gut nach draußen stellen. Im Winter sollte sie in einem Wohnraum stehen. Die Temperatur sollte 10 ºC nicht dauerhaft unterschreiten.

Pflanzsubstrat

Das Pflanzsubstrat sollte durchlässig und leicht sauer sein. Älteren Exemplaren genügt normale Garten- oder Blumenerde. Wenn die Wurzeln oben aus der Erde herauswachsen, ist das ein Zeichen, dass die Palme umgetopft werden muss. Eine Drainage am Topfboden ist empfehlenswert. Da die Palme viel Wasser verbraucht, ist sie auch gut in Seramis- oder Hydrokultur zu halten. Allerdings muss die Palme von Anfang an in Hydrokultur gezogen werden. Eine spätere Umstellung verläuft meist nicht gut, da die tiefen Wurzeln recht empfindlich sind.

Pflege

Die Fischschwanzpalme benötigt ziemlich viel Wasser. Man kann den Pflanzballen auch immer mal tauchen, damit er sich richtig voll Wasser saugen kann. Dauerhafte Nässe ist aber schädlich. Die Caryota mitis verträgt auch mal totale Trockenheit. Es sollte aber kein Dauerzustand sein. Wie bei allen Palmen sollte zum Gießen kein kalkhaltiges Wasser verwendet werden. Besser ist Regenwasser. Da die Fischschwanzpalme eine hohe Luftfeuchtigkeit mag, sollte man sie öfters besprühen. Auch dazu nimmt man kalkfreies Wasser. Wenn die Luftfeuchte zu niedrig ist, fallen oft Spinnmilben über die Palme her.

Trockene, braune Stellen auf den Blättern und braune Blattspitzen sind ein Zeichen von zu niedriger Luftfeuchtigkeit oder zu wenig Wasser. Wenn die Palme ringsum traurig aussieht, deutet das auf ein zuviel an Wasser hin.

Düngen

Vom Frühjahr bis zum Herbst düngt man die Caryota mitis alle 4 Wochen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger oder einem speziellen Palmendünger.

Überwintern

Die Fischschwanzpalme sollte drinnen überwintern. Sie kann in einem warmen Wohnraum stehen, aber auch etwas kühler. 10 ºC sollten aber nicht dauerhaft unterschritten werden. Die Palme benötigt viel Licht und sollte nach Möglichkeit direkt am Fenster stehen. Gegossen werden muss sparsamer. Je kühler die Caryota mitis steht, umso weniger Wasser benötigt sie. Man muss darauf achten, dass nie Wasser im Untersetzer ist und dass man zwischen den Gießvorgängen genug Zeit läst. Die Erde sollte erst zu 2/3 abtrocknen. Ganz austrocknen darf der Pflanzballen aber nicht.

Kaufen

Fischschwanzpalmen sind nicht teuer. Eine 50 bis 60 cm hohe Caryota mitis kostet nur etwa 5 Euro. Bei Palmen in Hydro muss man mit etwas mehr rechnen.



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