Palme - braune und gelbe Blätter & Spitzen

palme7_flUrsachen für braune und gelbe Blätter und Spitzen

Die Ursachen für gelbe und braune Blätter und Spitzen an Palmen sind vielfältig. Eine Ursache für die Entstehung von braunen und gelben Blättern kann sein, dass die die Palme zu oft oder zu viel gegossen wurde. Außerdem sollte man, sofern man einen Übertopf für Palme verwendet, darauf achten, dass sich in dem Übertopf kein Wasser staut.

Ansonsten würde dies auch dazu führen, dass die Erde und damit die Wurzeln der Palme zu feucht

sind und die Blätter und Spitzen eine braune oder gelbe Farbe bekommen, trocknen und schließlich abfallen.

Nährstoffmangel, zu wenig Licht und eine niedrige Luftfeuchtigkeit begünstigen gelbe und braune Blätter bei Palmen

Eine weitere Ursache dafür, dass sich die Blätter und Spitzen einer Palme braun oder gelb färben können, ist ein Mangel an Nährstoffen. Auch im Winter kann es zur Entstehung von gelben und braunen Blättern an der Palme kommen. Dies ist bedingt durch die Kälte in Kombination mit zu viel Gießen. Ein weiterer Faktor, der braune und gelbe Blätter und Blattspitzen an der Palme begünstigen kann, ist die Luftfeuchtigkeit. Ist diese zu niedrig, kommt es zum Austrocknen und Abfallen der Blätter. Eine weitere mögliche Ursache für braune und gelbe Blätter ist schließlich ein Zuwenig an Licht.

Richtig gießen, um braune und gelbe Blätter an Palmen zu vermeiden

Um zu vermeiden, die Palme übermäßig zu gießen, sollte man vor dem Gießen die Beschaffenheit der Erde, in die die Palme gepflanzt ist, prüfen. Ist die Erdoberfläche trocken, kann man die Palme gießen. Bei feuchter Erde sollte man die Palme auf keinen Fall gießen, da sie sonst braune und gelbe Blätter und Blattspitzen bekommen kann, weil sich dann Wasseransammlungen am Wurzelwerk der Palme stauen. Dies begünstigt dann auch einen Fäulnisprozess, sodass die Palme dadurch eingehen kann.

Gelbe und braune Blätter im Winter vermeiden

Der Winter kann durch Kälte, lange lichtarme Tage und eine niedrige Luftfeuchtigkeit gelbe und braune Blätter und Spitzen an Palmen begünstigen. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, sollte man die Blätter mit Wasser besprühen oder die Blätter feucht abwischen. Steht die Palme an einem kalten Platz, sollte man die Palme nur ein, höchsten zwei Mal im Monat gießen. Außerdem sollte man beim Gießen auch darauf achten, dass die Erde an der Oberfläche komplett trocken ist. Für eine ausreichende Versorgung der Palme mit Licht kann man eine Pflanzenlampe verwenden, die der Palme täglich mehrere Lichtstunden beschert.palme4_fl

Umtopfen für eine gute Nährstoffversorgung der Palme

Ist der Pflanzentopf, in dem die Palme eingepflanzt wurde, zu klein, liefert der Boden keine ausreichenden Nährstoffe. Deshalb sollte man auf jeden Fall nach dem Kauf der Palme diese in einen ausreichend großen Pflanzentopf umtopfen. Beim Umtopfen von Palmen, die man bereits hat, sollte man darauf achten, das
Umtopfen dieser Palme im Frühjahr durchzuführen. Beim Umtopfen ist es außerdem unerlässlich, eine Drainageschicht im Boden des Pflanzentopfes anzulegen, damit sich das Wasser nicht an den Wurzeln der Palme staut. Diese Wasserstaus würden nämlich, wie oben bereits beschrieben, dazu führen, dass die Wurzeln faulen

und gelbe und braune Blätter an der Palme entstehen. Beim Umtopfen der Palme sollte das Wurzelwerk geprüft und beschädigte Wurzeln entfernt werden. Nach dem Umtopfen sollte man die Palme nur soviel gießen, dass die Erde leicht feucht ist. Dann sollte man mit dem nächsten Gießen warten, bis die Erde an der Oberfläche vollständig getrocknet ist.

Falsches Gießen

Meistens wird sie zu viel gegossen.. Aus lauter Angst, dass die Pflanzen vertrocknen, werden sie zu viel gegossen. Der Wurzelballen steht im Wasser und das vertragen die wenigsten Gewächse und Palmen, die in der Regel mit sehr wenig Wasser auskommen, überhaupt nicht. Palmen ertragen es eher, dass man sie mal vergisst zu gießen. Davon gehen die Wenigsten ein. Sie ertrinken viel häufiger. Vor allem stehendes Wasser in Übertöpfen ist gefährlich. Das vermeidet man, wenn man etwa 10  Minuten nach dem Gießen nachschaut, dass sich kein Wasser im Topf oder Untersetzer befindet. Ist es doch der Fall, muss es abgegossen werden. Wichtig bei der Pflanzenpflege ist also, nur mäßig zu gießen, zwar regelmäßig, aber nicht zu viel. Günstig sind Pflanzgefäße mit einem Wasserreservoir. Aus diesem können sich die Palmen bei Bedarf selbst bedienen, das ist praktisch.

Nährstoffmangel

Erst gelbe und später braune Blätter an Palmen können auch ein Zeichen von Nährstoffmangel sein. Palmen stehen oft in recht kleinen Töpfen. Die Nährstoffe daraus sind meist schnell verbraucht. Man pflanzt sie dann in einen etwas größeren Topf und verwendet frisches Pflanzsubstrat. Wichtig ist eine Drainageschicht am Boden des Gefäßes, so dass das Wasser ungehindert ablaufen kann. Bei der Gelegenheit kann man alte, abgestorbene oder kaputte Wurzeln entfernen. Die Nährstoffe aus der frischen Erde sind auch nach sechs bis acht Wochen verbraucht. Dann kann man düngen. Im Handel gibt es entsprechende Dünger für Palmen. Exakt dosiert geben sie den Pflanzen Kraft zum prächtigen Gedeihen. Vorsicht, auch eine Überversorgung mit Nährstoffen kann zu braunen Blättern führen, vor allem bei Dattelpalmen.

Überwinterung

Besonders viele braune Blätter bekommen Palmen bei falscher Überwinterung. Oft stehen sie zu dunkel oder zu kalt. Meist werden sie zu viel gegossen. Die einzelnen Arten haben verschiedene Ansprüche bei der Überwinterung. Wenn man weiß, um welche Palme es sich handelt, sollte man sich gut informieren, welche Bedingungen bevorzugt werden. Der richtige Standort und das entsprechend dosierte Gießwasser bringen eine Palme unbeschadet über den Winter.

Zu geringe Luftfeuchtigkeit

Palmen lieben in der Regel eine hohe Luftfeuchtigkeit. Bei zu geringer Luftfeuchte stellen sich nicht nur braune Blätter ein, sondern auch Schädlinge wie Spinnmilben. Die sicherste Methode für die Pflanzen ist, sie regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Man verwendet am besten Regenwasser, vor allem, wenn man sehr kalkhaltiges Wasser hat. Kalkflecken auf den Palmenwedeln sehen nicht schön aus und kalkhaltiges Wasser wird von vielen Pflanzen auch nicht gut vertragen. Ein Wassersprüher ist gut geeignet.

Zu dunkler Standort

Palmen lieben es in den meisten Fällen hell. Sie benötigen viel Licht. Im Winter sind die Lichtverhältnisse eher schlecht, vor allem, wenn die Palmen nicht direkt am Fenster stehen. Wegen ihrer Größe passen sie oft nicht auf den Fensterstock und müssen auf einen Platz weiter innen im Zimmer ausweichen. Dort ist es ihnen aber meist zu dunkel. Abhilfe schaffen kann man mit einer speziellen Pflanzenlampe. Auch andere Pflanzen freuen sich gerade im Winter über dieses zusätzliche Licht.