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Veilchen (Viola)

Veilchen sind eine Gattung der Familie der Veilchengewächse, zu der auch Stiefmütterchen, Horn- und Duftfeilchen gehören. Die Gattung umfasst etwa 500 Arten. Es gibt sowohl einjährige, als auch mehrjährige Sorten, ebenso wie Halbsträucher.

Veilchen gehören zu den ...



ersten Pflanzen, die nach dem Winter durch ihre schönen Farben erfreuen. Die meisten erreichen nur eine Wuchshöhe bis 15 cm. Nur einige wenige Sorten können bis 30 cm hoch wachsen. Eigentlich sind Veilchen Frühjahrsblumen. Wenn man sie aber im Garten stehen lässt, blühen sie in der Regel ununterbrochen weiter und vermehren sich auch von selbst. Es gibt Veilchen in schier unbegrenzter Farbenvielfalt, die aber immer auf die Grundfarben Weiß, Violett, Gelb und Blau zurückgehen.
Der Standort von Hornveilchen sollte sonnig sein. Andere Veilchenarten kommen auch mit weniger Sonne aus. Die Pflanzen bevorzugen nährstoffreichen und durchlässigen Boden.

Veilchen sind ziemlich robust. Sie kommen mit verhältnismäßig wenig Wasser aus. Sie stecken sowohl nasse, als auch trockene Perioden gut weg. Die meisten Arten sind frosthart. Die Belaubung bleibt auch im Winter erhalten. In punkto Nährstoffverbrauch sind die Pflanzen sehr genügsam.  Da sie sowieso nicht sehr groß werden, ist eine Düngung nicht unbedingt erforderlich, da meist im Pflanzsubstrat schon genügend Nährstoffe ...



enthalten sind.

Vermehrt werden Veilchen durch Samen oder Teilung. Die Anzucht ist recht einfach.
Das Veilchen reagiert stark auf Temperaturen. Nur unter 8 bis 10 Grad Celsius werden Blütenknospen gebildet. Ist es wärmer, so bildet sich in den Knospen ohne Bestäubung gleich Saat. Deshalb sollten Veilchen nur in kühlen Räumen vorgetrieben werden und erst mit der Blüte ins warme Zimmer geholt werden, da sonst die Blüte ausbleibt.

Insbesondere das Märzveilchen (Viola odorata) wird von Kennern als Delikatesse geschätzt. Es eignet sich für Kräutersalat mit Veilchen und als kandierte Veilchenblüten.

Aus Veilchen werden auch teure Duftöle hergestellt. Für einen Liter Öl werden fünf Tonnen Veilchen benötigt.
Als Schädlinge treten vor allem Erdraupen auf. Die Fraßspuren sind deutlich zu erkennen.  Die Pflanzen verkümmern, da der Wurzelhals angefressen oder sogar durchgebissen ist. Auch Grauschimmel und Mehltau können vorkommen.



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