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Leberbalsam, Blaukappe (Ageratum houstonianum)
Pflanzen im Garten - Sommerblumen

Leberbalsam (Ageratum houstonianum)

Der Leberbalsam, auch Blaukappe genannt, ist eine anspruchslose, einjährige Pflanze. Sie zählt zu den Korbblütlern. Der Leberbalsam wächst je nach Sorte in verschiedenen Größen. Die kleinsten Pflanzen werden nur 10 cm hoch, die größten 60 cm. Die niedrigen Sorten wachsen kompakt. Sie werden als Bodendecker und im Balkonkasten verwendet. Die höheren Sorten eignen sich gut für das Staudenbeet. Die mittleren Sorten sind  ideal für Pflanzkübel.

Viele Menschen kennen nur der blaue oder violette  Leberbalsam, dabei gibt es auch Sorten, die blühen Weiß oder Rosa. Die Blütezeit ist von Mai bis in den Oktober hinein.
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Ursprünglich stammt die Pflanze aus Mexiko, Guatemala und Belize. Der Name Ageratos bedeutet auf griechisch: ewig jung. Er kommt von der Blühfreudigkeit und Ausdauer der Blumen. Es gibt etwa 30 bekannte Arten.

Die Pflanze ist mit fast allen Böden zufrieden, bevorzugt aber ein leichtes und nährstoffhaltiges Pflanzsubstrat. Der Leberbalsam mag Sonne, wächst aber auch im Halbschatten gut. Wichtig sind ein luftiger Standort und Temperaturen zwischen 18 und 25 °C. Um die Blühfreudigkeit zu erhalten, sollte 1-2 x pro Monat gedüngt werden, am besten mit Flüssigdünger. Staunässe ist unbedingt zu vereiden. Wenn Verblühtes regelmäßig ausgeschnitten wird, kommen immer wieder frische Knospen nach.
Vermehr wird der Leberbalsam durch Aussaat. Die ersten Samen keimen nach fünf Tagen. Ab Februar kann man die Pflanzen im Haus vorziehen, nach den Eisheiligen kann man aber auch direkt ins Beet aussäen.
Der Leberbalsam enthält in seinen Blättern ein Hormon, das gefräßige Larven zu unfruchtbaren Greisen macht.
 


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