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Lupinen, Lupine - Pflege (Lupinus)
Pflanzen im Garten - Sommerblumen

Lupinen pflegen (Lupinus)

Lupinen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte, zu der beispielsweise auch Erbsen und Erdnüsse gehören. Die Hülsen und Samen der Lupinen sind giftig. Die Bezeichnung Lupine stammt vom lateinischen lupus für Wolf und bezieht sich möglicherweise auf die wolfsgrau behaarten Hülsen oder auf den bitteren Geschmack der Samen. So ist eine deutsche Bezeichnung auch Wolfsbohne. Ursprünglich stammen die Pflanzen aus dem westlichen Nord-Amerika.

Lupinen dienen der Bodenverbesserung, da sie mit Hilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden aufbauen.

Das besondere an Lupinen ist die bis zu 60 cm ...
lange leuchtende Traubenblüte in blau, gelb, rosa, violett oder weiß. Die Blüten erscheinen von Mai bis August, manchmal auch bis in den September hinein. Wenn man verblühtes sofort entfernt, kann man eine Nachblüte erhalten. Die ganze Pflanze kann bis 150 cm hoch werden. Bei diesen Höhen ist eine Abstützung erforderlich.

Die Lupine bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte tiefgründig, locker, humos und neutral bis leicht sauer sein. Gedüngt wird nur mit etwas Kompost.

Die Selbstaussaat von reifen Samen sollte verhindert werden, da der Nachwuchs die Mutterpflanzen überwachsen kann. Die Wurfweite der Schleudersamen beträgt bis zu 7 Metern.

Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung ist das Frühjahr. Vermehrt werden sollten die Lupinen durch Teilung, vorzugsweise im Frühjahr, Aussaat oder Stecklinge.

Die Lupine ist eine gute Schnittblume. Sie wächst bei uns als Zierpflanze, wird aber auch als Wildfutter angepflanzt. Außerdem enthalten die Pflanzen viel Eiweiß und sie sind inzwischen zu einem anbauwürdigen, leicht verarbeitbaren und konsumfähigen Lebensmittel geworden. Das Eiweiß ist besonders geeignet für Milchallergiker. Eine Wildblume schickt sich an, die Lebensmittelindustrie zu revolutionieren.
 


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