Margerite - Steckbrief und Pflege von Margeriten

Strahlend weiße Blüten: So sieht man Margeriten am liebstenDie Margerite wird im Lateinischen auch als Argyranthemum leucanthemum oder Chrysanthemum leucanthemum bezeichnet. Sie gehört zur Art der Stauden oder ist einjährig. Dabei gehört sie zur Art der Korbblütler oder auch Asteraceae.

Der Pflegeaufwand für die Margerite ist sehr gering, sie kann damit als pflegeleicht bezeichnet werden. Die Blütezeit der Margerite beginnt im Frühjahr und reicht bis zum ersten Frost. Dabei zeichnen sich die Blüten durch ihre strahlenförmige Form aus, die

wie Gänseblümchen in großer Variante aussehen. Allerdings können die Blütenblätter auch in Gelb oder Rosa sowie mit gelber oder dunkler Mitte ausgestattet sein. Einige Sorten der Margerite sind sogar gefüllt. Die Belaubung der Margerite ist ganzjährig, dabei ist das Laub sehr dunkelgrün und glänzend. Der Wuchs der Pflanze ist buschig und die Pflanze kann eine Höhe zwischen 30 cm und 150 cm aufweisen.

Margeriten im Garten und als Kübelpflanze pflegen

Die Margerite, die für den Garten kultiviert ist, hat eine etwas andere Wuchsform als die Wiesenmargerite. Allerdings hat sie wie die Wiesenmargerite auch einen langen und leicht kantigen Stiel, der geringe Ausläufer bildet und an dem sowohl die zackenförmigen Blätter wie auch die Blütenstände vorhanden sind. Die Blüten haben einen Durchmesser zwischen 4 und 6 cm, wobei die kultivierte Margerite kleiner ausfällt als die Wiesenmargerite. Interessant ist, dass die Einzelblüten einen intensiven Geruch aus der Mitte verbreiten, der der Anlockung von Insekten dient. Diese sind nämlich an der Vermehrung der Pflanze wesentlich beteiligt, wobei sie aber auch zu den Luftsprossen noch Ausläufer ausbildet. Die Einpflanzung der Margerite erfolgt in ganz normale Blumenerde ohne weiteren Zusatz von Dünger. Auf diese schlichte Blumenerde spricht die Margerite gut an. Zu feuchten Boden mag sie übrigens überhaupt nicht.

Margeriten-Pflanzen im Kübel müssen regelmäßig umgetopft werden, so dass ihr Platzbedarf erfüllt werden kann. Möchte man kein übermäßiges Wachstum, dann sollte man die Pflanze ausgraben, teilen und den abgeteilten Pflanzenbereich anderweitig wieder eingraben. Die Pflanze hat ihre Blütezeit von Mai bis in den Oktober hinein. Bei strengeren Witterungsbedingungen hört die Blüte der Pflanze auch schon vor Oktober auf, wenn die Umgebung relativ feucht wird. Innerhalb der Blütezeit sollte die Margerite auf keinen Fall umgepflanzt werden.

Zusammengefasst mögen Margeriten:
  • normale Blumenerde ohne Dünger
  • mäßige Feuchtigkeit
  • regelmäßige Umtopfung
  • absolut kein Umpflanzen innerhalb der Blütephase
Margeriten in einer gepflegten BlumenwieseSchneiden von Margeriten?

Grundsätzlich ist es nicht erforderlich, die Margerite zu beschneiden. Wenn das Wachstum der Pflanze aber nicht mehr den eigenen Vorstellungen entspricht, weil Blätter überstehen und seitliche Ausläufer der Stängel entstehen, kann auch ein Beschnitt der Pflanze erfolgen, damit sie nicht zu stark in die Breite wächst. Möchte man die Pflanze beschneiden, sollte man den Beschnitt aber weit außerhalb der Blütezeit planen, so dass die Blüten und Knospen keine Beschädigung erfahren und sich optimal entwickeln können. Wünscht man keine weitere Vermehrung, können zudem die Ausläufer der Margerite beschnitten werden. Das kann sehr sinnvoll sein, weil die Pflanze sich sehr schnell vermehrt, was bei ihr recht unkompliziert verläuft.

Standort für Margeriten

Die Margerite kann auf vielen Untergründen
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gedeihen, weil sie relativ anspruchslos ist. Auch wenig nährstoffreiche Untergründe und sogar alpine Höhenregionen stellen für die Margerite generell kein Problem dar. Auch wenn die Margerite generell Frost verkraften kann, sollte man ihr diesen nach Möglichkeit ersparen. Als Topfpflanze benötigt sie nur einfache Blumenerde und einen sonnigen Standort.

Margerite richtig überwintern

Die beste Möglichkeit der Überwinterung der Margerite besteht in dem Umzug ins Haus über den Winter. Allerdings ist diese Option nur theoretisch, denn der Aufwand für die Überwinterung steht in keinem Verhältnis zum Erfolg. Besser ist es, die in unseren Regionen einjährigen und preiswerten Pflanzen einfach im nächsten Jahr erneut zu kaufen, zumal sie dann sehr viel üppiger und schöner als eine überwinterte Pflanze ausfallen. Möchte man die Margerite aber auch im nächsten Jahr noch in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon stellen, dann sollte sie vor Frost geschützt werden, denn diesen verträgt sie nicht gut, wird entsprechend spärlich. Für die Überwinterung sollte man die Pflanze nicht zu kühl stellen, sie zudem nicht mehr düngen und auch die Bewässerung über die Winterzeit nur spärlich erfolgen lassen.

Unbedingt wichtig ist ein Rückschnitt der Pflanze, wenn sie überwintert werden soll. Im Sommer ist ein leichter Rückschnitt in der Form sinnvoll, dass verwelkte Blütenstände regelmäßig entfernt werden. Durch diese Entfernung erfährt die Pflanze eine Anregung zur neuen Ausbildung von Knospen.

Vermehrung der Margerite


Die Vermehrung der Margerite ist sehr einfach und durch Aussaat umsetzbar. Die Pflanzzeit ist im Frühling und die Aussaat kann ganz einfach mit Samen umgesetzt werden, die bei Fachhändlern zur entsprechenden Zeit im Sortiment zu finden sind.

Wiesenmargeriten erfreuen mit zahlreichen BlütenSchädlinge und Krankheiten bei Margeriten

So resistent und robust die Pflanze ist, zeigt sie sich auch im Hinblick auf Krankheits- und Schädlingsbefall von ihrer besten Seite. Gelegentlich kann es vorkommen, dass die Pflanze von Raupen befallen wird, wenn sie im Freien steht. Die Bekämpfung dieses Befalls ist aber sehr einfach, denn es reicht völlig aus, die Raupen abzusammeln. Die Pflanze als Zimmerpflanze gehalten, wird sogar von diesen unkomplizierten Schädlingen verschont. Problematisch kann es sein, wenn die Pflanze zu stark gewässert wird. In diesem Fall kann sie sowohl mit Schimmelbildung wie auch mit Pilzbefall reagieren. Dem lässt sich aber durch mäßiges und regelmäßiges Gießen vorbeugen.

Die Margerite ist robust, kann aber gelegentlich von Raupen befallen werden und auf zu starkes Gießen mit Schimmelbildung und Pilzbefall reagieren.

Wissenswertes zur Margerite in Kürze

  • Die Margerite ist eine robuste und anspruchslose Pflanze, die einjährig ist und deren Überwinterung nicht lohnt.
  • Margeriten als mehrjährige krautige Pflanzen haben eine Wuchshöhe von 30 bis 60 cm.
  • Der Stängel weist eine leicht kantige Form auf, er ist aufrecht und teilweise verzweigt.
  • Besonders die unteren Blätter am Stängel sind sehr grob gezahnt, die oberen hingegen feiner.
  • Die gesamte Blüte hat einen Durchmesser von 4 und 6 cm. Im Inneren der Blüte finden sich gelbe Röhrenblüten, außen sitzen weiße Hüllblätter.
  • Der innere Teil der Blüte riecht sehr stark, was dazu dienen soll, Insekten anzulocken, die einen Teil der Vermehrung dieser Pflanze mit verantworten.
  • Die Margerite übernimmt selbst auch einen Teil ihrer Vermehrung übernimmt, indem sie Ausläufer bildet.
  • Die Pflanze bevorzugt vor allem lichte Wiesen und Pionierböden, aber selbst in den alpinen Höhenlagen gedeiht sie noch gut.
  • Die Margerite bildet sowohl Ausläufer als auch Luftsprosse und kann sich so selbst sehr schnell in ihrem Umkreis verbreiten.
  • Dies ist einer der Gründe, warum sie meist in großen Mengen auf einem Fleck zu sehen ist.
  • Die Blütezeit der Margerite erstreckt sich von Mai bis Oktober.
  • Sie bedarf dabei aber keinerlei besonderen Pflege, da sie eine sehr genügsame Pflanze ist.

Ein Schneiden der Margerite ist absolut unnötig und hätte keinerlei Effekt, lediglich das Ausgraben einzelner Pflanzen bei einem zu dichten Bestand kann eine Möglichkeit sein, das Gesamtbild zu verschönern. Natürlich muss sie regelmäßig Feuchtigkeit aufnehmen, ein zu feuchter Boden wird von der Margerite aber nur sehr schlecht vertragen, weshalb man sie nicht zu häufig gießen sollte, wenn man sie im heimischen Garten bewundern möchte.

 

Strauchmargeriten

Eine besonders beliebte Form der Margerite in den heimischen Gärten ist die Strauchmargerite, die in Kübel gepflanzt wird und eine besondere Wuchsform des Korbblütlers ist. Pflanzen kann man die Margerite vom Frühjahr bis zum Herbst, wobei es sich bisher bewährt hat, nicht während der Blütezeit zu pflanzen, eine Strauchmargerite, die zu groß wird, sollte nach der Blütezeit in einen passenden größeren Kübel eingesetzt werden, damit sie nicht kaputt geht.