Mittagsgold (Gazania)
Gazanien sind eine der vielen Gattungen, deren Arten Mittagsblumen genannt werden. Es gibt etwa 20 Arten dieser Gattung; darunter auch Mittagsgold.Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südlichen Afrika, wo sie als mehrjährige, krautige Blume wächst. Bei ...
uns wird sie nur einjährig angeboten.
Die Blumen werden etwa 30 cm hoch. Die Blüten erscheinen in vielen verschiedenen Farben, oftmals auch zweifarbig, mit andersfarbigen Strahlen bis zur Blütenblattspitze. Die zum Teil recht großen, basalen Rosetten öffnen sich nur bei Sonnenschein und an trockenen Plätzen. Sie ähneln großem Margeriten, sind weiß, cremefarben, gelb, rot oder intensiv rosa mit einem gelben Zentrum und der typischen dunklen Zonengliederung im Zentrum und entlang der Blütenblätter. Wenn die Pflanzen zu wenig Sonne abbekommen, bleiben oft die Blüten aus. Das Mittagsgold ist sehr kälteempfindlich. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt führen zum Absterben der Pflanzen.
Bei uns sind nur Hybriden im Angebot.
Die Gazania bevorzugen nährstoffreichen, humosen und sandigen Boden und einen sonnigen Standort. Sie wächst oftmals im Garten an Plätzen, an denen andere Blumen vertrocknen. Sie benötigt nur wenig Wasser, sollte aber mehr oder weniger regelmäßig gegossen werden.
Gedüngt werden sollte mit einem phosphatreichen Volldünger alle 3 bis 4 Wochen. Wenn ...
man regelmäßig alle verwelkten Blüten mitsamt Stängel entfernt, kann man sich bis in den Oktober hinein an immer wieder neuen Blüten erfreuen.
Die Überwinterung der Gazania erfolgt hell und kühl. Es sollte wenig gegossen werden, allerdings darf der Ballen nicht ganz austrocknen.
Vermehren kann man das Mittagsgold auf verschiedene Weise. Meist werden Samen ausgesät. Der feine Samen ist lufthungrig und sollte daher bei der Aussaat nur ganz leicht mit Erde oder auch nur mit Papier bedeckt werden. Die beste Zeit für die Aussaat ist zwischen Januar und April in Saatgefäße. Zwischen Mitte und Ende Mai kann man die Pflanzen dann ins Freie pflanzen. Die Temperaturen sollten über 10 Grad Celsius liegen. Die Sorten, mit dem silbergrauen Laub, können im September durch Stecklinge vermehrt werden.
Als Krankheit kann Grauer Pilzrasen auftreten. Es treten rotbraune Flecken auf den Blüten auf, das Gewebe stirbt ab. Als Vorbeugungsmaßnahme empfiehlt sich, die Jung- und Stecklingspflanzen nicht zu feucht zu halten. Auch können sich Blattläuse und Milben auf den Blüten und Blättern einnisten und diese schädigen.
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