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Petunien selber ziehen - Aussaat oder Stecklinge, was ist besser?

Petunien sind besonders in Balkonkästen, Hängekästen und Pflanzkübeln zu finden. Sie sind beliebt wegen ihrem Blütenreichtum und den vielen Farben und Farbkombinationen, in denen sie angeboten werden. Jedes Jahr kommen neue Farben, Muster und Blütenformen auf den Markt. Besonders schön sehen ...



die mehrfarbigen und gefüllten Petunien aus.

petunie1Zwar sind Petunien während ihrer Blütezeit sehr schön anzusehen, aber sie gehören auch zu den ersten Pflanzen, deren Blütenreichtum zu Ende geht. Gerade wenn man nicht regelmäßig die Samenstände entfernt hat, geht den Pflanzen beizeiten die Puste aus. In den meisten Fällen wandern sie auf den Kompost oder in den Müll. Nur wenigen Blumenfreunden gelingt die Überwinterung der Petunien, dabei ist diese gar nicht kompliziert. Oft fehlt es einfach am Platz oder am geeigneten Winterquartier. Will man Petunien nicht jedes Jahr wieder neu käuflich erwerben, hat man noch andere Möglichkeiten. Man kann Petunien aus Samen ziehen oder aber durch Stecklinge vermehren.



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Aussaat aus Samen

  • Man kann eigenen Samen nutzen oder aber welchen kaufen.
  • Die Angebote im Handel und ganz speziell im Internet sind groß.
  • Oft kann man mit anderen Blumenfreunden Samen tauschen. So kommt man auch zu Raritäten.
  • Im Handel werden oft Hybrid Mischungen angeboten.
  • Ausgesät wird schon zeitig, ab Februar bis Anfang April.
  • Am besten geeignet ist Anzuchterde. Sie ist keimfrei und enthält keine Schädlingseier und Larven.
  • Ideal ist, wenn man gleich in kleine Ton- oder Kunststofftöpfe sät, dann müssen die empfindlichen Pflanzen nicht pikiert werden.
  • Dann aber nicht zu viele Samen pro Topf verwenden!
  • Die ideale Temperatur zum Keimen liegt bei 20 bis 25 ˚C.
  • Nach 10 bis 20 Tagen gehen die Samen auf.
  • Die Erde muss immer leicht feucht gehalten werden, niemals aber nass!
  • Licht ist erforderlich, aber bitte keine Sonne!
  • Ideal ist ein Zimmergewächshaus.
  • In Pflanzschalen ausgesäte Petunien müssen pikiert werden, aber erst wenn die Pflänzchen groß genug sind.
  • petunie flDie Jungpflanzen setzt man mit ausreichend Abstand zueinander in Pflanzgefäße und stellt diese hell, aber nicht in die Mittagssonne.
  • Das Pflanzsubstrat muss gut durchlässig sein!
  • Eine Drainageschicht am Topfboden hilft, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.
  • Petunien sollten wind- und regengeschützt gestellt werden, so hat man mehr Freude an den Blüten.
Stecklingsvermehrung
  • Die Stecklingsvermehrung ist etwas für geübtere Gärtner.
  • Man schneidet dazu einen etwa 10 cm langen Zweig direkt unter einem Knoten ab.
  • Die unteren Blätter werden vorsichtig entfernt!
  • Den Zweig steckt man in Erde in ein kleines Pflanzgefäß.
  • Das Pflanzsubstrat sollte leicht feucht gehalten werden, niemals nass!
  • Man stellt den Steckling warm und geschützt, aber unbedingt schattig!
  • Am besten schneidet man Stecklinge am Anfang vom Sommer. So haben die Pflanzen Zeit, sich zu entwickeln.
  • Sobald neue Blätter austreiben, ist das Experiment geglückt und man kann die Petunie in die Sonne stellen.
Fazit

Ob man sich für die Aussaat oder die Stecklingsvermehrung entscheidet, ist Ansichtssache. Aussäen kann man schon frühzeitig, so dass die Petunien schon nach den Eisheiligen kräftig genug sind, um im Freien zu überleben. Stecklingsvermehrung bringt später erst Pflanzen hervor, die spät blühen. Außerdem benötigt man auch eine oder mehrere Pflanzen, von denen man Stecklinge schneiden kann.





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