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Pflanzen im Garten -
Sommerblumen
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Ringelblume – Calendula- Höhe: 30-60cm - Pflanzabstand: 30-40cm - Blüte vom Spätfrühling bis zum ersten Frost - Gut durchlässiger nicht zu nährstoffreicher Boden - Einjährig
Die im Mittelmeergebiet heimische Gartenringelblume gehört zu den am leichtesten zu kultivierenden Einjährigen. Sie strahlt in strahlend orange- oder auch gelb gefärbten, margeritenförmigen Blütenköpfen, welche genau wie die Blütenblätter in der Küche Verwendung finden. Die meisten Sorten erreichen eine Höhe von etwa 60cm, aber es sind auch 30cm hohe Zwergsorten im Handel erhältlich. Ringelblumen sind für die Bepflanzung von Rabatten und Bauerngärten geeignet, sie
gedeihen sogar auf einen nährstoffarmen Boden. Die recht langstieligen sind zudem als Schnittblume recht gut geeignet.
Beliebte Sorten: Alle im garten kultivierten Sorten stammen von der wilden Stammart C. officinalis ab. Zu den beliebtesten Sorten gehören unter anderem: Hohe Sorte, „Geisha Girl“ = sie besitzt große orangefarbene Blütenköpfe, die an Chrysanthemen erinnern und einwärts gekrümmte Zungenblüten zeigen. Zwergsorten, „Fiesta Gitana“ wird in einer Kombination von Orange-, Creme- und Gelbtönen angeboten. Die Pflanzen zeigen einen gedrungenen Wuchs und werden lediglich 30cm hoch. Ab Juli erscheint eine Vielzahl an gefüllten Blütenköpfen.
Kultivierung; Die recht anspruchslose Ringelblume gedeiht selbst bei geringer Pflege und unter ungünstigen Bedingungen relativ gut. In leichten Böden mit einem durchschnittlichen Nährstoffgehalt wächst sie allerdings am besten. Die ersten Pflanzen blühen bereits im Sommer, wenn die Saat im zeitigen Frühjahr ausgebracht wird. Möchte man die Ringelblume bereits im Spätfrühling zum blühen bringen, dann muss die Aussaat im Spätherbst erfolgen. Die Samen sollten 1cm hoch mit Erde bedeckt werden, wenn die Sämlinge kräftig genug gewachsen sind sollten diese auf einen endgültigen Abstand von 30- 40cm ausgedünnt werden. Zur Verlängerung der Blütezeit und um eine möglicherweise unerwünschte Selbstaussaat zu verhindern, entfernt man sofort alle abgeblühten Blütenköpfchen. Sollte das verpasst werden, so besteht die Gefahr, dass sich die Ringelblumen im darauf folgenden Sommer unkontrolliert vermehren. Für eine optimale Entwicklung der Blüte sollte nur mäßig gegossen werden.
Schädlinge und Krankheiten: Auf den Blättern der Ringelblume können sich Mehltau- sowie Rostpilze entwickeln. Treten länger anhaltende feuchte Witterungsperioden auf, sollte man besonders auf einen Befall durch Rußpilze achten, die an den dunklen, unregelmäßig geformten Flecken auf den Blättern gut zu erkennen. Raupen können ebenfalls zur Plage werden.
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