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Stiefmütterchen - eine Sommer-Blume |
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Pflanzen im Garten -
Sommerblumen
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Stiefmütterchen Bereits seit über 300 Jahren ist das Gartenstiefmütterchen einer der beliebtesten Frühlingsboten und findet sich in unzähligen Formen und Farben auf Gartenbeeten, aber auch in Kübeln und Kästen auf dem Balkon. Stiefmütterchen sind als fertige Jungpflanzen erhältlich, sie können aber auch problemlos selbst ausgesät werden. Für die Frühlingsblüte erfolgt die Aussaat dieser zweijährigen Pflanzen im Winter, für die Sommerblüte im Sommer, dabei sollten die Samen dünn gesät und leicht mit Erde bedeckt werden. Ebenso ist die Vermehrung von Stiefmütterchen durch Stecklinge möglich.
Am besten
gedeihen Stiefmütterchen in leicht feuchter, humus- und nährstoffreicher Erde an einem sonnigen oder halbschattigen Standort, viele Sorten sind auch frostbeständig. In der Pflege sind die Pflanzen sehr genügsam, der Boden sollte lediglich stets leicht feucht gehalten und alle zwei Wochen gedüngt werden. Werden die verwelkten Blüten gleich entfernt, halten sich die Frühlingspflanzen bin in den Sommer hinein. Stiefmütterchen gehören zur Familie der Veilchengewächse, unser Gartenstiefmütterchen ist aus Kreuzungen des wilden Stiefmütterchens entstanden, das in Europa und Asien beheimatet ist. Wilde Stiefmütterchen sind aufrechte, bis zu 25 cm hohe Pflanzen, die in gelb, weiß und violett auf Äckern, Wiesen und Weiden zu finden sind. Unsere Vorfahren schätzten das wilde Stiefmütterchen vor allem als Heilpflanze und auch heute noch kommt es in der Naturheilkunde zur Anwendung: Neben Hauterkrankungen werden auch Halsentzündungen, Rheuma sowie Verdauungsbeschwerden äußerlich und innerlich mit wildem Stiefmütterchen behandelt. Von Susann Al-Safadi
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